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Zeichnen braucht kein Talent

Zeichnen braucht kein Talent

Kennst du das Gefühl, dass die Jahre immer schneller an dir vorbei ziehen? Ist dein Tag voll gestopft? Jeder Tag? Hast du keine Zeit, jetzt fünfmal tief durchzuatmen und vielleicht für ein paar Minuten einfach nur aus dem Fenster zu schauen? Und denkst du manchmal “Ich hab gar keine Zeit FÜR MICH”?

Dann habe ich noch eine Sache für deine To-Do-Liste: kreativ sein!

Ja, genau, gerade das! 

Mach doch mal “kunst”

Ganz ähnlich beginnt Danny Gregory’s Buch „Art Before Breakfast“ (Chronicle Books Verlag). „Make art“ (mache Kunst) setzt er auf die To-Do-Liste und beschreibt dabei, dass es sich um „art“ mit einem kleinen „a“ handelt, nicht um diese ominöse große elitäre Kunst für Museen und Ausstellungen. Sondern bescheidenere „kunst“ für jeden. 

Ich sage gern „Kunst ist, wenn es Spaß bringt“. Damit meine ich das „Kreativ Sein“ an sich, dieser Prozess, in dem man etwas erschafft, wo vorher noch nichts oder eben etwas anderes war. Zum Beispiel war da erst ein weißes Blatt und dann eine Zeichnung von Blumen oder Kätzchen, die dir ein Lächeln die Lippen zaubern.

Das Spannende ist dabei das Gefühl, das man hat, während man „kreativ ist“ oder „kunst macht“. Ich habe mich mit vielen Leuten über dieses Thema unterhalten. Manche sagen, sie seien beim Malen, beim Werken mit Holz oder beim Aquarellieren so angenehm „hoch konzentriert“ und würden mitunter die Zeit völlig vergessen. Dann wären sie „ganz bei sich“. Andere sagen, dass sie dabei „reines Glück“ empfinden oder Freude. 

Jeder hat dafür seine eigenen Worte, und bei jedem äußert sich dieses Gefühl etwas anders. Aber alle sagen, dass es ein ganz besonderes Gefühl ist. 

Wie fühlt es sich bei dir an, wenn du etwas Kreatives tust?

Freude, Flow, Glück, Spaß, Ruhe, Gelassenheit, Konzentration?

Danny Gregory gibt seinem Buch eine Menge an Inspirationen für Zeichenübungen und wie man solch eine kreative Gewohnheit im stressigen Alltag einbauen kann. Eine schöne Übung in Anlehnung an einige aus diesem Buch möchte ich dir heute ans Herz legen. 

3 Minuten grundlegende Zeichenlektion

Diese Übung wird dir eine grundlegende Lektion des Zeichnens zeigen. Sie dauert nur wenige, vielleicht drei bis fünf Minuten! Du kannst sie irgendwo in den nächsten Tagen einbauen oder jetzt sofort einmal ausprobieren. Höchstwahrscheinlich wirst du bei der Übung sogar kurz in dieses Gefühl der Freude, der Konzentration und des „bei dir Seins“ kommen.

Du brauchst:

  • Ein Blatt weißes Papier
  • Einen schwarzen Stift
  1. Fange jetzt an oder setze dir eine bestimmte Zeit, zu der du diese Übung machen wirst (z.B. „morgens vor dem Frühstück“ wie Danny es vorschlägt, aber es geht genauso: in der nächsten Mittagspause, abends, wenn die Kinder heute Abend schlafen (aber dann sofort, bevor du anfängst die Wohnung aufzuräumen! ;-))
  2. Nimm dir einige (ca. 3-5) Objekte aus deinem Badezimmerschrank oder von deinem Schreibtisch und arrangiere sie ein wenig auf einem Untergrund (ein Tablett oder dem Tisch). Du kannst auch Obst oder Gemüse nehmen.
  3. Du denkst jetzt wahrscheinlich, „oh nein, so etwas kann ich doch nicht zeichnen“… Musst du auch nicht! Nein, wir zeichnen heute nur die Zwischenräume. Du beginnst mit dem Rand des Tabletts oder des Tisches, um dem Ganzen einen Rahmen zu geben. Dann schau dir an, wo sind die Flächen, auf denen du z.B. die Tischfläche noch sieht. Male jetzt nur die Zwischenräume. 

 

Fertig? Und? Was hast du gemerkt?

Was bringt diese Übung? 

Diese Übung zeigt, dass der zentrale Faktor beim Zeichnen das Sehen ist. Genau, es ist nicht deine Linie, die du ziehst, sondern das genauen Ansehen deines Motivs. Danach folgt die Übertragung dessen, was du siehst auf deine Hand. Hand-Auge-Koordination nennt man das. 

Das Problem beim Zeichnen ist oft, dass wir mit dem Kopf malen. D.h. dass wir bestimmte Dinge gelernt haben, und diese automatisch auf das Blatt bringen. Wenn du z.B. einen Becher malst, der vor dir auf dem Tisch steht, wirst du ihn wahrscheinlich fast kreisrund malen wollen, weil du ja weißt, dass der Becher kreisrund ist. Wenn du genau hinSIEHST, wirst du sehen, dass er vor dir eine ovale Grundfläche haben wird, je nachdem, aus welchem Winkel du auf ihn schaust.

Dies üben wir, indem wir nicht die Objekte ansehen und zeichnen, sondern die Zwischenräume. 

Tatsächlich sind die Zwischenräume ein wichtiges Gestaltungs- und Kompositionselement für Künstler und Designer. Sie sind kein leerer Raum, sondern das Gegengewicht zu Objekten. Ein Objekt wirkt anders, je nachdem wieviel Raum es um sich hat. 

Dies setzten Künstler ganz gezielt in der Komposition ein und sehen sich die Leerräume genauso an wie die Objekte, die sie arrangieren. 

Beim Zeichnen von Objekten oder Porträts nutzt das Sehen auch. Denn im Prinzip geht es „nur“ darum, möglichst genau zu beobachten, wo die Linien verlaufen, die man auf dem Papier wiedergibt. So zum Beispiel auch bei einem Haus. Wo sind die Fensterrahmen, der Sims, die Kante des Glases, wo läuft die Linie des Randes der Gardine in dem Fenster hinab, usw. Je genauer man hinsieht, desto detaillierter und realistischer wird das Objekt werden. 

Wenn du Lust hast, mehr zu zeichnen, besuche doch einfach meine Seite mit “Zeichnen lernen im Doodle Stil” – Dort findest du ganz viele einfache Übungen für nur ein paar Minuten zeichnen. Setze dir “zeichnen” oder “kunst machen” auf deine To-Do-Liste – für 7 Tage. Und dann schauen wir mal weiter. Komm gerne wieder hier vorbei, wenn du eine neue Inspiration suchst.

Liebe Greetz

Silja

Wie neue Ideen entstehen (mit Übung)

Wie neue Ideen entstehen (mit Übung)

Bist du kreativ?
Auf einer Skala von 1 bis 10, wo würdest du dich sehen? Und wie kreativ wärst du gerne? Wärst du gern kreatiVER?

Was ist eigentlich “kreativ”?

Will Gompertz erklärt in seinem Buch „Think Like an Artist“, wie Ideen im Gehirn entstehen: Ideen werden erzeugt, indem das Gehirn zwei zufällige Elemente auf eine neue Art kombiniert. Dies sind meist zunächst als ungewöhnlich empfundene Kombinationen aus Altem und Neuen. Hierdurch können originelle Ideen entstehen. Ideen mit „origin“, also Herkunft. Ob die Idee qualitativ gut oder weniger gut ist, ist zunächst einmal zweitrangig. Ideen entstehen aus einer ungewöhnlichen, neuartigen Kombination.

Zu einer wirklich innovativen oder „bahnbrechenden“ Idee kommt es zumeist durch einen sehr krassen Bruch oder Umsturz von bis dato allgemeingültig akzeptierten Tatsachen oder Denkweisen.
Ein Beispiel: Die Dienstleistung „mit dem Auto von A nach B gefahren werden“ (Taxi fahren) ist altbekannt. Aber „Uber“ schafft es, ein völlig neues Geschäftsmodell daraus zu machen. „Uber“ kombiniert Altes (mit dem Auto von A nach B gefahren werden) mit Neuem: einer modernen App, der Nutzung von neuerdings verfügbaren Geo-Daten und die Verbreitung von Online-Bezahldiensten. Heraus gekommen ist ein Fahrdienst, der den bestehenden Unternehmen der Taxi-Branche und der Politik viel Angst macht.

Kommen wir zurück zur Kunst. Auch Ideen für Motive funktionieren so: man kombiniert etwas und macht daraus etwas Neues. Eine sehr schlichte Herangehensweise, aber genau so handeln Kreative und Künstler.
Das muss gar nicht bewusst sein. Wenn man offen für Neues ist oder für Inspirationen, geht man durch den Tag und nimmt genauer wahr, was einem gefällt oder zum Nachdenken anregt. Das Gehirn speichert dies ab, und wenn man vor einem leeren Blatt sitzt, kann es sein, dass das Unterbewusstsein genau eine solche Inspiration mit in den Topf wirft.

Genauso kann man dies auch bewusst provozieren. In einem Marketingseminar sollten wir einmal neue Produktideen in sehr kurzer Zeit an unterschiedlichen Stationen entwerfen. An jeder Station lagen irgendwelche Dinge oder Geräte. Eine Fernbedienung, ein Kuscheltier, Lego-Steine, eine Zuckerdose, u.v.m. Jeder musste einen Gegenstand in die Hand nehmen und dann eine Idee für “unser” Produkt sagen. Diese Gegenstände führten zu völlig neuen Kombinationen. “Es wäre doch cool, wenn an dem Produkt Knöpfe wären, um …” oder “wie kann man es geschmeidiger machen, damit es in der Hand liegt wie ein Kuscheltier”. Und jetzt wieder in Kombination zu etwas Neuem: suche dir wahllos fünf Gegenstände aus deiner Wohnung zusammen und überlege dir, was man von diesen lernen könnte, um einen Adventskalender zu machen.????
Und noch eine Übung mit Stift und Papier habe ich für dich. Sie dauert nur fünf oder zehn Minuten, je nachdem, wie viel Zeit du dir nehmen willst.

Eine super Kreativitätsübung “30 Circles”

Man nimmt ein weißes Blatt und zeichnet darauf 30 Kreise, also z.B. fünf horizontal und sechs Reihen vertikal. Wem die Kreise frei Hand nicht gefallen, der kann ein kleines Glas o.Ä. als Schablone nutzen.


(Dieses Bild gibt es hier als PDF zum Herunterladen: 30 Cirlces Vorlage.)

Jetzt beginnst du, in jeden Kreis ein anderes Muster zu zeichnen.

Das ist im Prinzip schon alles. Du wirst merken, dass die ersten Kreise noch ganz einfach sind, dass du dann nach neuen Mustern suchen wirst, was etwas schwieriger wird. Und dann wird es plötzlich wieder leichter… ! (Ausprobieren!)
Wenn du Lust hast, kannst du auch einen Timer aus z.B. 10 Minuten stellen, um dich zu zwingen, schnell mit neuen Ideen aufzukommen.

Eine weitere Variation ist, das Ganze noch unter ein Thema zu stellen, z.B. Weihnachten, Tiere, Deine Stadt oder dein zu Hause. Lauf durch deine Wohnung und male Muster ab, die du entdeckst oder lass dich zu neuen inspirieren.
Hier habe ich angefangen, diese 16 Kreise mit meinen Lieblingsmustern und anderen, die sich einfach ergeben haben, zu füllen.

Noch eine Variation ist, statt Kreisen andere Formen zu nehmen, z.B. Herzen oder wie ich hier: Kürbisse. Passend zum Herbst und zu Halloween. Dabei habe ich wiederum nicht jeden Kürbis mit nur einem Muster versehen, sondern mit verschiedenen Doodles gestaltet.
Auch dieses Bild ist im Grunde eine Abwandlung der “30 Circles” Übung.

Hach, es gibt so viele Möglichkeiten, was man aus dieser ganz einfachen Übung „30 Circles“ machen kann!
Wenn du Lust hast, selbst die Kürbisse auszufüllen, kannst du dieses Bild dir hier als Vorlage ausdrucken.

:

Egal welche Variante du ausprobierst, jede fordert das Gehirn auf „neue Kombinationen“ zu entwickeln. Dabei wird es dir Musterideen präsentieren aus deiner Kindheit oder aus deinem Kleiderschrank. Oder dir werden Muster einfallen, die du wiederum zu neuen Mustern kombinieren kannst. Oder vielleicht kommen dir auch z.B. Weihnachtselemente in den Sinn. All so etwas ist eine neuartige, erzwungene Kombination von Bestehendem zu etwas Neuem.
In jedem Fall gilt: so wie dein Bild der 30 Kreise am Ende aussieht, so hat es mit 100-prozentiger Sicherheit bei noch keinem Menschen der Welt ausgesehen.

Viel Spaß!

Happy Herbst! Bei uns steht sogar heute erst die Halloween-Kinder-Party an! 🙂

Silja

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Kennst du dieses Gefühl, ganz nah bei dir zu sein, hoch konzentriert – in einer ganz positiven Art, losgelöst und einfach glücklich? Dieses Flow-Gefühl kannst du beim kreativen Schaffen empfinden. Es fühlt sich so ein bisschen wie das Spielen an, als du Kind warst. Es ist dieses Gefühl von Spannung, Glück und Leichtigkeit. Man vergisst die Zeit und taucht ab.

Was ist Art Journaling? Ein Beispiel:

Nimm dir Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Durch Art Journaling Flow erleben

Es macht riesig Spaß, eigene Ideen zum Leben zu erwecken und Bilder aus deinem Kopf auf Papier zu bringen. Das geht in ganz unterschiedlicher Form: als Zeichnung, Handlettering, Bullet Journal-Eintrag, mit Sketchnoting visualiert.

Falls du zu den Menschen gehörst, die sich mehr Kreativität in ihrem Leben wünschen, aber im Alltag zu wenig Zeitdafür haben, dann ist dieser Art Journaling Workshop möglicherweise eine wunderbare Idee für dich. Es geht darum, verschiedene kreative Techniken zu lernen, um im Urlaub der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Im Urlaub haben wir diese besondere Leichtigkeit, etwas Neues auszuprobieren. Der Ort ist neu oder zumindest anders, meist das Wetter schön, und wir verbringen viel Zeit draußen. Dies ist eine fantastische Gelegenheit, kreativ zu werden.

Ein Art Journal (= Kunst-Tagebuch) ist ein Skizzenheft, in dem du deine Kreativität im Urlaub so richtig ausleben kannst. Du kannst mit Handlettering schöne Zitate gestalten, die dich in deinem Urlaub begleiten oder zu deiner Stimmung passen. Du kannst Sehenswürdigkeiten vor Ort skizzieren – oder im Café gegenüber von einer Postkarte abpausen. Deine Reiseroute kannst du auf einer Karte aufmalen und Tagesabläufe mit Sketchnoting-Grafiken visuell gestalten. Wenn du Bullet Journaling magst, kannst du Reiseerlebnisse auch in diesem Stil festhalten und die Tage schön beschriften, sie in kurzen Sätzen wichtigste Erlebnisse festhalten und mit kleinen Zeichnungen verschönern. Dazu kann man Eintrittskarten und Fahrkarten einkleben.

Art Journaling Workshop in Köln am Sonntag, den 08.07.2018

In diesem Workshop machen wir einen kreativen Streifzug durch die Techniken und lernen die Basics des:HandletteringBullet JournalingSketchnotingZeichnenWir werden erste Seiten anhand deines letzten Urlaubs und deiner Pläne für den nächsten Urlaub gestalten. Sobald du dann in den nächsten Urlaub fährst (oder auch eine Staycation zu Hause verbringst), kannst du dir aus diesem Blumenstrauß von Übungen diejenigen aussuchen, die dir am meisten Spaß und Flow versprechen. Du kannst die Übungen wiederholen oder auf die Situation und deinen Ort anpassen.

Sicher wirst du durch ein Art Journal besser werden im

  • Zeichnen (Bullet Journaling),
  • Sketchnoting und
  • Handlettering

Und du wirst

  • deinen nächsten Urlaub ganz neu erleben und festhalten in einem einzigartigen, individuellem künstlerischen Heft
  • ganz viel Spaß und Flow beim kreativen Schaffen haben.

Damit du sorgenfrei ohne Vorbereitung zum Art Journaling Workshop kommen kannst, erhältst du ein Materialpaket inkl. eines Skizzenhefts und zwei professionellen Tinten-Zeichenstiften zum Behalten. Zusätzlich benötigte Farben, Werkzeuge, etc. werden zur Verfügung gestellt.

Wie immer arbeiten wir in einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern, so dass für Fragen und Hilfestellungen für jeden Zeit ist. Nebenbei gibt es guten Kaffee und Tee, sowie Gebäck.

Inklusive Materialien, Kaffee, Tee und Snacks kostet der Kurs 89 EUR pro Person.

Der Kurs findet am 08.07.2018 von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Die Location ist “Knirpse & Komplizen”, Gladbacher Str. 21, 50672 Köln.

Bei Interesse klicke bitte hier oder schicke eine E-Mail an creatipster@gmail.com.

Ich freue mich, von dir zu hören und bin schon wahnsinnig gespannt, auf diesen Workshop, da er wirklich eine bunte Reise durch all meine Lieblingstechniken ist.

Liebste Greetz,

Deine Silja

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die ersten Workshop-Termine und viele neue Themen stehen für 2018 an. Schaut doch einmal hier vorbei:

Termine Kreativ- und Handlettering-Workshops Köln

Hier findet ihr die Übersicht und Infos zu allen Terminen 2018:

>>  Workshop-Termine 2018

Ein paar Beispiele:

  • Los geht es im Januar mit Handlettering – Brush Lettering.
  • Weiter im Februar mit Zeichnen lernen im Doodle Stil.
  • Im März kommt dann Handlettering – Creative Lettering.
  • Im April geht der Schwerpunkt noch einmal ums Zeichnen, und zwar mit dem Ziel, nach diesem Workshop das Zeichnen (lernen) als kreative Routine in den Alltag einzubauen. (Es geht! Ich mache das trotz Kindern, Job, Blog, etc. seit 15 Monaten)
  • Im Mai geht es weiter mit Handlettering – Brush Lettering mit Schwerpunkt “Muttertag”.
  • Und im Juni – ich freue mich jetzt schon (nach 3 Wochen Regen in Köln): heißen wir den Sommer willkommen mit Wasserfarben! 

Es gibt noch mehr Kurse und Workshops in Planung, aber deren Termine könnten sich noch ändern, so dass die Anmeldung noch nicht läuft.

Es lohnt sich vorbeizuschauen, um 2018 deine Kreativität (wieder) aufleben zu lassen!

Ich zeichne jeden Tag – besonders hat es mir das Zeichnen im Doodle Stil, diese niedliche Linienzeichnungen angetan. Und natürlich Handlettering. Einfach zur Entspannung den Brush Pen schwingen oder Karten nicht mehr kaufen, sondern individuell und persönlich für Freunde gestalten.

Heute habe ich meine ersten Art-Journaling Einträge zu Weihnachten gemacht. Nix Besonderes, und eigentlich muss man sein Skizzenbuch nicht anderen zeigen, damit man sich nicht unter Druck setzt, dass es ein total schickes (aka vorzeigbares) Ergebnis gibt.

Egal, ich zeig euch trotzdem, was ich heute gemalt habe.

Typisch in unserer Familie an Weihnachten 2017:

Großer Sohnemann, 4 Jahre, hat es raus:

Kleiner Sohnemann, 1.5 Jahre, typisch:

So, bevor ich es morgen nicht mehr schaffe…

Ich wünsche euch allen ein wunder-wunderbares Weihnachtsfest umgeben von euren Liebsten, vor Tellern mit euren Leibgerichten und mit Kindern, deren Augen leuchten, wenn sie an den Zauber von Weihnachten glauben!

Habt es schön! Genießt die Stunden der Heiligen Nacht. Redet miteinander, seht euch tief in die Augen, lächelt euch an. Weihnachten kann so schön sein! Einmal im Jahr haben wir die Chance zur Ruhe zu kommen, das Smartphone echt mal für viele Stunden am Stück aus der Hand zu legen und einfach “da” zu sein.

Ich bin was Weihnachten angeht totaler Romantiker. Ich will solche Momente zelebrieren und meinen Kindern diesen Zauber erleben lassen.

Also, morgen früh geht es los mit Zeichnen, lesen und basteln, wie ich euch die Tage schon angekündigt habe, und dann kein Internet, kein Handy, aber meine DSLR und meine Familie.

Hach, wat freu ich mich!

Fröhliche Weihnachten!

Eine kleine Dankeskarte

Eine kleine Dankeskarte

Ich wollte einfach mal Danke sagen. Und das sage ich natürlich nicht mit Worten, sondern mit kleinen Zeichnungen. Auf einer Karte, wo sonst. Und hier zeige ich euch, wie einfach das gehen kann. Denn es gibt immer jemanden, der uns gerade mal geholfen hat, zur Seite stand, ein gutes Wort gegeben hat. Aber das vergesse ich manchmal im Alltag zu sagen. Deswegen hilft so eine Karte, es sich bewusst zu machen und dann demjenigen zu sagen. Also zu geben. Die Karte. Was sonst?

Eine liebevolle Dankeskarte für jemand Besonderes

Es gibt einen Menschen, dem ich schon länger nicht mehr wirklich Danke gesagt habe. Er unterstützt mich bei meinen kreativen Vorhaben. Tatsächlich hat er den Stein überhaupt ins Rollen gebracht. Ich weiß gar nicht mehr, wie er darauf kam, aber zu Weihnachten 2008 oder 2009 schenkte er mir eine Staffelei und das Buch “Garantiert zeichnen lernen” von Betty Edwards. Mein erstes Zeichenbuch. Es startete meine Rückkehr zum Zeichnen und Malen.

Dieser besondere Mensch ist mein Traummann. Und glücklicherweise auch Ehemann. 😉 Er ist mein größter Fan und Befürworter meines kreativen Schaffens. Ohne ich wäre ich längst nicht so weit gekommen. Er ermutigt mich immer, ist immer begeistert von meinen Projekten, liest meine Artikel kritisch und gibt mir die besten Tipps.

Ich will einfach mal wieder Dankeschön sagen. Und da es schon nach 22 Uhr abends ist, als ich diesen Entschluss fasse, muss es relativ simpel sein. Aber dennoch besonders!

Was die Karte besonders macht, sind nicht die Zeichnungen, sondern die Gedanken dahinter. Was würde diese Person denn erfreuen? Was für Farben, Designs oder Motive mag sie? Gibt es etwas, das mich besonders mit ihr verbindet? Wofür will ich danken? Kann ich davon etwas oder das was es in mir bewirkt ausdrücken?

Solche Fragen habe ich mir zunächst gestellt. Denn das Besondere, diese Karte soll ein Unikat werden. Nur für eine Person. Oder vielleicht für einen Personenkreis, der mir bei etwas geholfen hat.

 

Material für eine Karte

Dann suchte ich das Material zusammen: ein Skizzenbuch für eben die Skizzen, Fineliner (meine Lieblinge von Micron in verschiedenen Breiten) und farbige Filzstifte von Tombow – und zwar in Farben, von denen ich denke, das sie der Person, die ich im Kopf habe, gefallen würden.

Die Karte gestalten

Zunächst habe ich einfach Ideen per Skizzen in meinem Skizzenbuch gesammelt. Ziemlich schnell war mir klar, dass ich einfach Bilder von meinem “Kreativ-Sein” zeigen wollte. Also wurden es Pinsel, Stifte und Ähnliches.

Dann ging es nach ein paar Minuten schon an die weiße Blanko-Karte.

Zunächst habe ich einen Rand um die Karte gezogen, damit das Bild nicht zu sehr an die Kanten ragt. Außerdem habe ich ein paar Felder markiert, um die kleineren Bilder in diese anzuordnen.

Die Pinsel, Stifte und anderen Dinge malte ich also in diese Felder.

Das Ganze dann mit schwarzem Fineliner nachziehen…

… und colorieren. Ich habe zunächst mit hellblau einen Rand um das Bild gezogen.

Jetzt der schönste Teil, oder naja, alles ist schön… das Ausmalen. Einfach nach Lust und Laune die Doodle-Zeichnungen einfärben. Das kann ruhig recht ungenau sein.

Tipp: nicht zu viele Farben, sondern eine “Farbpalette” vorher festlegen. Also ruhig nur 2-3 Farben, maximal 5 oder 6 auswählen, die farblich harmonieren.

Zuletzt eine kleine Beschriftung mit einem schlichten “Danke”.

Tipp, wenn es schnell gehen soll: die Mitte des Wortes – hier das “N” von “Danke” als erstes mittig platzieren und dann den Rest des Wortes links und rechts ergänzen. Dann landet es in der Mitte, ohne vorher eine Bleistiftskizze ausprobiert zu haben.

Und fertig ist die Karte! Zumindest von außen. Jetzt muss ich natürlich noch was Nettes hinein schreiben.

Tipp: Wirklich so im Ganzen eine runde Sache wird draus, wenn man auch auf der Rückseite ein kleines passendes Doodle aufzeichnet und evtl. sogar auf den Umschlag. 😉

Liebste Greetz

Silja

Verlinkt zu creadienstag

Monster zeichnen mal wieder neu

Monster zeichnen mal wieder neu

Kleine süße Monster zeichnen ist immer eine super lustige Übung, aber jetzt habe ich einen neuen Ansatz gefunden, der noch mehr Kreativität herauskitzelt.

Monster zeichnen habe ich schon früher euch gezeigt. Entweder viele verschiedene Arten von Monstern zeichnen oder wie man ein eigenes Monster entwirft mithilfe verschiedener Elemente, wie z.B. Zähne, Hörner, einzelne Augen.

Monster zeichnen zum Dritten

Diese Woche habe ich Stefan Buchner entdeckt, einen Künstler aus Kalifornien, der seit zehn Jahren jeden Tag ein Monster zeichnet. Ist das mal crazy, oder was?

Von Stefan habe ich zwei Tipps gelernt:

Trick 1: Man fange mit einer zufälligen schwarzen Form an

Hierfür kann man am besten einen Klecks schwarzer Tinte nehmen und eine fantasiegesteuerte Form zu Papier bringen. Oder – ich hatte nämlich keine Tinte hier in meinem Lieblingscafé – man formt was mit einen möglichst dicken schwarzen Stift und mit ziemlich freier Hand. Mit Schwung, am besten irgendwo mal dick, irgendwo ein Knick, mal dünn. Ihr versteht.

Ich habe hier mit einem – fast leeren – Pentel Brushpen experimentiert.

Jetzt musste ich ein bisschen hin und her drehen, um zu “sehen”, wie aus diesem Fleck ein Monster entstehen könnte. Gar nicht so leicht. Irgendwie blieb ich daran hängen, dass dieser Schwung links ein Arm sein müsse, der darunter ein Bein. Und dann schauen wir weiter.

Trick 2: Man zeichnet auf dem Kopf weiter

Das auf dem Kopf Zeichnen ist der Clou.

Dadurch entsteht immer ein neues (einzigartiges) Monster und zusätzlich bringt es noch mehr Spaß, da man sich auf die einzelnen Teile ganz anders konzentriert und das Gesamtbild noch nicht sieht. Wenn man auf dem Kopf zeichnet, kommt man nicht in die “Auto”-Modus, bei dem man Augen oder Arme einfach so zeichnet, wie schon tausendmal zuvor gemacht oder gesehen.

Angefangen habe ich mit den Beinen.

Mir fehlte allerdings noch etwas am Kopf. Also habe ich noch einen kleinen Fleck hinzugefügt. Klar, das Schwierige ist, mit dem bestehenden Fleck zu arbeiten. Das macht das Monster ja so einzigartig, krumm und schief. Aber man darf Regeln ja auch brechen!

Jetzt aber weiter mit dem Gesicht.

Weiter mit den Armen.

Jetzt wird es spannend. Umdrehen!

Tadaaaa..

Und da mir ein bisschen Farbe fehle, noch ein paar Highlights in ROSA, natürlich!

Na, kann man doch sehen, dass ich Spaß hatte am Monster Zeichnen! Natürlich sind Stefans Monster viel krasser, schaut sie euch unbedingt mal an. Als Inspiration oder just for fun, bitte. Bitte lächeln! Klick!

Habt ein schönes Wochenende!

Liebste Greetz

Silja