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Frühlingswörter mit Brush Lettering schreiben

Frühlingswörter mit Brush Lettering schreiben

Was war das für ein herrliches Osterwochenende! Ich hoffe, du konntest die Frühlingssonne genießen! Wir waren mit den Jungs am See und natürlich mehrfach Eis essen. Eis essen ist eine der Ausnahmen, die wir uns trotz der sonst veganen Ernährung gönnen.

Heute habe ich mir gedacht, dass ich dir mal wieder eine Handlettering Übung zu Gute kommen lasse. Beim Handlettering Lernen ist es wichtig, dran zu bleiben – mit ganz kleinen Schritten. Dies lege ich meinen Workshop-Teilnehmern immer wieder ans Herz. Selbst wenn es nur ein Wort pro Tag ist. Manchmal habe ich abends auch nur ein paar Minuten Zeit (und Kraft), aber noch Lust (oder eben das Bedürfnis), etwas Sinnvolles zu tun, meiner Kreativität ein klein wenig Raum des Tages zu geben, da ich weiß, dass ich dann zufriedener ins Bett gehe. Dann nehme ich mir ein Linienblatt und schreibe einfach ein paar Wörter in Brush Lettering. Meist lasse ich die Wörter zu mir kommen, z.B. was an dem Tag so angefallen ist oder einfach den Wochentag, den Monat, Namen, irgendetwas. Du kannst auch nur ein einziges Wort nehemn und dieses in dein (Bullet) Journal oder deinen Kalender am Abend schreiben. Hauptsache in kleinen Schritten dran blieben. Dann wirst du Stück für Stück Wort für Wort immer besser und kannst im Nu Sprüche, Karten, Etiketten oder andere kleine Schriftstücke selbst gestalten.

Um es dir noch leichter zu machen, habe ich dir ein paar Seiten Beispielwörter zusammen gestellt. Du kannst dir diese Bilder einfach ausdrucken und mit einem Brush Pen (Pinselstift) die grauen Wörter nachschreiben und daneben noch einmal frei üben.

Die Beispielwörter sind teilweise universell nutzbar, wie z.B. Alles Gute oder Happy Birthday, oder sie haben einen Frühlingsbezug wie z.B. “Danke Mama” (Muttertag kommt bald… ;.-)) oder “Tanz in den Mai”. Manches sind auch Wörter, die man gut für Sprüche nehmen kann, wie z.B. “lebe liebe lache”. Ach, schau es dir einfach an! Ich hoffe, du bekommst Lust gleich los zu schreiben.

In meinem Newsletter habe ich zu diesem Thema ein kleines Übungsheft verschickt. Hier habe ich neben diesen Beispielwort-Seiten noch ein Brush Lettering Alphabet hinzu gepackt, ein paar Seiten zu “Faux Calligraphy”, also falscher Kalligraphie, einer Technik, wie man den Brush Lettering Effekt auch mit einem normalen Stift erzielen kann sowie einige Linienblätter.

Wenn du Lust hast, solche kleinen freien Give-Aways zu erhalten, melde dich gerne für den Newsletter “Kreative Teilchen & Beschleuniger” an. Entweder ein Fenster müsste hier auf der Seite schon aufgepoppt sein, oder du erreichst das Anmeldefeld über diesen Link:

Anmelden kann man sich unter diesem Link (etwas warten, das Fenster öffnet sich nach 20 Sekunden). Danke!

Hab ein wunderbares Wochenende und gönn deiner kreativen Seite eine kleine Runde Handlettering!

Deine Silja

DIY Osterdeko | Einen schicken Osterkranz aus Alltagsmaterialien zaubern

DIY Osterdeko | Einen schicken Osterkranz aus Alltagsmaterialien zaubern

Hoppeldihopp… Ostern kommt immer näher. *lach* 

Es ist Zeit, die Wohnung für Ostern aufzuhübschen und in Osterstimmung zu kommen – oder gemeinsam mit den Kindern etwas für Ostern zu basteln. 

Es ist lustig, dass man Weihnachtsdeko meist kauft, Osterdeko dagegen selber macht. Oder kommt mir das nur so vor? 

Hier möchte ich euch eine Idee zeigen, wie man aus Alltagsmaterialien einen schicken Osterkranz gestalten kann.

(more…)

7 schnelle Tipps für eine schönere Handschrift

7 schnelle Tipps für eine schönere Handschrift

Glaubst du vielleicht, du hast keine schöne Schrift? Ich glaube das nicht! Ich glaube vielmehr, du bist entweder sehr kritisch mit dir selbst bist, oder dass du deine Handschrift mit deiner Notizschrift verwechselst.

Ich unterscheide gerne zwischen der Handschrift und der Notizschrift. Mit Notizschrift meine ich die Schrift, mit der du dir den Tag über Sachen notierst. Meist sind es Notizen eines Telefonats, Mitschriften bei einem Termin oder der gute Einkaufszettel. Allen gemein ist, dass du sie zum einen nur für dich selbst schreibst und zum anderen, dass du sie meist unter Zeitdruck schreibst. 

Genau genommen notierst du nur deine Gedanken, du schreibst keinen Text. 

Wenn du nur für dich schreibst, wirst du sofort „schlampiger“ schreiben als wenn du für die Augen jemand anderes schreibst. Zumindest wenn du es gut mit deiner Leserin oder dem Leser meinst, denn dann wirst du berücksichtigen, dass sie oder er deine Schrift nicht per se so einverleibt haben wie du und dein Auge. Deine eigene Schrift kannst du immer erkennen und lesen. Du kennst sie so gut, und du warst ja selbst dabei, als aus dem Gedanken in deinem Kopf diese Wörter auf dem Papier wurden. Dein Gedächtnis hilft beim Lesen zusätzlich. Für einen Fremden sind deine Gedanken dagegen völlig neu.

Hinzu kommt der Zeitdruck. Unter Zeitdruck schreiben heißt automatisch ebenfalls unleserlicher schreiben. Für die Lesbarkeit sind einige Faktoren besonders wichtig: zum Beispiel dass gleiche Buchstaben gleich aussehen oder dass die Buchstaben und Wörter ausreichend Abstand genießen. So etwas leidet unter Zeitdruck immens. 

Kann es sein, dass du meistens Dinge nur notierst, statt sie zu schreiben? 

Das Gute daran: wenn deine Notizschrift eher unleserlich wirkt, ist nichts verloren! Wenn du das nächste Mal eine Karte – vielleicht eine Osterkarte? – schreibst, schreibe mit deiner Handschrift! 

Hier habe ich 7 schnelle Tipps, wie du von deiner Notizschrift zu einer schönen Handschrift kommst.

1. Nimm dir Zeit

Zunächst die Zeit. Nimm dir (mehr) Zeit zum Schreiben. Schreibe schlicht langsamer. Konzentriere dich auf die Linien und Schwünge. 

Es hilft sogar, wenn du ruhige Musik laufen lässt. Entspanne dich vor dem Schreiben und nimm das Tempo raus. Wirklich, schreibe langsam, sage dir immer wieder „Lang-sam“.

2. Forme konsistente Buchstaben

Das Zweite ist Konsistenz. Wir empfinden eine Schrift als ästhetisch, wenn sich die Elemente wiederholen. Jeden Buchstaben kannst du dir als ein Konstrukt aus verschiedenen Bausteinen vorstellen. Es gibt, Linien, Kreise und Schlaufen. Schau, dass die gleiche Elemente, z.B. die Schwünge beim „l“, „f“ und „b“, in etwa gleichmäßig geformt sind.

3. Benutze Hilfslinien

Lege dir ein Linienblatt unter, wenn es geht. Oder ziehe dir zumindest mit einem Bleistift die Grundlinie, auf der die Buchstaben „sitzen“ sollen, und noch eine Kopflinie, bis zu der alle Schlaufen und langen Aufstriche hoch ragen. 

So entsteht direkt ein ordentlicheres Bild, weil alle Buchstaben gleich hoch sind und auf der gleichen Linie aufsetzen.

4. Schreibe den Text vor und mache eine Aufwärmübung

Schreibe dir den Text, den du z.B. auf die Karte schreiben möchtest, unbedingt vor. Ja, es dauert auch wieder ein wenig Zeit. Aber es lohnt sich. Denn wenn du nicht über den Text, den du schreiben möchtest, während des Schreibens nachdenken musst, kann sich dieser (linke) Teil deines Gehirns zurück ziehen und dem (rechten) Teil, der für das Visuelle zuständig ist, den Raum geben, damit dieser sich darauf konzentrieren kann, die Buchstaben schön gleichmäßig zu formen. 

Wenn du beides gleichzeitig machst, kannst du dich schlicht weniger darauf konzentrieren schön zu schreiben.

Du kannst auch einzelne Wörter üben. Zum Beispiel für die Anrede oder wenn du vorne auf die Karte noch ein „Frohe Ostern“ oder Ähnliches schreiben möchtest. Schreibe die Wörter einige Male vor, dann werden die Schwünge beim „richtigen“ Schreiben viel runder.

Außerdem kannst du generell Aufwärmungen machen. Das ist kein Witz! Auch das Schreiben ist eine (wenn auch kleine) Muskelübung deiner Hand. Wenn du die Muskeln vorher aufwärmst und die Schwünge, Schlaufen und Striche kurz übst, dann gehen sie ebenfalls leichter, einheitlicher und gleichmäßiger von der Hand. 

Insbesondere solltest du eine Aufwärmung machen, wenn du mit einem besonderen Stift schreibst, z.B. einem Brush Pen oder Pinselstift. So kannst du dich an die Spitze des Stiftes gewöhnen und z.B. den Tintenfluss „warm schreiben“.

5. Nimm besondere Buchstaben als Vorbild

Wenn du ein Fan von schönen Schriften bist, kannst du dir auch eine Schrift heraussuchen und davon einzelne Elemente kopieren. Zum Beispiel die Großbuchstaben oder eine besondere Schlaufe für alle kleinen „g“, „j“, „y“-Buchstaben. So ein kleiner Twist zu deiner „normalen“ Schrift macht schon total viel her. 

Hier habe ich ein Beispielalphabet in Schreibschrift für dich als Inspiration.

6. Benutze schönes Material – deinen Lieblingsstift und glattes Papier

Nimm dir schönes Material, mit dem es dir Spaß bringt zu Schreiben. 

Wenn du schon anfängst und dich darüber ärgerst, dass der Stift einseitig abgeschrieben ist oder schon erste Zeichen zeigt, dass er bald leer sein wird, dann wirst du auch direkt wenig Lust haben auf das Schreiben. Obendrein ist bei einem abgeschriebenen Stift es wahrscheinlich, dass auch die Linien an sich tatsächlich ausreißen oder unterschiedlich dick sein werden – und nicht in einer schönen, konsistenten Art. 

Suche dir also einen besonders schönen Stift, mit dem du gerne schreibst. 

Außerdem sollte das Papier möglichst glatt sein, damit der Stift schön darüber gleitet. Auch dies hilft, damit die Handschrift ebenmäßig und hübsch aussehen wird. 

7. Übe – am besten jeden Tag mit viel Freude und schöner Musik

Der letzte Tipp für eine schönere Handschrift ist üben. 

Wir schreiben heute viel seltener mit der Hand als noch vor 10 oder 15 Jahren. Wie schon gesagt, mit der Hand schreiben ist auch eine Muskelarbeit des Körpers. Wenn man dies selten tut, verlernt der Körper die Bewegung und wird steifer. Übung hält die Hand frisch, könnte man sagen. 

Das Schöne beim Üben der Handschrift, oder des Handlettering, ist, dass das Üben wirklich Spaß bringen kann. Lege dir schöne Musik ein, setze sich an einen schönen Platz. 

Nimm dir vor, es jeden Abend für nur fünf Minuten zu machen. Oder am Morgen beim ersten Kaffee. Oder nimm dir ein Wort pro Tag vor, das du z.B. in deinen Kalender oder dein Journal schreibst. Das kann der Name des Wochentages sein oder ein Erlebnis des Tages. 

Nur ein Wort in Schönschrift pro Tag, das sind 365 schön geschriebene Wörter in einem Jahr. Das ist quasi eine ganze Kurzgeschichte! Und jeden Tag bleibt deine Hand dran gewöhnt. 

 

So, das sind meine 7 Tipps für eine schönere Handschrift. Lass mich hören, ob du noch mehr Tipps hast oder wie sie dir gefallen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim schön Schreiben! 

Liebste Greetz

Deine

Silja

Zeichnen braucht kein Talent

Zeichnen braucht kein Talent

Kennst du das Gefühl, dass die Jahre immer schneller an dir vorbei ziehen? Ist dein Tag voll gestopft? Jeder Tag? Hast du keine Zeit, jetzt fünfmal tief durchzuatmen und vielleicht für ein paar Minuten einfach nur aus dem Fenster zu schauen? Und denkst du manchmal “Ich hab gar keine Zeit FÜR MICH”?

Dann habe ich noch eine Sache für deine To-Do-Liste: kreativ sein!

Ja, genau, gerade das! 

Mach doch mal “kunst”

Ganz ähnlich beginnt Danny Gregory’s Buch „Art Before Breakfast“ (Chronicle Books Verlag). „Make art“ (mache Kunst) setzt er auf die To-Do-Liste und beschreibt dabei, dass es sich um „art“ mit einem kleinen „a“ handelt, nicht um diese ominöse große elitäre Kunst für Museen und Ausstellungen. Sondern bescheidenere „kunst“ für jeden. 

Ich sage gern „Kunst ist, wenn es Spaß bringt“. Damit meine ich das „Kreativ Sein“ an sich, dieser Prozess, in dem man etwas erschafft, wo vorher noch nichts oder eben etwas anderes war. Zum Beispiel war da erst ein weißes Blatt und dann eine Zeichnung von Blumen oder Kätzchen, die dir ein Lächeln die Lippen zaubern.

Das Spannende ist dabei das Gefühl, das man hat, während man „kreativ ist“ oder „kunst macht“. Ich habe mich mit vielen Leuten über dieses Thema unterhalten. Manche sagen, sie seien beim Malen, beim Werken mit Holz oder beim Aquarellieren so angenehm „hoch konzentriert“ und würden mitunter die Zeit völlig vergessen. Dann wären sie „ganz bei sich“. Andere sagen, dass sie dabei „reines Glück“ empfinden oder Freude. 

Jeder hat dafür seine eigenen Worte, und bei jedem äußert sich dieses Gefühl etwas anders. Aber alle sagen, dass es ein ganz besonderes Gefühl ist. 

Wie fühlt es sich bei dir an, wenn du etwas Kreatives tust?

Freude, Flow, Glück, Spaß, Ruhe, Gelassenheit, Konzentration?

Danny Gregory gibt seinem Buch eine Menge an Inspirationen für Zeichenübungen und wie man solch eine kreative Gewohnheit im stressigen Alltag einbauen kann. Eine schöne Übung in Anlehnung an einige aus diesem Buch möchte ich dir heute ans Herz legen. 

3 Minuten grundlegende Zeichenlektion

Diese Übung wird dir eine grundlegende Lektion des Zeichnens zeigen. Sie dauert nur wenige, vielleicht drei bis fünf Minuten! Du kannst sie irgendwo in den nächsten Tagen einbauen oder jetzt sofort einmal ausprobieren. Höchstwahrscheinlich wirst du bei der Übung sogar kurz in dieses Gefühl der Freude, der Konzentration und des „bei dir Seins“ kommen.

Du brauchst:

  • Ein Blatt weißes Papier
  • Einen schwarzen Stift
  1. Fange jetzt an oder setze dir eine bestimmte Zeit, zu der du diese Übung machen wirst (z.B. „morgens vor dem Frühstück“ wie Danny es vorschlägt, aber es geht genauso: in der nächsten Mittagspause, abends, wenn die Kinder heute Abend schlafen (aber dann sofort, bevor du anfängst die Wohnung aufzuräumen! ;-))
  2. Nimm dir einige (ca. 3-5) Objekte aus deinem Badezimmerschrank oder von deinem Schreibtisch und arrangiere sie ein wenig auf einem Untergrund (ein Tablett oder dem Tisch). Du kannst auch Obst oder Gemüse nehmen.
  3. Du denkst jetzt wahrscheinlich, „oh nein, so etwas kann ich doch nicht zeichnen“… Musst du auch nicht! Nein, wir zeichnen heute nur die Zwischenräume. Du beginnst mit dem Rand des Tabletts oder des Tisches, um dem Ganzen einen Rahmen zu geben. Dann schau dir an, wo sind die Flächen, auf denen du z.B. die Tischfläche noch sieht. Male jetzt nur die Zwischenräume. 

 

Fertig? Und? Was hast du gemerkt?

Was bringt diese Übung? 

Diese Übung zeigt, dass der zentrale Faktor beim Zeichnen das Sehen ist. Genau, es ist nicht deine Linie, die du ziehst, sondern das genauen Ansehen deines Motivs. Danach folgt die Übertragung dessen, was du siehst auf deine Hand. Hand-Auge-Koordination nennt man das. 

Das Problem beim Zeichnen ist oft, dass wir mit dem Kopf malen. D.h. dass wir bestimmte Dinge gelernt haben, und diese automatisch auf das Blatt bringen. Wenn du z.B. einen Becher malst, der vor dir auf dem Tisch steht, wirst du ihn wahrscheinlich fast kreisrund malen wollen, weil du ja weißt, dass der Becher kreisrund ist. Wenn du genau hinSIEHST, wirst du sehen, dass er vor dir eine ovale Grundfläche haben wird, je nachdem, aus welchem Winkel du auf ihn schaust.

Dies üben wir, indem wir nicht die Objekte ansehen und zeichnen, sondern die Zwischenräume. 

Tatsächlich sind die Zwischenräume ein wichtiges Gestaltungs- und Kompositionselement für Künstler und Designer. Sie sind kein leerer Raum, sondern das Gegengewicht zu Objekten. Ein Objekt wirkt anders, je nachdem wieviel Raum es um sich hat. 

Dies setzten Künstler ganz gezielt in der Komposition ein und sehen sich die Leerräume genauso an wie die Objekte, die sie arrangieren. 

Beim Zeichnen von Objekten oder Porträts nutzt das Sehen auch. Denn im Prinzip geht es „nur“ darum, möglichst genau zu beobachten, wo die Linien verlaufen, die man auf dem Papier wiedergibt. So zum Beispiel auch bei einem Haus. Wo sind die Fensterrahmen, der Sims, die Kante des Glases, wo läuft die Linie des Randes der Gardine in dem Fenster hinab, usw. Je genauer man hinsieht, desto detaillierter und realistischer wird das Objekt werden. 

Wenn du Lust hast, mehr zu zeichnen, besuche doch einfach meine Seite mit “Zeichnen lernen im Doodle Stil” – Dort findest du ganz viele einfache Übungen für nur ein paar Minuten zeichnen. Setze dir “zeichnen” oder “kunst machen” auf deine To-Do-Liste – für 7 Tage. Und dann schauen wir mal weiter. Komm gerne wieder hier vorbei, wenn du eine neue Inspiration suchst.

Liebe Greetz

Silja

Wie neue Ideen entstehen (mit Übung)

Wie neue Ideen entstehen (mit Übung)

Bist du kreativ?
Auf einer Skala von 1 bis 10, wo würdest du dich sehen? Und wie kreativ wärst du gerne? Wärst du gern kreatiVER?

Was ist eigentlich “kreativ”?

Will Gompertz erklärt in seinem Buch „Think Like an Artist“, wie Ideen im Gehirn entstehen: Ideen werden erzeugt, indem das Gehirn zwei zufällige Elemente auf eine neue Art kombiniert. Dies sind meist zunächst als ungewöhnlich empfundene Kombinationen aus Altem und Neuen. Hierdurch können originelle Ideen entstehen. Ideen mit „origin“, also Herkunft. Ob die Idee qualitativ gut oder weniger gut ist, ist zunächst einmal zweitrangig. Ideen entstehen aus einer ungewöhnlichen, neuartigen Kombination.

Zu einer wirklich innovativen oder „bahnbrechenden“ Idee kommt es zumeist durch einen sehr krassen Bruch oder Umsturz von bis dato allgemeingültig akzeptierten Tatsachen oder Denkweisen.
Ein Beispiel: Die Dienstleistung „mit dem Auto von A nach B gefahren werden“ (Taxi fahren) ist altbekannt. Aber „Uber“ schafft es, ein völlig neues Geschäftsmodell daraus zu machen. „Uber“ kombiniert Altes (mit dem Auto von A nach B gefahren werden) mit Neuem: einer modernen App, der Nutzung von neuerdings verfügbaren Geo-Daten und die Verbreitung von Online-Bezahldiensten. Heraus gekommen ist ein Fahrdienst, der den bestehenden Unternehmen der Taxi-Branche und der Politik viel Angst macht.

Kommen wir zurück zur Kunst. Auch Ideen für Motive funktionieren so: man kombiniert etwas und macht daraus etwas Neues. Eine sehr schlichte Herangehensweise, aber genau so handeln Kreative und Künstler.
Das muss gar nicht bewusst sein. Wenn man offen für Neues ist oder für Inspirationen, geht man durch den Tag und nimmt genauer wahr, was einem gefällt oder zum Nachdenken anregt. Das Gehirn speichert dies ab, und wenn man vor einem leeren Blatt sitzt, kann es sein, dass das Unterbewusstsein genau eine solche Inspiration mit in den Topf wirft.

Genauso kann man dies auch bewusst provozieren. In einem Marketingseminar sollten wir einmal neue Produktideen in sehr kurzer Zeit an unterschiedlichen Stationen entwerfen. An jeder Station lagen irgendwelche Dinge oder Geräte. Eine Fernbedienung, ein Kuscheltier, Lego-Steine, eine Zuckerdose, u.v.m. Jeder musste einen Gegenstand in die Hand nehmen und dann eine Idee für “unser” Produkt sagen. Diese Gegenstände führten zu völlig neuen Kombinationen. “Es wäre doch cool, wenn an dem Produkt Knöpfe wären, um …” oder “wie kann man es geschmeidiger machen, damit es in der Hand liegt wie ein Kuscheltier”. Und jetzt wieder in Kombination zu etwas Neuem: suche dir wahllos fünf Gegenstände aus deiner Wohnung zusammen und überlege dir, was man von diesen lernen könnte, um einen Adventskalender zu machen.????
Und noch eine Übung mit Stift und Papier habe ich für dich. Sie dauert nur fünf oder zehn Minuten, je nachdem, wie viel Zeit du dir nehmen willst.

Eine super Kreativitätsübung “30 Circles”

Man nimmt ein weißes Blatt und zeichnet darauf 30 Kreise, also z.B. fünf horizontal und sechs Reihen vertikal. Wem die Kreise frei Hand nicht gefallen, der kann ein kleines Glas o.Ä. als Schablone nutzen.


(Dieses Bild gibt es hier als PDF zum Herunterladen: 30 Cirlces Vorlage.)

Jetzt beginnst du, in jeden Kreis ein anderes Muster zu zeichnen.

Das ist im Prinzip schon alles. Du wirst merken, dass die ersten Kreise noch ganz einfach sind, dass du dann nach neuen Mustern suchen wirst, was etwas schwieriger wird. Und dann wird es plötzlich wieder leichter… ! (Ausprobieren!)
Wenn du Lust hast, kannst du auch einen Timer aus z.B. 10 Minuten stellen, um dich zu zwingen, schnell mit neuen Ideen aufzukommen.

Eine weitere Variation ist, das Ganze noch unter ein Thema zu stellen, z.B. Weihnachten, Tiere, Deine Stadt oder dein zu Hause. Lauf durch deine Wohnung und male Muster ab, die du entdeckst oder lass dich zu neuen inspirieren.
Hier habe ich angefangen, diese 16 Kreise mit meinen Lieblingsmustern und anderen, die sich einfach ergeben haben, zu füllen.

Noch eine Variation ist, statt Kreisen andere Formen zu nehmen, z.B. Herzen oder wie ich hier: Kürbisse. Passend zum Herbst und zu Halloween. Dabei habe ich wiederum nicht jeden Kürbis mit nur einem Muster versehen, sondern mit verschiedenen Doodles gestaltet.
Auch dieses Bild ist im Grunde eine Abwandlung der “30 Circles” Übung.

Hach, es gibt so viele Möglichkeiten, was man aus dieser ganz einfachen Übung „30 Circles“ machen kann!
Wenn du Lust hast, selbst die Kürbisse auszufüllen, kannst du dieses Bild dir hier als Vorlage ausdrucken.

:

Egal welche Variante du ausprobierst, jede fordert das Gehirn auf „neue Kombinationen“ zu entwickeln. Dabei wird es dir Musterideen präsentieren aus deiner Kindheit oder aus deinem Kleiderschrank. Oder dir werden Muster einfallen, die du wiederum zu neuen Mustern kombinieren kannst. Oder vielleicht kommen dir auch z.B. Weihnachtselemente in den Sinn. All so etwas ist eine neuartige, erzwungene Kombination von Bestehendem zu etwas Neuem.
In jedem Fall gilt: so wie dein Bild der 30 Kreise am Ende aussieht, so hat es mit 100-prozentiger Sicherheit bei noch keinem Menschen der Welt ausgesehen.

Viel Spaß!

Happy Herbst! Bei uns steht sogar heute erst die Halloween-Kinder-Party an! 🙂

Silja

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Kennst du dieses Gefühl, ganz nah bei dir zu sein, hoch konzentriert – in einer ganz positiven Art, losgelöst und einfach glücklich? Dieses Flow-Gefühl kannst du beim kreativen Schaffen empfinden. Es fühlt sich so ein bisschen wie das Spielen an, als du Kind warst. Es ist dieses Gefühl von Spannung, Glück und Leichtigkeit. Man vergisst die Zeit und taucht ab.

Was ist Art Journaling? Ein Beispiel:

Nimm dir Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Durch Art Journaling Flow erleben

Es macht riesig Spaß, eigene Ideen zum Leben zu erwecken und Bilder aus deinem Kopf auf Papier zu bringen. Das geht in ganz unterschiedlicher Form: als Zeichnung, Handlettering, Bullet Journal-Eintrag, mit Sketchnoting visualiert.

Falls du zu den Menschen gehörst, die sich mehr Kreativität in ihrem Leben wünschen, aber im Alltag zu wenig Zeitdafür haben, dann ist dieser Art Journaling Workshop möglicherweise eine wunderbare Idee für dich. Es geht darum, verschiedene kreative Techniken zu lernen, um im Urlaub der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Im Urlaub haben wir diese besondere Leichtigkeit, etwas Neues auszuprobieren. Der Ort ist neu oder zumindest anders, meist das Wetter schön, und wir verbringen viel Zeit draußen. Dies ist eine fantastische Gelegenheit, kreativ zu werden.

Ein Art Journal (= Kunst-Tagebuch) ist ein Skizzenheft, in dem du deine Kreativität im Urlaub so richtig ausleben kannst. Du kannst mit Handlettering schöne Zitate gestalten, die dich in deinem Urlaub begleiten oder zu deiner Stimmung passen. Du kannst Sehenswürdigkeiten vor Ort skizzieren – oder im Café gegenüber von einer Postkarte abpausen. Deine Reiseroute kannst du auf einer Karte aufmalen und Tagesabläufe mit Sketchnoting-Grafiken visuell gestalten. Wenn du Bullet Journaling magst, kannst du Reiseerlebnisse auch in diesem Stil festhalten und die Tage schön beschriften, sie in kurzen Sätzen wichtigste Erlebnisse festhalten und mit kleinen Zeichnungen verschönern. Dazu kann man Eintrittskarten und Fahrkarten einkleben.

Art Journaling Workshop in Köln am Sonntag, den 08.07.2018

In diesem Workshop machen wir einen kreativen Streifzug durch die Techniken und lernen die Basics des:HandletteringBullet JournalingSketchnotingZeichnenWir werden erste Seiten anhand deines letzten Urlaubs und deiner Pläne für den nächsten Urlaub gestalten. Sobald du dann in den nächsten Urlaub fährst (oder auch eine Staycation zu Hause verbringst), kannst du dir aus diesem Blumenstrauß von Übungen diejenigen aussuchen, die dir am meisten Spaß und Flow versprechen. Du kannst die Übungen wiederholen oder auf die Situation und deinen Ort anpassen.

Sicher wirst du durch ein Art Journal besser werden im

  • Zeichnen (Bullet Journaling),
  • Sketchnoting und
  • Handlettering

Und du wirst

  • deinen nächsten Urlaub ganz neu erleben und festhalten in einem einzigartigen, individuellem künstlerischen Heft
  • ganz viel Spaß und Flow beim kreativen Schaffen haben.

Damit du sorgenfrei ohne Vorbereitung zum Art Journaling Workshop kommen kannst, erhältst du ein Materialpaket inkl. eines Skizzenhefts und zwei professionellen Tinten-Zeichenstiften zum Behalten. Zusätzlich benötigte Farben, Werkzeuge, etc. werden zur Verfügung gestellt.

Wie immer arbeiten wir in einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern, so dass für Fragen und Hilfestellungen für jeden Zeit ist. Nebenbei gibt es guten Kaffee und Tee, sowie Gebäck.

Inklusive Materialien, Kaffee, Tee und Snacks kostet der Kurs 89 EUR pro Person.

Der Kurs findet am 08.07.2018 von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Die Location ist “Knirpse & Komplizen”, Gladbacher Str. 21, 50672 Köln.

Bei Interesse klicke bitte hier oder schicke eine E-Mail an creatipster@gmail.com.

Ich freue mich, von dir zu hören und bin schon wahnsinnig gespannt, auf diesen Workshop, da er wirklich eine bunte Reise durch all meine Lieblingstechniken ist.

Liebste Greetz,

Deine Silja