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Mit Schriften spielen

Mit Schriften spielen

Heute hatte ich einfach mal wieder Lust, nach Laune unterschiedliche Schriftstile zu probieren und zu kombinieren. Wenn man zum Beispiel einfach Wörter, die einem gefallen, notiert und dann mit unterschiedlichen Stilen auf einem Blatt wild anordnet – erst größere, dann kürzere oder einfach welche in kleiner für die Zwischenräume – erhält man sogar ein richtiges Lettering-Werk.

Am Ende habe ich noch mit einer reduzierten Farbpalette coloriert, so dass durch die gleichmäßigen Farben die „Unruhe“ der Schriften wieder ein wenig ausgeglichen und zu einem Werk zusammen gefügt werden.

Fazit: just for fun lettering, mit dem man gut die Zeit im Café vertreiben kann – es bedarf aber etwas Zeit – bei mir hier waren es ca. zwei Stunden. Dafür hält man am Ende a) eine Sammlung von Schriftstilen als Referenz und b) ein eigenes Lettering-Werk in den Händen.

 

Liebste Greetz

Silja

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die ersten Workshop-Termine und viele neue Themen stehen für 2018 an. Schaut doch einmal hier vorbei:

Termine Kreativ- und Handlettering-Workshops Köln

Hier findet ihr die Übersicht und Infos zu allen Terminen 2018:

>>  Workshop-Termine 2018

Ein paar Beispiele:

  • Los geht es im Januar mit Handlettering – Brush Lettering.
  • Weiter im Februar mit Zeichnen lernen im Doodle Stil.
  • Im März kommt dann Handlettering – Creative Lettering.
  • Im April geht der Schwerpunkt noch einmal ums Zeichnen, und zwar mit dem Ziel, nach diesem Workshop das Zeichnen (lernen) als kreative Routine in den Alltag einzubauen. (Es geht! Ich mache das trotz Kindern, Job, Blog, etc. seit 15 Monaten)
  • Im Mai geht es weiter mit Handlettering – Brush Lettering mit Schwerpunkt “Muttertag”.
  • Und im Juni – ich freue mich jetzt schon (nach 3 Wochen Regen in Köln): heißen wir den Sommer willkommen mit Wasserfarben! 

Es gibt noch mehr Kurse und Workshops in Planung, aber deren Termine könnten sich noch ändern, so dass die Anmeldung noch nicht läuft.

Es lohnt sich vorbeizuschauen, um 2018 deine Kreativität (wieder) aufleben zu lassen!

Ich zeichne jeden Tag – besonders hat es mir das Zeichnen im Doodle Stil, diese niedliche Linienzeichnungen angetan. Und natürlich Handlettering. Einfach zur Entspannung den Brush Pen schwingen oder Karten nicht mehr kaufen, sondern individuell und persönlich für Freunde gestalten.

Heute habe ich meine ersten Art-Journaling Einträge zu Weihnachten gemacht. Nix Besonderes, und eigentlich muss man sein Skizzenbuch nicht anderen zeigen, damit man sich nicht unter Druck setzt, dass es ein total schickes (aka vorzeigbares) Ergebnis gibt.

Egal, ich zeig euch trotzdem, was ich heute gemalt habe.

Typisch in unserer Familie an Weihnachten 2017:

Großer Sohnemann, 4 Jahre, hat es raus:

Kleiner Sohnemann, 1.5 Jahre, typisch:

So, bevor ich es morgen nicht mehr schaffe…

Ich wünsche euch allen ein wunder-wunderbares Weihnachtsfest umgeben von euren Liebsten, vor Tellern mit euren Leibgerichten und mit Kindern, deren Augen leuchten, wenn sie an den Zauber von Weihnachten glauben!

Habt es schön! Genießt die Stunden der Heiligen Nacht. Redet miteinander, seht euch tief in die Augen, lächelt euch an. Weihnachten kann so schön sein! Einmal im Jahr haben wir die Chance zur Ruhe zu kommen, das Smartphone echt mal für viele Stunden am Stück aus der Hand zu legen und einfach “da” zu sein.

Ich bin was Weihnachten angeht totaler Romantiker. Ich will solche Momente zelebrieren und meinen Kindern diesen Zauber erleben lassen.

Also, morgen früh geht es los mit Zeichnen, lesen und basteln, wie ich euch die Tage schon angekündigt habe, und dann kein Internet, kein Handy, aber meine DSLR und meine Familie.

Hach, wat freu ich mich!

Fröhliche Weihnachten!

7 tägliche Rituale für entspannte Weihnachtstage

7 tägliche Rituale für entspannte Weihnachtstage

Ging es euch auch so und die letzten Wochen sind einfach nur so dahin geflogen? Es ist Zeit inne zu halten, einmal kurz zu stoppen, sonst verfliegen auch die Feiertage. Hier schreibe ich, wie ich das konkret machen möchte und warum.

Immerhin waren wir Ende November mehr zufällig auf einem Bauernhof bei Köln und nahmen spontan einen Weihnachtsbaum schon mal mit. Danach setzte bei meinem Sohn ein reges Pochen ein, den Baum draußen mit Lichtern zu schmücken, den Adventskalender aufzuhängen und einen Kranz mit Kerzen aufzustellen, so dass wir mit allem doch vor dem 1. Dezember fertig waren.

Aber danach? Die Tage verflogen nur so. Okay, das lag bei mir auch an den schönen Handlettering-Workshops, die ich durchgeführt habe – natürlich obendrauf zu Job, Familie, meiner Zeichenroutine, etc. Trotzdem war es irgendwie weihnachtlich, aber langsam war’s nicht. *lach*

Jetzt ist schon der 20. Dezember. Die zwei steht vorn und es ist noch “viermal schlafen”!

Für die Feiertage habe ich mir daher mehr Muße, Gelassenheit und inne Halten vorgenommen. Das geht, man muss sich nur dessen bewusst werden, wie man die Tage gestalten und annehmen möchte.

Die 7 Rituale für entspannte Weihnachtstage

Ich habe mir folgende 7 kleine Rituale überlegt, die ich glaube, in jeden Feiertagsalltag einbauen zu können. Ich weiß nämlich auch schon wie!

  1. Die erste Stunde zählt! Einen gelassenen Start in den Tag – auch mit meinen Jungs
  2. Eine Meditation pro Tag
  3. Ein Weihnachtsjournal in meinem Skizzenheft
  4. Nicht überessen und achtsam das Festtagsessen genießen
  5. Jeden Tag raus an die frische Luft und wenn es geht sogar laufen
  6. Mitgefühl und Dankbarkeit
  7. Kreativprojekte mit den Jungs

Wie soll das gehen? Zentral ist der Start in den Tag.

1 Die erste Stunde zählt! Ein gelassener Start in den Tag – auch mit meinen Jungs

Sobald der Tag startet, ist es einfach, sich in Gewohnheiten zu verlieren, zum Beispiel am Handy die Nachrichten zu lesen oder E-Mails. Es kann schnell passieren, dass der Tag dahin gleitet, während du dich von einer kleinen Tätigkeit zur nächsten treiben lässt – gerade an solchen Feiertagen, an denen man ganz bewusst keine Termine macht.

Aber dennoch kann es am Ende des Tages unbefriedigend sein, wenn man sich so hat treiben lassen. Was mir dabei hilft, dass es in jedem Fall ein bewusster Tag wird, an dem ich auch Zeit für mich gefunden habe, ist der ersten Stunde besondere Beachtung zu schenken.

Wenn ich gleich am Morgen zwei oder drei Dinge tue, von denen ich weiß, dass sie mir gut tun, zehre ich den ganzen Tag davon.

Solche kleinen Dinge können sein:

  • Meditieren
  • Zeichnen oder Handlettering
  • Lesen (z.B. meine Lieblingszeitschrift “Flow”)
  • Sportübungen
  • einen Tagesplan schreiben (was sind die wichtigsten drei Dinge, die ich erledigen oder erleben will)

Für die Weihnachtstage habe ich mir Folgendes vorgenommen – und das alles muss mit meinen Jungs vereinbar sein, denn ich werde immer recht früh zusammen mit ihnen aufstehen.

  • Zeichnen

Ich werde in meinem Skizzenbuch ein Kapitel anfangen: Weihnachten 2017 und dann auf den folgenden Seiten kleine Zeichnungen zu den Eindrücken der Tage machen. Ein kleines mini-art-journal der Tage. Wenn ich abends schon für die Jungs ebenfalls Malsachen zurecht lege, weiß ich, dass sie morgens relativ schnell einmal den Malsachen ihre Aufmerksamkeit schenken. Wenn ich dann schnell auch mein Skizzenbuch zücke, habe ich zumindest 5-10 Minuten zum Zeichnen. Außerdem, wenn das Skizzenbuch eh irgendwo griffbereit mit Stiften liegt und ich schon morgens angefangen habe, etwas zu zeichnen, fällt es mir ganz automatisch mehrmals am Tag wieder in die Hände.

  • Lesen

Ok, ernsthaft, etwas für mich lesen wird morgens mit den Jungs nichts. Aber ich kann ja morgens direkt den Jungs etwas vorlesen. Das ist zwar ein anderes Gefühl, aber wenn ich mit den Jungs entspannt etwas lese, gefällt ihnen das bestimmt. Wir haben dieses Jahr noch gar nicht alle Geschichten aus “Astrid Lindgrens Weihnachtsbuch” gelesen. Das lege ich ebenfalls schon am Vorabend für den Morgen zurecht.

  • Sich der drei wichtigsten Dinge für den Tag bewusst werden

Während des Spielens mit den Jungs am Morgen kann ich mir Gedanken machen, welches die drei wichtigsten Dinge für mich an dem jeweiligen Tag sind. Was will ich heute an diesem Weihnachtstag erleben oder machen? Am besten notiere ich sie in den Notizen meines Handys, damit sie greifbarer sind und ich abends schauen kann, ob es geklappt hat. Das gibt dann wiederum ein gutes Gefühl, dass man das erreicht oder erlebt hat, was man an diesem Tag vorhatte. Ich kann dazu auch meinen Sohn fragen, was er sich denn für den Tag wünscht. Ich bin gespannt, vielleicht ergeben sich ja so noch neue Aktivitäten für die Tage.

Wenn ich diese drei Dinge morgens mit den Jungs zusammen schaffe, dann wäre das ein perfekter Start in einen Weihnachtstag.

2 Einmal meditieren pro Tag

Tja, das wird schon schwieriger mit den Jungs zusammen. Aber mein Mann und ich sind weiterhin total begeistert von der App “Headspace“. An Weihnachten habe ich mir vorgenommen, wieder neu zu starten. Am besten sollte man sich eine feste Zeit für so etwas nehmen. Ich sage mir, immer dann, wenn der kleine Mann seinen Mittagsschlaf hält. Dann kann der Große auch mal kurz alleine spielen und ich klinke mich für 10 Minuten aus.

3 Ein Weihnachtsjournal in meinem Skizzenheft

Easy… das habe ich ja schon in der ersten Stunde mit angefangen. Jetzt heißt es, das Skizzenheft einfach immer im weihnachtlichen Wohnzimmer liegen haben, dann ergeben sich sicher immer wieder Minuten, in denen Zeit für eine kleine Skizze ist.

Was ich an meiner Zeichenroutine, die ich seit September 2016 durchführe, gelernt habe: vergiss den Anspruch, dass eine Zeichnung immer fertig werden muss. Siehe lieber die paar Minuten zeichnen für sich als das Ziel an. Zeichne einfach so weit, wie du kommst in der Zeit, die du hast. Dann ist der Angang viel leichter, denn es ist nicht eine halbe Stunde gleich geblockt, sondern es können einfach ein paar Minuten sein. Und ehrlich, wer checkt nicht auch mal seine Mails und Whatsapp Nachrichten für fünf Minuten?

Ist es da nicht viel schöner, eine Zeichnung zu machen? Dann hat man etwas Bleibendes in der Hand. Und obendrein, meine Jungs lieben das Malen auch so sehr – glaube ich – weil sie immer mich malen sehen.

4 Nicht überessen und achtsam das Festtagsessen genießen

Oh ja, großes Thema an Weihnachten: das Essen. Ist ja auch wichtig, wunderschön, gesellig und lecker! Aber mir ergeht es oft so, dass ich spätestens am zweiten Weihnachtstag mich träge und schwer fühle und mich dieses schlechte Gewissen plagt, dass irgenwie alles zuviel war und wir mehr am Essenstisch saßen, als auf den Beinen zu sein.

Also folgender Plan: ich esse bei jedem Festmahl ganz bewusst. Vielleicht lade ich mir erst nur einen hübsch angerichteten halben Teller voll und nehme dann noch einmal nach. Ich esse langsam und lass es mir ganz bewusst schmecken. Dann schätze ich das Essen auch viel mehr.

Außerdem: nur essen, wenn wir alle essen und nicht zwischendurch naschen. Das heißt, der leckere Stollen und Kuchen am Nachmittag geht klar, aber die ganze Schokolade zwischendurch muss ja nicht sein… *zwinker*

5 Jeden Tag raus an die frische Luft und wenn es geht sogar laufen

Nach dem Essen immer raus an die frische Luft! Oder zumindest einmal am Tag. Einen Spaziergang zum Beispiel, dann kann man auch über die Tage und das Jahresende mit der Familie reden. Ich werde manchmal am Ende der Feiertage ganz wahnsinnig, weil man sich so wenig bewegt hat. Während der Tage nicht, nein. Da lasse ich mich treiben und genieße die Gesellschaft der anderen. Einfach auf dem Sofa zu sitzen und zu quatschen ist doch super. Aber nach ein paar Tagen kommt genau diese Schwere, die ich schon beschrieben habe.

Also vorbeugen und immer direkt nach dem Frühstück das erste Mal raus. Noch besser: joggen gehen mit meinem Mann und den Kids im Jogger-Wagen.

6 Mitgefühl und Dankbarkeit

Dieser Punkt ist eine Sache der Einstellung, keine Tätigkeit an sich. Gerade in den Weihnachtstagen treffen oft ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen aufeinander und kollidieren nicht selten in ähm… etwas lauteren Diskussionen, sag ich mal.

Mitgefühl bedeutet sich in andere einfühlen. Jeder hat seine Geschichte, seine Meinung, seine Wünsche. “Der Mensch ist einfach liebenswert und rührselig”, sagte ein Schweizer Professor einmal in einem Seminar. Jeder Mensch will einfach nur Respekt, Aufmerksamkeit und Liebe. Von ganz klein bis ganz groß. Und wir mittendrin. Wenn jeder sich bewusst ist, dass ein anderer einfach aus seinen Wünschen so handelt, wie er es tut, und dass jeder von uns von eigenen Unsicherheiten geplagt wird, fällt es viel leichter, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.

Dankbarkeit brauche ich nicht zu erklären, höchstens vielleicht, warum ich es hier extra aufführe. Ich spreche jeden Abend ein paar Worte zu mir, worüber ich dankbar bin. Das hilft mir, mich einzunorden und bewusst zu werden, wie gut und schön ich es habe. Gerade an Weihnachten, wenn das Jahr zu Ende geht, sollten wir besonders in uns gehen und uns bewusst machen, was wir haben. Wie gut es uns geht. Dass wir in Frieden leben, genug zu essen haben, ein Dach über dem Kopf, unsere Familien und Freunde. Hach, die Liste ist doch ellenlang!

Auf jeden Fall möchte ich diese Weihnachtsfeiertage auch unter das Motto “Dankbarkeit” stellen und mir mehrmal am Tag – vielleicht auch in meinem Art Journal – dessen bewusst werden.

7 Kreativprojekte mit den Jungs

Zu guter Letzt…. ich bastele ja total gerne und deswegen meine Jungs auch. Außerdem sehe ich das, als wertvolle Zeit mit meinen Jungs an. Sie genießen meine Aufmerksamkeit, dass sie etwas Neues machen oder lernen und sind am Ende bolle-stolz auf das, was wir gemacht haben. Zumindest der Große, der Kleine versteht’s noch nicht so, ist aber trotzdem mit Leidenschaft dabei. “Ich au” ist ja eh eins seiner derzeitigen Lieblingswörter.

An den Weihnachtstagen ist man ja eh auch viel zu Hause… warum also nicht konkret ein paar Kreativprojekte planen? Mit “planen” meine ich, dass ich eine ungefähre Idee habe, was wir machen könnten und entsprechende Bastelsachen (Schere, Kleber, Papier) zurecht lege. Außerdem hätten wir dann im Zweifelsfall auch gleich eine Aktivität für die erste Stunde am Morgen. Also, Bastelbücher, Blogs und Pinterest werden heute Abend noch einmal kurz (!) konsultiert und drei (mehr nicht) einfache Kinder-Bastelprojekte ausgesucht. Dabei lasse ich alles Fünfe gerade sein und suche nicht das “Beste”, “Tollste” irgendetwas Projekt, sondern einfach nur eines, das altersgemäß für meine Kids ist und am besten keine anderen Materialien als die oben genannten braucht, die ich eh zu Hause habe.

Das ist doch mal ein Plan, oder?

Das weihnachtliche Art Journal präsentiere ich euch hier im Januar oder auf Instagram schon davor.

Ich wünsche euch entspannte Weihnachtstage!

Liebste Greetz

Silja

Handlettering Workshop “x-mas edition”

Handlettering Workshop “x-mas edition”

Es ist also soweit: ich möchte nicht nur online zum Kreativ Sein ermutigen. Sondern auch eine richtige “live” Workshop anbieten. Den Anfang machen Handlettering Workshops in Köln. Warum jeder Handlettering lernen kann (und sollte) und vor allem, wie so ein Workshop bei CREATIPSTER aussieht, zeige ich euch heute.

Warum jeder Handlettering lernen kann

Handlettering ist das schöne Zeichnen von Buchstaben und kreative Gestalten von Schriften. Es zu lernen hat so viele tolle Reize:

  • Es ist mit etwas Übung (und richtiger Anleitung *zwinker*) leicht zu lernen
  • Handlettering wirkt total entspannend – genau wie das Zeichnen – und kann der Achtsamkeit dienen. Weil man beim kreativ Sein so schön die linke Gehirnhälfte ausschaltet (erklärt Betty Edwards in “Garantiert Zeichnen lernen“, übrigens das erste Zeichenbuch, das ich geschenkt bekam)
  • Schon mit nur einigen Werkzeugen und kreativen Schriftstilen lassen sich wunderbare, persönliche Geschenke für Weihnachten (*zwinkerzwinker*), wie z.B. Karten oder Bilder mit schönen Zitaten zum Aufhängen gestalten.

Wenn du jetzt noch Fragezeichen vor Augen und Zweifel im Kopf hast, lies trotzdem weiter. Jetzt kommt das Ganze in schönen Bildern von meinem ersten Workshop.

Handlettering Workshop x-mas edition – wie das so war

An einem Samstagvormittag um 10 Uhr geht es los. Natürlich habe ich die Nacht zuvor fünfmal mit meinen Kindern irgendwie zu tun gehabt und bin entsprechend müde, aber total aufgeregt und neugierig auf den Workshop. Ruckzuck sind die Sachen gepackt, zu Knirpse & Komplizen rüber geschafft und dann gemütlich bei sanfter Kaffeehausmusik hergerichtet. Es kann losgehen!

Jeder bekommt ein Arbeitsheft und Profi-Stiftepaket

Um kurz vor 10 Uhr trudeln die ersten Teilnehmerinnen ein, wir trinken noch einen Kaffee, dann sucht sich jede ihren Platz an dem langen weißen Tisch – mit Sternchendecke, ist ja Weihnachtszeit.

Auf ihrem Platz findet jede ein Päckchen Stifte, genau genommen vier:

  • einen professionellen Fineliner mit dokumentenechter Tinte mit dünner, fester Mine
  • einen schwarzen Marker
  • einen professionellen, japanischen Pinselstift
  • einen Zeichen-Bleistift

Darunter schlummert ein kleiner Schatz: das “Handlettering Liebe” Arbeitsheft. Dieses Arbeitsheft enthält die wichtigsten Kniffe, technischen Grundlagen, Warm-Up-Übungen, Materialkunde, Beispielalphabete, Verzierungen, Weihnachtsmotive, Beispielwörter und Kompositionshinsweise – von mir extra zusammengestellt und liebevoll gestaltet.

Natürlich dürfen alle Teilnehmer sowohl Arbeitsheft als auch Stifte für ihr ganzes weiteres Handlettering-Leben mit nach Hause nehmen. Schließlich legen wir heute den Grundstein, aber geübt und gestaltet wird danach weiter.

Wir legen direkt los

Nach einer kurzen Vorstellung, damit auch jeder weiß, wer da so mitkritzelt, steigen wir direkt ein in die ersten Übungen. Wir schreiben unsere Namen mit einem besonderen, effektvollen (aber total einfachen) Schriftstil in die Hefte und verabschieden uns (für heute) von unserer normalen Handschrift.

Es folgenden komprimiert die wichtigsten technischen Grundlagen – aber immer parallel zu einer kleinen Übung. Denn dies ist kein Vortrag, sondern ein Workshop – jeder muss arbeiten! Nein, Scherz, jeder ist eingeladen aktiv zu werden. Und nimmt dies glücklicherweise auch wahr.

Ich bin total begeistert: die Teilnehmerinnen lassen die Stifte nicht einmal fallen, wenn das neue Thema kommt. Stattdessen probieren sie immer sofort mit aus, noch während ich am Projektor vorzeichne, was wir machen wollen.

Zunächst arbeiten wir mit dem Sakura Fineliner, dann erkunden wir den Pinselstift (Brush Pen) mit ersten Aufwärmschwüngen.

Fürs leibliche Wohl…

ist natürlich gesorgt. Kaffee, Tee und Wasser, aber auch Brezeln, Streuselschnecken (Danke, Kathi!) und Spekulatius finden ihren Weg in unsere Mägen.

Brush Lettering lernen

Um elf Uhr haben wir die ersten fünf Übungen schon hinter uns und sind so mitten drin. Jetzt geht es an das Brush Lettering, eine moderne Form der Kalligraphie. Wie in der klassischen Kalligraphie zeichnet beim Brush Lettering die Linien aus, dass sie in dem Kontrast variieren. Dicke Linien wechseln sich mit elegant zarten Linien ab. Man erreicht dies durch unterschiedlich starken Druck auf die besondere Pinselspitze des Schreibwerkzeugs.

Wir erlernen die verschiedenen Formen mithilfe eines Tombow Fudenosuke Stiftes. Das erste Alphabet wird konzentriert geschrieben.

Diese wunderbaren Bilder hat übrigens Linda Duschek, selbst Teilnehmerin, so nebenbei (!) mal gemacht. Tssss… Fotografin müsste man sein! Ihre tollen Kinder- und Familienporträts kann man hier anschauen und buchen… *zwinker*. Liebe Linda, die Fotos sind mega mega hübsch und zeigen so toll dieses wunderbare Ambiente und mit wie viel Leidenschaft ihr alle beim Erlernen des Handlettering dabei wart. Tausendmillionenfach Danke!

Block Lettering und illustrative Verzierungen

Nach einer kurzen Mittags-Snack-Pause geht es weiter mit kreativen Schriften. Block Lettering und wir man es nutzen kann, z.B. für Beschriftungen oder Kommentare in Illustrationen. Wie man Rahmen zeichnen kann, ein kleines Monogramm oder oder oder…

Ein eigenes Lettering gestalten

Die letzte Stunde dieses Intensivkurses gehört der eigenen Kreativität. Jetzt wo wir einen Strauß an Werkzeugen, Elementen und Schriftstilen gelernt haben, sucht sich jeder ein eigenes Projekt, z.B. eine Weihnachtskarte oder ein Türschild für die Tochter aus.

Wer mag, mit dem berate ich, wie die Schriftgrößen am besten harmonieren, welche Verzierungen oder Rahmen schick sein könnten, welche Farben passen.

Am Ende hat jede ein eigenes Lettering gestaltet.

Nur Linda steht natürlich wieder hinter der Kamera.

Hach, was war das für ein wunderbarer Workshop! Vielen Dank an die liebe Julia, Nele, Kathi, Ricarda und Habiba, dass ihr zum einen dabei wart und zum anderen euch bereit erklärt habt, dass ich die Fotos von Linda hier veröffentlichen darf. Ich bin immer noch total gerührt und so so happy, dass diese Workshops nun losgehen.

Die nächsten Workshop Handlettering Termine

Eigentlich wollte ich erstmal nur einen Workshop im Dezember noch machen, aber ich hatte so schnell die ersten Anmeldungen, dass ich jetzt noch einen weiteren Termin für den “Handlettering Workshop x-mas edition” angesetzt habe:

Samstag, 9.12.2017 – 10 – 14 Uhr — ACHTUNG: nur noch 2 Plätze

Samstag, 16.12.2017 – 10 – 14 Uhr — noch 5 Plätze

Wer interessiert ist, hüpft jetzt bitte noch schnell zur Handlettering-Workshop-Seite rüber und trägt seinen Namen in die Interessenten-E-Mail-Felder ein.

Es grüßt euch weihnachtlich und glücklich

Silja

 

 

Mit welchem Handlettering Buch beginnen? Meine 5 Favoriten

Mit welchem Handlettering Buch beginnen? Meine 5 Favoriten

Hier starte ich, euch meine fünf liebsten und besten Handlettering Bücher vorzustellen. Vielleicht spielt der ein oder andere von euch mit dem Gedanken, mit dem Handlettering anfangen zu wollen. Für jeden ist was dabei: ob Anfänger oder schon halber Profi. Aber für wen welches am besten geeignet ist, lest am besten selbst.

Seit 2014 lerne und übe ich Handlettering. Man lernt da zum Glück nie aus. Es gibt immer einen neuen Stil, neue Werkzeuge und neue DIY Projekte, die man man Handlettering aufpimpen kann. Ein fantastisches Hobby. Oder Leidenschaft. Oder beides.

Mein erster Favorit an Handlettering Büchern ist

Lust auf Lettering von Martina Flor

“Lust auf Lettering” von der Handlettering Künstlerin Martina Flor hat mein Mann für mich entdeckt und mir letztes Jahr zu Weihnachten unters Bäumchen gelegt. Ein fantastisches Geschenk! Die besinnlichen (wenn auch ob der Kinder wenigen) Stunden am ersten und zweiten Weihnachtstag, wenn der größte Trubel vorbei ist und man sich mit einem Tee in der Hand und einer Wolldecke über den Beinen seine Geschenke anschaut, verbrachte ich allesamt mit diesem schönen Buch. (Und viele weitere im vergangenen Jahr auch an meinem Schreibtisch.)

Martina Flor ist eine in Buenos Aires geborene und jetzt in Berlin lebende Lettering Designerin. Sie ist Designerin und Illustratorin und lehrt in Workshops und an Universitäten das Zeichnen von Buchstaben. Ich meine hallo! Ich liebe Argentinien (da ich da ein halbes Jahr studieren durfte) und ich liebe Berlin (weil es so kreativ und lebendig ist). Und ich liebe Design und Illustration. Ganz klar musste ich mich auch in das Buch von Martina Flor verlieben.

Aber Scherz beiseite (war aber kein Scherz) hier kommen die Facts:

Was ist der Schwerpunkt des Handlettering Buches?

“Lust auf Lettering” lehrt dich, deinen eigenen Weg im Lettering Design zu gehen. Es gibt ganz viel Theorie – aber toll und höchst anschaulich verpackt. Du schulst dein Lettering Auge. Du wirst inspiriert, Buchstaben in allen möglichen Varianten zu zeichnen – ohne dass es auch nur eine einzige konkrete Übung gibt. Martina Flor nimmt dich nicht wie ein Kind an die Hand, sondern erklärt dir auf Augenhöhe was Lettering Design ist, in der Hoffnung, dass du es aufsaugst, und es dir selbst aus Neugierde erarbeitest. Weitergehend gibt es für die Designer unter euch, die vielleicht sogar ihr Geld damit verdienen wollen, wertvolle Tipps für das Arbeiten an Lettering-Aufträgen.

Für wen ist “Lust auf Lettering” geeignet?

Am besten geeignet ist dieses Buch für Leute, die möglicherweise schon ein bisschen Erfahrung mit Grafik Design oder Illustration gemacht haben. Also eher ambitionierte Hobby-Designer, Studenten oder professionelle Designer, die aber noch nichts mit Handlettering am Hut hatten. Nichtsdestotrotz kann auch ein Anfänger dieses Buch nutzen, nämlich um die Tiefen der Buchstabenarten einzusteigen und die Weiten zu entdecken, um von Beginn an seinen ganz eigenen Stil zu entwickeln statt anderer Leute Alphabete zu kopieren.

Wer also nicht so gern “an die Hand genommen wird”, sondern selbst auf Entdeckertour gehen mag, der ist bei “Lust auf Lettering” richtig.

Der Ton des Buches ist …leidenschaftlich professionell

Martina Flor beschreibt wirklich die Tiefen des Hand Lettering mit großer Leidenschaft, aber nicht rosa-rot emotional, sondern total professionell. Von Designer zu Designer.

Was du am Ende kannst

Wenn du Lust auf Lettering gelesen hast, kennst du das A und O des Handlettering – von der Theorie der Buchstabenformen bist zur Arbeit an Kundenaufträgen. Aber du musst es dir dann noch selbst erarbeiten. Selbst Übungen überlegen, auf Entdeckungsreise gehen, ausprobieren, raus auf die Straße und die Beschriftungen deiner Stadt unter die Lupe nehmen und daraus neue Schriften entwickeln. Wenn du mit dem Buch selbst an dir gearbeitet hast, kannst du als Lettering Designer für andere arbeiten. Nicht schlecht, was?

Hier ein Einblick von Martina Flor, wie sie das Lettering Design auf dem Buch-Cover Schritt-für-Schritt gestaltet hat.

“Lust auf Lettering” in 3 Wörtern

Professionell – leidenschaftlich – Arbeitsanstöße gebend

Oder in einen Satz gepackt: Ein professionelles Kompendium für das Handlettering, mit Leidenschaft erzählt und Arbeits- und Denkanstöße gebend, um uns zum selbst Denken, Hinterfragen und Ausprobieren anzuregen.

Dieses wunderschöne Handlettering Buch gibt es für ca. 30 EUR zum Beispiel bei Amazon.

Das nächste Buch, das ich euch vorstelle, wird “Handlettering Alphabete” von Tanja “Frau Hölle” Capell sein. Schaut am besten in ein paar Tagen wieder vorbei.

Liebste Greetz

Silja

Eine kleine Dankeskarte

Eine kleine Dankeskarte

Ich wollte einfach mal Danke sagen. Und das sage ich natürlich nicht mit Worten, sondern mit kleinen Zeichnungen. Auf einer Karte, wo sonst. Und hier zeige ich euch, wie einfach das gehen kann. Denn es gibt immer jemanden, der uns gerade mal geholfen hat, zur Seite stand, ein gutes Wort gegeben hat. Aber das vergesse ich manchmal im Alltag zu sagen. Deswegen hilft so eine Karte, es sich bewusst zu machen und dann demjenigen zu sagen. Also zu geben. Die Karte. Was sonst?

Eine liebevolle Dankeskarte für jemand Besonderes

Es gibt einen Menschen, dem ich schon länger nicht mehr wirklich Danke gesagt habe. Er unterstützt mich bei meinen kreativen Vorhaben. Tatsächlich hat er den Stein überhaupt ins Rollen gebracht. Ich weiß gar nicht mehr, wie er darauf kam, aber zu Weihnachten 2008 oder 2009 schenkte er mir eine Staffelei und das Buch “Garantiert zeichnen lernen” von Betty Edwards. Mein erstes Zeichenbuch. Es startete meine Rückkehr zum Zeichnen und Malen.

Dieser besondere Mensch ist mein Traummann. Und glücklicherweise auch Ehemann. 😉 Er ist mein größter Fan und Befürworter meines kreativen Schaffens. Ohne ich wäre ich längst nicht so weit gekommen. Er ermutigt mich immer, ist immer begeistert von meinen Projekten, liest meine Artikel kritisch und gibt mir die besten Tipps.

Ich will einfach mal wieder Dankeschön sagen. Und da es schon nach 22 Uhr abends ist, als ich diesen Entschluss fasse, muss es relativ simpel sein. Aber dennoch besonders!

Was die Karte besonders macht, sind nicht die Zeichnungen, sondern die Gedanken dahinter. Was würde diese Person denn erfreuen? Was für Farben, Designs oder Motive mag sie? Gibt es etwas, das mich besonders mit ihr verbindet? Wofür will ich danken? Kann ich davon etwas oder das was es in mir bewirkt ausdrücken?

Solche Fragen habe ich mir zunächst gestellt. Denn das Besondere, diese Karte soll ein Unikat werden. Nur für eine Person. Oder vielleicht für einen Personenkreis, der mir bei etwas geholfen hat.

 

Material für eine Karte

Dann suchte ich das Material zusammen: ein Skizzenbuch für eben die Skizzen, Fineliner (meine Lieblinge von Micron in verschiedenen Breiten) und farbige Filzstifte von Tombow – und zwar in Farben, von denen ich denke, das sie der Person, die ich im Kopf habe, gefallen würden.

Die Karte gestalten

Zunächst habe ich einfach Ideen per Skizzen in meinem Skizzenbuch gesammelt. Ziemlich schnell war mir klar, dass ich einfach Bilder von meinem “Kreativ-Sein” zeigen wollte. Also wurden es Pinsel, Stifte und Ähnliches.

Dann ging es nach ein paar Minuten schon an die weiße Blanko-Karte.

Zunächst habe ich einen Rand um die Karte gezogen, damit das Bild nicht zu sehr an die Kanten ragt. Außerdem habe ich ein paar Felder markiert, um die kleineren Bilder in diese anzuordnen.

Die Pinsel, Stifte und anderen Dinge malte ich also in diese Felder.

Das Ganze dann mit schwarzem Fineliner nachziehen…

… und colorieren. Ich habe zunächst mit hellblau einen Rand um das Bild gezogen.

Jetzt der schönste Teil, oder naja, alles ist schön… das Ausmalen. Einfach nach Lust und Laune die Doodle-Zeichnungen einfärben. Das kann ruhig recht ungenau sein.

Tipp: nicht zu viele Farben, sondern eine “Farbpalette” vorher festlegen. Also ruhig nur 2-3 Farben, maximal 5 oder 6 auswählen, die farblich harmonieren.

Zuletzt eine kleine Beschriftung mit einem schlichten “Danke”.

Tipp, wenn es schnell gehen soll: die Mitte des Wortes – hier das “N” von “Danke” als erstes mittig platzieren und dann den Rest des Wortes links und rechts ergänzen. Dann landet es in der Mitte, ohne vorher eine Bleistiftskizze ausprobiert zu haben.

Und fertig ist die Karte! Zumindest von außen. Jetzt muss ich natürlich noch was Nettes hinein schreiben.

Tipp: Wirklich so im Ganzen eine runde Sache wird draus, wenn man auch auf der Rückseite ein kleines passendes Doodle aufzeichnet und evtl. sogar auf den Umschlag. 😉

Liebste Greetz

Silja

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