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Frühlingswörter mit Brush Lettering schreiben

Frühlingswörter mit Brush Lettering schreiben

Was war das für ein herrliches Osterwochenende! Ich hoffe, du konntest die Frühlingssonne genießen! Wir waren mit den Jungs am See und natürlich mehrfach Eis essen. Eis essen ist eine der Ausnahmen, die wir uns trotz der sonst veganen Ernährung gönnen.

Heute habe ich mir gedacht, dass ich dir mal wieder eine Handlettering Übung zu Gute kommen lasse. Beim Handlettering Lernen ist es wichtig, dran zu bleiben – mit ganz kleinen Schritten. Dies lege ich meinen Workshop-Teilnehmern immer wieder ans Herz. Selbst wenn es nur ein Wort pro Tag ist. Manchmal habe ich abends auch nur ein paar Minuten Zeit (und Kraft), aber noch Lust (oder eben das Bedürfnis), etwas Sinnvolles zu tun, meiner Kreativität ein klein wenig Raum des Tages zu geben, da ich weiß, dass ich dann zufriedener ins Bett gehe. Dann nehme ich mir ein Linienblatt und schreibe einfach ein paar Wörter in Brush Lettering. Meist lasse ich die Wörter zu mir kommen, z.B. was an dem Tag so angefallen ist oder einfach den Wochentag, den Monat, Namen, irgendetwas. Du kannst auch nur ein einziges Wort nehemn und dieses in dein (Bullet) Journal oder deinen Kalender am Abend schreiben. Hauptsache in kleinen Schritten dran blieben. Dann wirst du Stück für Stück Wort für Wort immer besser und kannst im Nu Sprüche, Karten, Etiketten oder andere kleine Schriftstücke selbst gestalten.

Um es dir noch leichter zu machen, habe ich dir ein paar Seiten Beispielwörter zusammen gestellt. Du kannst dir diese Bilder einfach ausdrucken und mit einem Brush Pen (Pinselstift) die grauen Wörter nachschreiben und daneben noch einmal frei üben.

Die Beispielwörter sind teilweise universell nutzbar, wie z.B. Alles Gute oder Happy Birthday, oder sie haben einen Frühlingsbezug wie z.B. “Danke Mama” (Muttertag kommt bald… ;.-)) oder “Tanz in den Mai”. Manches sind auch Wörter, die man gut für Sprüche nehmen kann, wie z.B. “lebe liebe lache”. Ach, schau es dir einfach an! Ich hoffe, du bekommst Lust gleich los zu schreiben.

In meinem Newsletter habe ich zu diesem Thema ein kleines Übungsheft verschickt. Hier habe ich neben diesen Beispielwort-Seiten noch ein Brush Lettering Alphabet hinzu gepackt, ein paar Seiten zu “Faux Calligraphy”, also falscher Kalligraphie, einer Technik, wie man den Brush Lettering Effekt auch mit einem normalen Stift erzielen kann sowie einige Linienblätter.

Wenn du Lust hast, solche kleinen freien Give-Aways zu erhalten, melde dich gerne für den Newsletter “Kreative Teilchen & Beschleuniger” an. Entweder ein Fenster müsste hier auf der Seite schon aufgepoppt sein, oder du erreichst das Anmeldefeld über diesen Link:

Anmelden kann man sich unter diesem Link (etwas warten, das Fenster öffnet sich nach 20 Sekunden). Danke!

Hab ein wunderbares Wochenende und gönn deiner kreativen Seite eine kleine Runde Handlettering!

Deine Silja

7 schnelle Tipps für eine schönere Handschrift

7 schnelle Tipps für eine schönere Handschrift

Glaubst du vielleicht, du hast keine schöne Schrift? Ich glaube das nicht! Ich glaube vielmehr, du bist entweder sehr kritisch mit dir selbst bist, oder dass du deine Handschrift mit deiner Notizschrift verwechselst.

Ich unterscheide gerne zwischen der Handschrift und der Notizschrift. Mit Notizschrift meine ich die Schrift, mit der du dir den Tag über Sachen notierst. Meist sind es Notizen eines Telefonats, Mitschriften bei einem Termin oder der gute Einkaufszettel. Allen gemein ist, dass du sie zum einen nur für dich selbst schreibst und zum anderen, dass du sie meist unter Zeitdruck schreibst. 

Genau genommen notierst du nur deine Gedanken, du schreibst keinen Text. 

Wenn du nur für dich schreibst, wirst du sofort „schlampiger“ schreiben als wenn du für die Augen jemand anderes schreibst. Zumindest wenn du es gut mit deiner Leserin oder dem Leser meinst, denn dann wirst du berücksichtigen, dass sie oder er deine Schrift nicht per se so einverleibt haben wie du und dein Auge. Deine eigene Schrift kannst du immer erkennen und lesen. Du kennst sie so gut, und du warst ja selbst dabei, als aus dem Gedanken in deinem Kopf diese Wörter auf dem Papier wurden. Dein Gedächtnis hilft beim Lesen zusätzlich. Für einen Fremden sind deine Gedanken dagegen völlig neu.

Hinzu kommt der Zeitdruck. Unter Zeitdruck schreiben heißt automatisch ebenfalls unleserlicher schreiben. Für die Lesbarkeit sind einige Faktoren besonders wichtig: zum Beispiel dass gleiche Buchstaben gleich aussehen oder dass die Buchstaben und Wörter ausreichend Abstand genießen. So etwas leidet unter Zeitdruck immens. 

Kann es sein, dass du meistens Dinge nur notierst, statt sie zu schreiben? 

Das Gute daran: wenn deine Notizschrift eher unleserlich wirkt, ist nichts verloren! Wenn du das nächste Mal eine Karte – vielleicht eine Osterkarte? – schreibst, schreibe mit deiner Handschrift! 

Hier habe ich 7 schnelle Tipps, wie du von deiner Notizschrift zu einer schönen Handschrift kommst.

1. Nimm dir Zeit

Zunächst die Zeit. Nimm dir (mehr) Zeit zum Schreiben. Schreibe schlicht langsamer. Konzentriere dich auf die Linien und Schwünge. 

Es hilft sogar, wenn du ruhige Musik laufen lässt. Entspanne dich vor dem Schreiben und nimm das Tempo raus. Wirklich, schreibe langsam, sage dir immer wieder „Lang-sam“.

2. Forme konsistente Buchstaben

Das Zweite ist Konsistenz. Wir empfinden eine Schrift als ästhetisch, wenn sich die Elemente wiederholen. Jeden Buchstaben kannst du dir als ein Konstrukt aus verschiedenen Bausteinen vorstellen. Es gibt, Linien, Kreise und Schlaufen. Schau, dass die gleiche Elemente, z.B. die Schwünge beim „l“, „f“ und „b“, in etwa gleichmäßig geformt sind.

3. Benutze Hilfslinien

Lege dir ein Linienblatt unter, wenn es geht. Oder ziehe dir zumindest mit einem Bleistift die Grundlinie, auf der die Buchstaben „sitzen“ sollen, und noch eine Kopflinie, bis zu der alle Schlaufen und langen Aufstriche hoch ragen. 

So entsteht direkt ein ordentlicheres Bild, weil alle Buchstaben gleich hoch sind und auf der gleichen Linie aufsetzen.

4. Schreibe den Text vor und mache eine Aufwärmübung

Schreibe dir den Text, den du z.B. auf die Karte schreiben möchtest, unbedingt vor. Ja, es dauert auch wieder ein wenig Zeit. Aber es lohnt sich. Denn wenn du nicht über den Text, den du schreiben möchtest, während des Schreibens nachdenken musst, kann sich dieser (linke) Teil deines Gehirns zurück ziehen und dem (rechten) Teil, der für das Visuelle zuständig ist, den Raum geben, damit dieser sich darauf konzentrieren kann, die Buchstaben schön gleichmäßig zu formen. 

Wenn du beides gleichzeitig machst, kannst du dich schlicht weniger darauf konzentrieren schön zu schreiben.

Du kannst auch einzelne Wörter üben. Zum Beispiel für die Anrede oder wenn du vorne auf die Karte noch ein „Frohe Ostern“ oder Ähnliches schreiben möchtest. Schreibe die Wörter einige Male vor, dann werden die Schwünge beim „richtigen“ Schreiben viel runder.

Außerdem kannst du generell Aufwärmungen machen. Das ist kein Witz! Auch das Schreiben ist eine (wenn auch kleine) Muskelübung deiner Hand. Wenn du die Muskeln vorher aufwärmst und die Schwünge, Schlaufen und Striche kurz übst, dann gehen sie ebenfalls leichter, einheitlicher und gleichmäßiger von der Hand. 

Insbesondere solltest du eine Aufwärmung machen, wenn du mit einem besonderen Stift schreibst, z.B. einem Brush Pen oder Pinselstift. So kannst du dich an die Spitze des Stiftes gewöhnen und z.B. den Tintenfluss „warm schreiben“.

5. Nimm besondere Buchstaben als Vorbild

Wenn du ein Fan von schönen Schriften bist, kannst du dir auch eine Schrift heraussuchen und davon einzelne Elemente kopieren. Zum Beispiel die Großbuchstaben oder eine besondere Schlaufe für alle kleinen „g“, „j“, „y“-Buchstaben. So ein kleiner Twist zu deiner „normalen“ Schrift macht schon total viel her. 

Hier habe ich ein Beispielalphabet in Schreibschrift für dich als Inspiration.

6. Benutze schönes Material – deinen Lieblingsstift und glattes Papier

Nimm dir schönes Material, mit dem es dir Spaß bringt zu Schreiben. 

Wenn du schon anfängst und dich darüber ärgerst, dass der Stift einseitig abgeschrieben ist oder schon erste Zeichen zeigt, dass er bald leer sein wird, dann wirst du auch direkt wenig Lust haben auf das Schreiben. Obendrein ist bei einem abgeschriebenen Stift es wahrscheinlich, dass auch die Linien an sich tatsächlich ausreißen oder unterschiedlich dick sein werden – und nicht in einer schönen, konsistenten Art. 

Suche dir also einen besonders schönen Stift, mit dem du gerne schreibst. 

Außerdem sollte das Papier möglichst glatt sein, damit der Stift schön darüber gleitet. Auch dies hilft, damit die Handschrift ebenmäßig und hübsch aussehen wird. 

7. Übe – am besten jeden Tag mit viel Freude und schöner Musik

Der letzte Tipp für eine schönere Handschrift ist üben. 

Wir schreiben heute viel seltener mit der Hand als noch vor 10 oder 15 Jahren. Wie schon gesagt, mit der Hand schreiben ist auch eine Muskelarbeit des Körpers. Wenn man dies selten tut, verlernt der Körper die Bewegung und wird steifer. Übung hält die Hand frisch, könnte man sagen. 

Das Schöne beim Üben der Handschrift, oder des Handlettering, ist, dass das Üben wirklich Spaß bringen kann. Lege dir schöne Musik ein, setze sich an einen schönen Platz. 

Nimm dir vor, es jeden Abend für nur fünf Minuten zu machen. Oder am Morgen beim ersten Kaffee. Oder nimm dir ein Wort pro Tag vor, das du z.B. in deinen Kalender oder dein Journal schreibst. Das kann der Name des Wochentages sein oder ein Erlebnis des Tages. 

Nur ein Wort in Schönschrift pro Tag, das sind 365 schön geschriebene Wörter in einem Jahr. Das ist quasi eine ganze Kurzgeschichte! Und jeden Tag bleibt deine Hand dran gewöhnt. 

 

So, das sind meine 7 Tipps für eine schönere Handschrift. Lass mich hören, ob du noch mehr Tipps hast oder wie sie dir gefallen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim schön Schreiben! 

Liebste Greetz

Deine

Silja

Weihnachtsgeschenke verpacken & ein Last-Minute-DIY-Geschenk

Weihnachtsgeschenke verpacken & ein Last-Minute-DIY-Geschenk

Ein wunderschönes, weihnachtliches Hallo! ???? 

Morgen ist Weihnachten! Zum Jahresende möchte ich mich bei dir von Herzen bedanken, dass du hier auf meinem Blog vorbei schaust.

Doch was kann man so kurz vor Weihnachten denn noch Lesenswertes gebrauchen, habe ich mich gefragt. Zwei Dinge sind mir eingefallen: Ideen, wie man Geschenke liebevoll und ein bisschen “artsy” einpacken kann und DIY-Last-Minute-Geschenke. Also habe ich mal “mutfotografiert”, als ich Geschenke eingepackt habe und dann noch ein Last-Minute-Geschnenk für euch, das man wunderbar in ein DIY-Geschenk verwandeln kann.

Weihnachtsgeschenke liebevoll-„artsy“ verpacken

Die Vorbereitung

Damit das Geschenke Verpacken richtig schön wird und vor allem du dabei Freude hast, empfehle ich dir, einfach alles, was du an Materialien besitzt, zusammen zu kramen und auf deinem Arbeitstisch zu verteilen. 

Materialien

Schau, was du hast, an:

  • Geschenkpapier (mit Mustern, aber auch gerne unifarben)
  • Geschenkbänder und Bänder im Allgemeinen (auch Paketschnur, Bast, Bäckergarn sind wunderbar)
  • Washi Tapes (oder Masking Tape, also bunt gemusterte Klebebandrollen)
  • Stempel und Stempelkissen (Motive, Buchstaben)
  • Kleine Weihnachtsdeka-Artikel, die man irgendwie anhängen kann (z.B. Sterne, kleine Kugeln, Mini-Wäscheklammern mit einem Motiv, etc. So etwas gibt es sehr günstig im Drogeriemarkt; auch Tannenzweige oder Tannenzapfen, Nelken, etc. Kann man anhängen)
  • Aufkleber, z.B. Sterne, Punkte, Herzen

Werkzeuge

  • Schere, Tesa-Film (oder andere Hersteller), Locher

Stempel selber machen

  • Wenn du keine Stempel hast, kannst du dir sehr einfach welche aus alten Radiergummis schnitzen oder auch mit anderen Gegenständen stempeln. Also schau doch mal, ob du ein Radiergummi hast, das in etwa 3*4 cm groß ist. Mit einem scharfen Obstmesser kannst du dort dein Motiv (z.B. einen Stern, einen Tannenbaum) hinein schnitzen. Das oben auf manchen Bleistiften angebrachte Radiergummi eignet sich übrigens wunderbar für Punkte (aka Polka Dot Designs). Ach ja, und dann gibt es da ja auch immer noch die Notlösung mit den Kartoffeln…! ????

Kreativ dekorieren mit Washi Tape

Du brauchst: 

  • Unifarbenes Geschenkpapier
  • Diverse Washi Tapes

So geht’s:

Das Geschenk mit dem Papier verpacken. Dann nach Lust und Laune Washi Tape streifen über dem Geschenk verteilen.

Ein Tipp: nimm nicht mehr als 3 verschiedene Muster und am besten solche Tapes, die auch farblich zueinander passen. Das sieht schöner aus, da du dann eine gewisse Farbpalette benutzt.

Geschenkpapier selber machen

Du brauchst:

  • Weißes oder unifarbenes Papier (DIN A4 funktioniert schon für viele Geschenke, wenn du hast, auch gerne DIN A3)
  • Stifte (z.B. Fineliner oder Marker in schwarz, gold, silber, weiß)
  • Stempel und Stempelkissen (weihnachtliche Motive, Sterne, Punkte, siehe auch oben bei den „Materialien“ die Hinweise zu den selbst gemachten Stempeln)

So geht’s:

Nimm ein Papier und tobe dich mit den Stempeln aus. Ich würde immer erst spärlich anfangen, ein Motiv nehmen und diesen in einer Art Muster auf das Papier stempeln. 

Es macht durchaus Sinn den Stempel entweder um 45° oder sogar um 180° zu drehen, damit das Papier später von verschiedenen Blickrichtungen her passend aussieht. Wenn man alle Motive in eine Richtung setzt, läuft man Gefahr, dass es nur von einer Richtung her „richtig“ und sonst „auf dem Kopf“ aussieht. 

Nach dem ersten Motiv, ergänze ein zweites. Lass immer genug oder eben den gleichen Abstand zu den anderen Motiven, so entsteht der Eindruck eines gedruckten Musters. 

Tipps: 

Ich würde immer sukzessive das ganze Blatt bearbeiten. Also ein Motiv auf dem gesamten Blatt verteilen, dann das zweite, usw. Wenn man nur in einer Ecke erst einmal arbeitet, läuft man Gefahr, dass es zu voll wird oder man irgendwann auch keine Lust mehr hat. 

Gehe ruhig über den Rand hinaus. Ich lege mir immer ein zweites „Schmierpapier“ zurecht. Dies schiebe ich dann unter das „gute“ Papier und setze bewusst auch Stempel auf den Rand des Papiers, so dass sie abgeschnitten sind. Man weiß ja nie, bis wohin man das Papier beim Einschlagen benötigt.

Selbstverständlich kannst du mit diesen „Hinweisen“ experimentieren. Es gibt kein Muss. Spiele einfach herum. Geschenkpapier stempeln bringt großen Spaß.

Wenn du magst, kannst du dein Muster noch mit einem Stift ergänzen. Zum Beispiel mit einem Schriftzug wie „Frohe Weihnachten“ oder mit kleinen Doodles, also einfachen Zeichnungen wie Sternen, Herzen, Striche, Sprialen, etc. 

Wenn du z.B. ein schwarzes Stempelkissen benutzt, kannst du mit einem goldfarbenen Stift zusätzliche farbige Akzente in dem Muster setzen.

Übrigens kann man Geschenkpapier auch wunderbar zusammen mit Kindern bestempeln.

Hier ist noch ein Beispiel, wo ich die Sternform aus diesen Holzdekoteilen aus dem Drogeriemarkt einen eigenen Stempel gemacht habe. Dabei habe ich mit doppelseitigem Klebeband den Stern auf einer kleinen Dose befestigt, um ihn besser halten zu können und nicht zu riskieren, immer mit meinen Fingern ins Stempelkissen zu kommen und die Spuren dann auch auf dem Papier zu verteilen. Im Anschluss habe ich es einfach wieder von der Dose gelöst. 

Noch mehr dran mit Anhängern

Du brauchst:

  • Gemustertes oder unifarbenes Geschenkpapier
  • Bänder
  • Etwas zum Anhängen (siehe die Hinweise oben bei den „Materialien“

Einen eigenen Anhänger kannst du aber auch basteln. Hierfür benötigst du 

  • Tonpapier oder etwas festeres Papier (weiß, Pappkarton, schwarz)
  • Stifte (z.B. Fineliner oder Marker in schwarz, gold, silber, weiß)

So geht’s:

Geschenk verpacken. Um die Anhänger an das Geschenk anzubringen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich würde empfehlen ruhig mehrere Bänder zu nehmen oder ein Band mehrfach um das Geschenk zu wickeln. Dann auf verschiedene dieser Bänder die Anhänger auffädeln, so dass sie am Ende oben auf dem Geschenk aufliegen. Zuknoten, Schleife binden, fertig.

Ein Tipp:

Einen eigenen Anhänger kannst du basteln, in dem du aus dem festen Papier eine einfache Form ausschneidest, z.B. eine Weihnachtsbaumkugel oder einen Tannenbaum. Dann verzierst du diese Form mit deinen Stiften, z.B. sehen schwarz und gold auf weißem Papier toll aus, oder auch weiß und gold auf schwarzem Papier oder weiß und schwarz auf Pappkarton. 

Nutze Doodles, also kleine Verzierungen wie Punkte, Diamanten, Wellen, Streifen etc., um die Form mit Mustern zu dekorieren. Dann das Ganze ausschneiden, lochen und mit dem Band oben auf dem Geschenk fest binden.

Eine Variation fürs Geschenkband

Du brauchst:

  • Gemustertes oder unifarbenes Geschenkpapier
  • Bänder

So geht’s:

Meine persönliche kleine Lieblingsentdeckung war es, verschiedene Bänder zu mischen. Wenn ich ein Band um ein Geschenk binde (ohne sieht nämlich oft auch elegant aus), dann eigentlich mehrere. Ein Band wirkt fast etwas verloren. Mit verschiedenen Bändern, die entweder die Farben des Geschenkpapiers aufgreifen oder diese bewusst kontrastieren, gibt einen gewissen Schwung in das Ganze. 

Also mehrere Bänder passend zum Geschenkpapier auswählen. Lang zuschneiden.

Entweder einzeln um das Geschenk binden und zuknoten. Oder die Bänder alle zusammen halten, ggf. einige Male drehen, so dass sie sich umschlingen und dann das Geschenk mit diesem neu entstandenen Band umwickeln.

Ein Tipp:

Experimentiere ruhig damit, ob du am Ende eine Schleife bindest oder eben nicht. Lose herab hängende Bänder haben auch etwas.

Fächer aus Papier aufstellen

Du brauchst:

  • Geschenkpapier
  • Tesafilm
  • Band

So geht’s:

Schneide bewusst ein längeres Stück Geschenkpapier für das Geschenk zu als nötig. Wickle das Geschenk ein, aber klebe es noch nicht zu, sondern falte das Papier dort, wo du es zusammen kleben würdest. Dann nimmst du das Papier noch einmal vom Geschenk ab und faltest den „übrig gebliebenen“ Streifen Papier (also ab dort, wo du es gefaltet hast) in kleinere Streifen von ca. 2 cm Breite. Also immer einmal nach vorne, einmal nach hinten knicken, um einen Fächer zu erhalten. 

Jetzt schlage das Geschenk mit dem Papier ein und klebe es auch dort zu, wo du als erstes gefaltet hast. An den Seitenkanten musst du den Fächer auf die Länge des Geschenks zurecht schneiden, damit du die Seitenteile so zuklappen kannst wie sonst auch.

Jetzt müsstest du den gefalteten, losen Fächer oben auf dem Geschenk abstehen haben. Also die gefalteten Streifen müssten einfach lose liegen bzw. „platt“ sein.

In der Mitte ein Band um das Geschenk knoten. Danach nimmst du die beiden äußeren Enden des Fächers und richtest sie nach oben zusammen. An der Rückseite mit Tesafilm den Fächer zusammen kleben. 

So kannst du es stehen lassen oder den Fächer auch bewusst zur Seite kippen und flach auf das Geschenk legen. 

Bekleben und bestempeln

Du brauchst:

  • Unifarbenes Geschenkpapier
  • Aufkleber
  • Stempel und Stempelkissen

So geht’s:

Das Geschenk mit dem Papier einschlagen. Jetzt nach Lust und Laune Aufkleber auf dem Geschenk verteilen. Genauso gut kannst du das Papier bestempeln.

Ein Tipp:

Auch hier würde ich dir raten, dich auf ein Farbthema festzulegen, das zu dem Geschenkpapier passt. Lieber die Anzahl der Farben reduzieren. 

Geschenkanhänger mit Handlettering

Du brauchst:

  • Tonpapier oder festeres Papier, z.B. in weiß, schwarz oder naturfarben (dies kann auch ein alter Versandkarton gewesen sein)
  • Stifte (z.B. Fineliner oder Marker in schwarz, gold, silber, weiß)
  • Bleistift und Lineal 
  • Schere
  • Locher
  • So geht’s:

Zeichne eine Form für den Anhänger auf das Tonpapier auf. Ein schönes Format ist 5 x 10 cm. Loche an einer Seite den Anhänger. 

Beschrifte nun mit dem Stift in schöner Handschrift oder Druckschrift (langsam schreiben! Dann wird es viel ordentlicher, ggf. Die Wörter woanders einmal vorschreiben) den Anhänger. Du kannst so etwas wie „frohe Weihnachten“ oder eben den Namen des Beschenkten und deinen als Absender schreiben. 

Schau nochmal unten bei dem Übungsheft vorbei, wenn du im Handumdrehen ein Handlettering im Brush Script Stil zaubern willst.

Wenn du magst, kannst du den Anhänger noch mit kleinen Doodles, wie Sternen, Herzen, Punkten, etc. verzieren. Dies mache ich gern in einer anderen Farbe als den Schriftzug. 

Ein Tipp: 

Es sollte aber farblich immer alles zur Farbe des Papiers und ggf. Auch schon zu dem Geschenkpapier passen.

Oben habe ich den gleichen Aufkleber, den ich auch auf das Geschenk geklebt habe, auch auf den Anhänger geklebt.

Sonstige Tipps fürs Geschenke verpacken

Beim Einpacken der Geschenke, solltest du generell versuchen, möglichst akkurate Kanten zu falten für ein professionelles Bild.

Beim Einklappen der Kanten, solltest du ggf. noch das Papier kürzen. Mir passiert es manchmal, dass ich mich beim Zuschneiden des Papiers etwas verschätzt habe und dann merke, dass das Papier quasi zu lang war für die Länge des Geschenks. Wenn ich also an den beiden Seiten das Papier einklappe, wird es so doppelt. Hier ist es besser, wenn man das Papier noch einmal abschneidet, damit es ordentlicher wird und man nicht zuviel Papier übereinander falten muss. Bei dünnen Geschenken wie z.B. Büchern mache ich das aber nicht. Hier lasse ich das Papier bewusst länger und schlage es nach oben. In jedem Fall immer so, dass man möglichst saubere Kanten und wenig Papier übereinander liegend hat – da das wiederum unordentlich aussieht.

Last but noch least, ich höre beim Geschenke einpacken immer schöne Musik. Dann bringt es gleich viel mehr Spaß. 

Heute war es bei Spotify z.B. die öffentliche Playlist mit dem Namen „Christmas Instrumentals“ und die Band „Hudson Taylor“. In Sachen Jazz höre ich gerne beim kreativen Schaffen „Nils Landgren“ und „Ludovico Einaudi“. 

Ein Freebie-Übungsheft als Last-Minute-DIY-Geschenk

Eingangs sagte ich ja, dass mir zwei Dinge eingefallen sind, die in so einer letzten Mail vor Weihnachten dir helfen könnten. Das zweite ist eine Idee für ein Last-Minute-DIY-Geschenk.

Hierfür habe ich hier für dich ein „Übungsheft zu dem Thema „Faux Calligraphy“ („Falsche Kalligraphie“). So heißt die Technik, die man verwendet, wenn man eine Moderne Kalligraphische Schrift (Brush Lettering) mit einem ganz normalen Stift schreibt. Wie das geht, zeige ich in diesem Übungsheft.

CREATIPSTER_Handlettering Übungsheft_Faux Calligraphy

Mit einem „Brush Pen“ kannst du das in dem Heft gezeigte Alphabet und die Übungsseiten genauso nutzen, um dein Brush Lettering zu verfeinern.

Falls du noch ein Last-Minute-Geschenk für eine/n kreative/n Freund/in benötigst, kannst du das Heft auch ausdrucken, schön zusammen binden und verschenken.

Oder du druckst es dir selbst aus und setzt dich am 1. Weihnachtstag hin, wenn diese schöne Ruhe einkehrt und jeder mit seinen Geschenken „spielt“, und schreibst selbst dieses Übungsalphabet nach. Am besten auch hier mit den Musiktipps von oben. 😉

Hach, ich hoffe, ich konnte dich mit diesen Tipps inspirieren.

Bleibt mir nur, dir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest zu wünschen, im Kreise deiner Liebsten und dann einen guten Rutsch und alles Gute, Gesundheit und dass deine Träume wieder ein Stückchen mehr wahr werden in 2019!

Liebste Greetz

Deine

Silja

 

Zeichnen braucht kein Talent

Zeichnen braucht kein Talent

Kennst du das Gefühl, dass die Jahre immer schneller an dir vorbei ziehen? Ist dein Tag voll gestopft? Jeder Tag? Hast du keine Zeit, jetzt fünfmal tief durchzuatmen und vielleicht für ein paar Minuten einfach nur aus dem Fenster zu schauen? Und denkst du manchmal “Ich hab gar keine Zeit FÜR MICH”?

Dann habe ich noch eine Sache für deine To-Do-Liste: kreativ sein!

Ja, genau, gerade das! 

Mach doch mal “kunst”

Ganz ähnlich beginnt Danny Gregory’s Buch „Art Before Breakfast“ (Chronicle Books Verlag). „Make art“ (mache Kunst) setzt er auf die To-Do-Liste und beschreibt dabei, dass es sich um „art“ mit einem kleinen „a“ handelt, nicht um diese ominöse große elitäre Kunst für Museen und Ausstellungen. Sondern bescheidenere „kunst“ für jeden. 

Ich sage gern „Kunst ist, wenn es Spaß bringt“. Damit meine ich das „Kreativ Sein“ an sich, dieser Prozess, in dem man etwas erschafft, wo vorher noch nichts oder eben etwas anderes war. Zum Beispiel war da erst ein weißes Blatt und dann eine Zeichnung von Blumen oder Kätzchen, die dir ein Lächeln die Lippen zaubern.

Das Spannende ist dabei das Gefühl, das man hat, während man „kreativ ist“ oder „kunst macht“. Ich habe mich mit vielen Leuten über dieses Thema unterhalten. Manche sagen, sie seien beim Malen, beim Werken mit Holz oder beim Aquarellieren so angenehm „hoch konzentriert“ und würden mitunter die Zeit völlig vergessen. Dann wären sie „ganz bei sich“. Andere sagen, dass sie dabei „reines Glück“ empfinden oder Freude. 

Jeder hat dafür seine eigenen Worte, und bei jedem äußert sich dieses Gefühl etwas anders. Aber alle sagen, dass es ein ganz besonderes Gefühl ist. 

Wie fühlt es sich bei dir an, wenn du etwas Kreatives tust?

Freude, Flow, Glück, Spaß, Ruhe, Gelassenheit, Konzentration?

Danny Gregory gibt seinem Buch eine Menge an Inspirationen für Zeichenübungen und wie man solch eine kreative Gewohnheit im stressigen Alltag einbauen kann. Eine schöne Übung in Anlehnung an einige aus diesem Buch möchte ich dir heute ans Herz legen. 

3 Minuten grundlegende Zeichenlektion

Diese Übung wird dir eine grundlegende Lektion des Zeichnens zeigen. Sie dauert nur wenige, vielleicht drei bis fünf Minuten! Du kannst sie irgendwo in den nächsten Tagen einbauen oder jetzt sofort einmal ausprobieren. Höchstwahrscheinlich wirst du bei der Übung sogar kurz in dieses Gefühl der Freude, der Konzentration und des „bei dir Seins“ kommen.

Du brauchst:

  • Ein Blatt weißes Papier
  • Einen schwarzen Stift
  1. Fange jetzt an oder setze dir eine bestimmte Zeit, zu der du diese Übung machen wirst (z.B. „morgens vor dem Frühstück“ wie Danny es vorschlägt, aber es geht genauso: in der nächsten Mittagspause, abends, wenn die Kinder heute Abend schlafen (aber dann sofort, bevor du anfängst die Wohnung aufzuräumen! ;-))
  2. Nimm dir einige (ca. 3-5) Objekte aus deinem Badezimmerschrank oder von deinem Schreibtisch und arrangiere sie ein wenig auf einem Untergrund (ein Tablett oder dem Tisch). Du kannst auch Obst oder Gemüse nehmen.
  3. Du denkst jetzt wahrscheinlich, „oh nein, so etwas kann ich doch nicht zeichnen“… Musst du auch nicht! Nein, wir zeichnen heute nur die Zwischenräume. Du beginnst mit dem Rand des Tabletts oder des Tisches, um dem Ganzen einen Rahmen zu geben. Dann schau dir an, wo sind die Flächen, auf denen du z.B. die Tischfläche noch sieht. Male jetzt nur die Zwischenräume. 

 

Fertig? Und? Was hast du gemerkt?

Was bringt diese Übung? 

Diese Übung zeigt, dass der zentrale Faktor beim Zeichnen das Sehen ist. Genau, es ist nicht deine Linie, die du ziehst, sondern das genauen Ansehen deines Motivs. Danach folgt die Übertragung dessen, was du siehst auf deine Hand. Hand-Auge-Koordination nennt man das. 

Das Problem beim Zeichnen ist oft, dass wir mit dem Kopf malen. D.h. dass wir bestimmte Dinge gelernt haben, und diese automatisch auf das Blatt bringen. Wenn du z.B. einen Becher malst, der vor dir auf dem Tisch steht, wirst du ihn wahrscheinlich fast kreisrund malen wollen, weil du ja weißt, dass der Becher kreisrund ist. Wenn du genau hinSIEHST, wirst du sehen, dass er vor dir eine ovale Grundfläche haben wird, je nachdem, aus welchem Winkel du auf ihn schaust.

Dies üben wir, indem wir nicht die Objekte ansehen und zeichnen, sondern die Zwischenräume. 

Tatsächlich sind die Zwischenräume ein wichtiges Gestaltungs- und Kompositionselement für Künstler und Designer. Sie sind kein leerer Raum, sondern das Gegengewicht zu Objekten. Ein Objekt wirkt anders, je nachdem wieviel Raum es um sich hat. 

Dies setzten Künstler ganz gezielt in der Komposition ein und sehen sich die Leerräume genauso an wie die Objekte, die sie arrangieren. 

Beim Zeichnen von Objekten oder Porträts nutzt das Sehen auch. Denn im Prinzip geht es „nur“ darum, möglichst genau zu beobachten, wo die Linien verlaufen, die man auf dem Papier wiedergibt. So zum Beispiel auch bei einem Haus. Wo sind die Fensterrahmen, der Sims, die Kante des Glases, wo läuft die Linie des Randes der Gardine in dem Fenster hinab, usw. Je genauer man hinsieht, desto detaillierter und realistischer wird das Objekt werden. 

Wenn du Lust hast, mehr zu zeichnen, besuche doch einfach meine Seite mit “Zeichnen lernen im Doodle Stil” – Dort findest du ganz viele einfache Übungen für nur ein paar Minuten zeichnen. Setze dir “zeichnen” oder “kunst machen” auf deine To-Do-Liste – für 7 Tage. Und dann schauen wir mal weiter. Komm gerne wieder hier vorbei, wenn du eine neue Inspiration suchst.

Liebe Greetz

Silja

Wie neue Ideen entstehen (mit Übung)

Wie neue Ideen entstehen (mit Übung)

Bist du kreativ?
Auf einer Skala von 1 bis 10, wo würdest du dich sehen? Und wie kreativ wärst du gerne? Wärst du gern kreatiVER?

Was ist eigentlich “kreativ”?

Will Gompertz erklärt in seinem Buch „Think Like an Artist“, wie Ideen im Gehirn entstehen: Ideen werden erzeugt, indem das Gehirn zwei zufällige Elemente auf eine neue Art kombiniert. Dies sind meist zunächst als ungewöhnlich empfundene Kombinationen aus Altem und Neuen. Hierdurch können originelle Ideen entstehen. Ideen mit „origin“, also Herkunft. Ob die Idee qualitativ gut oder weniger gut ist, ist zunächst einmal zweitrangig. Ideen entstehen aus einer ungewöhnlichen, neuartigen Kombination.

Zu einer wirklich innovativen oder „bahnbrechenden“ Idee kommt es zumeist durch einen sehr krassen Bruch oder Umsturz von bis dato allgemeingültig akzeptierten Tatsachen oder Denkweisen.
Ein Beispiel: Die Dienstleistung „mit dem Auto von A nach B gefahren werden“ (Taxi fahren) ist altbekannt. Aber „Uber“ schafft es, ein völlig neues Geschäftsmodell daraus zu machen. „Uber“ kombiniert Altes (mit dem Auto von A nach B gefahren werden) mit Neuem: einer modernen App, der Nutzung von neuerdings verfügbaren Geo-Daten und die Verbreitung von Online-Bezahldiensten. Heraus gekommen ist ein Fahrdienst, der den bestehenden Unternehmen der Taxi-Branche und der Politik viel Angst macht.

Kommen wir zurück zur Kunst. Auch Ideen für Motive funktionieren so: man kombiniert etwas und macht daraus etwas Neues. Eine sehr schlichte Herangehensweise, aber genau so handeln Kreative und Künstler.
Das muss gar nicht bewusst sein. Wenn man offen für Neues ist oder für Inspirationen, geht man durch den Tag und nimmt genauer wahr, was einem gefällt oder zum Nachdenken anregt. Das Gehirn speichert dies ab, und wenn man vor einem leeren Blatt sitzt, kann es sein, dass das Unterbewusstsein genau eine solche Inspiration mit in den Topf wirft.

Genauso kann man dies auch bewusst provozieren. In einem Marketingseminar sollten wir einmal neue Produktideen in sehr kurzer Zeit an unterschiedlichen Stationen entwerfen. An jeder Station lagen irgendwelche Dinge oder Geräte. Eine Fernbedienung, ein Kuscheltier, Lego-Steine, eine Zuckerdose, u.v.m. Jeder musste einen Gegenstand in die Hand nehmen und dann eine Idee für “unser” Produkt sagen. Diese Gegenstände führten zu völlig neuen Kombinationen. “Es wäre doch cool, wenn an dem Produkt Knöpfe wären, um …” oder “wie kann man es geschmeidiger machen, damit es in der Hand liegt wie ein Kuscheltier”. Und jetzt wieder in Kombination zu etwas Neuem: suche dir wahllos fünf Gegenstände aus deiner Wohnung zusammen und überlege dir, was man von diesen lernen könnte, um einen Adventskalender zu machen.????
Und noch eine Übung mit Stift und Papier habe ich für dich. Sie dauert nur fünf oder zehn Minuten, je nachdem, wie viel Zeit du dir nehmen willst.

Eine super Kreativitätsübung “30 Circles”

Man nimmt ein weißes Blatt und zeichnet darauf 30 Kreise, also z.B. fünf horizontal und sechs Reihen vertikal. Wem die Kreise frei Hand nicht gefallen, der kann ein kleines Glas o.Ä. als Schablone nutzen.


(Dieses Bild gibt es hier als PDF zum Herunterladen: 30 Cirlces Vorlage.)

Jetzt beginnst du, in jeden Kreis ein anderes Muster zu zeichnen.

Das ist im Prinzip schon alles. Du wirst merken, dass die ersten Kreise noch ganz einfach sind, dass du dann nach neuen Mustern suchen wirst, was etwas schwieriger wird. Und dann wird es plötzlich wieder leichter… ! (Ausprobieren!)
Wenn du Lust hast, kannst du auch einen Timer aus z.B. 10 Minuten stellen, um dich zu zwingen, schnell mit neuen Ideen aufzukommen.

Eine weitere Variation ist, das Ganze noch unter ein Thema zu stellen, z.B. Weihnachten, Tiere, Deine Stadt oder dein zu Hause. Lauf durch deine Wohnung und male Muster ab, die du entdeckst oder lass dich zu neuen inspirieren.
Hier habe ich angefangen, diese 16 Kreise mit meinen Lieblingsmustern und anderen, die sich einfach ergeben haben, zu füllen.

Noch eine Variation ist, statt Kreisen andere Formen zu nehmen, z.B. Herzen oder wie ich hier: Kürbisse. Passend zum Herbst und zu Halloween. Dabei habe ich wiederum nicht jeden Kürbis mit nur einem Muster versehen, sondern mit verschiedenen Doodles gestaltet.
Auch dieses Bild ist im Grunde eine Abwandlung der “30 Circles” Übung.

Hach, es gibt so viele Möglichkeiten, was man aus dieser ganz einfachen Übung „30 Circles“ machen kann!
Wenn du Lust hast, selbst die Kürbisse auszufüllen, kannst du dieses Bild dir hier als Vorlage ausdrucken.

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Egal welche Variante du ausprobierst, jede fordert das Gehirn auf „neue Kombinationen“ zu entwickeln. Dabei wird es dir Musterideen präsentieren aus deiner Kindheit oder aus deinem Kleiderschrank. Oder dir werden Muster einfallen, die du wiederum zu neuen Mustern kombinieren kannst. Oder vielleicht kommen dir auch z.B. Weihnachtselemente in den Sinn. All so etwas ist eine neuartige, erzwungene Kombination von Bestehendem zu etwas Neuem.
In jedem Fall gilt: so wie dein Bild der 30 Kreise am Ende aussieht, so hat es mit 100-prozentiger Sicherheit bei noch keinem Menschen der Welt ausgesehen.

Viel Spaß!

Happy Herbst! Bei uns steht sogar heute erst die Halloween-Kinder-Party an! 🙂

Silja

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Kennst du dieses Gefühl, ganz nah bei dir zu sein, hoch konzentriert – in einer ganz positiven Art, losgelöst und einfach glücklich? Dieses Flow-Gefühl kannst du beim kreativen Schaffen empfinden. Es fühlt sich so ein bisschen wie das Spielen an, als du Kind warst. Es ist dieses Gefühl von Spannung, Glück und Leichtigkeit. Man vergisst die Zeit und taucht ab.

Was ist Art Journaling? Ein Beispiel:

Nimm dir Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Durch Art Journaling Flow erleben

Es macht riesig Spaß, eigene Ideen zum Leben zu erwecken und Bilder aus deinem Kopf auf Papier zu bringen. Das geht in ganz unterschiedlicher Form: als Zeichnung, Handlettering, Bullet Journal-Eintrag, mit Sketchnoting visualiert.

Falls du zu den Menschen gehörst, die sich mehr Kreativität in ihrem Leben wünschen, aber im Alltag zu wenig Zeitdafür haben, dann ist dieser Art Journaling Workshop möglicherweise eine wunderbare Idee für dich. Es geht darum, verschiedene kreative Techniken zu lernen, um im Urlaub der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Im Urlaub haben wir diese besondere Leichtigkeit, etwas Neues auszuprobieren. Der Ort ist neu oder zumindest anders, meist das Wetter schön, und wir verbringen viel Zeit draußen. Dies ist eine fantastische Gelegenheit, kreativ zu werden.

Ein Art Journal (= Kunst-Tagebuch) ist ein Skizzenheft, in dem du deine Kreativität im Urlaub so richtig ausleben kannst. Du kannst mit Handlettering schöne Zitate gestalten, die dich in deinem Urlaub begleiten oder zu deiner Stimmung passen. Du kannst Sehenswürdigkeiten vor Ort skizzieren – oder im Café gegenüber von einer Postkarte abpausen. Deine Reiseroute kannst du auf einer Karte aufmalen und Tagesabläufe mit Sketchnoting-Grafiken visuell gestalten. Wenn du Bullet Journaling magst, kannst du Reiseerlebnisse auch in diesem Stil festhalten und die Tage schön beschriften, sie in kurzen Sätzen wichtigste Erlebnisse festhalten und mit kleinen Zeichnungen verschönern. Dazu kann man Eintrittskarten und Fahrkarten einkleben.

Art Journaling Workshop in Köln am Sonntag, den 08.07.2018

In diesem Workshop machen wir einen kreativen Streifzug durch die Techniken und lernen die Basics des:HandletteringBullet JournalingSketchnotingZeichnenWir werden erste Seiten anhand deines letzten Urlaubs und deiner Pläne für den nächsten Urlaub gestalten. Sobald du dann in den nächsten Urlaub fährst (oder auch eine Staycation zu Hause verbringst), kannst du dir aus diesem Blumenstrauß von Übungen diejenigen aussuchen, die dir am meisten Spaß und Flow versprechen. Du kannst die Übungen wiederholen oder auf die Situation und deinen Ort anpassen.

Sicher wirst du durch ein Art Journal besser werden im

  • Zeichnen (Bullet Journaling),
  • Sketchnoting und
  • Handlettering

Und du wirst

  • deinen nächsten Urlaub ganz neu erleben und festhalten in einem einzigartigen, individuellem künstlerischen Heft
  • ganz viel Spaß und Flow beim kreativen Schaffen haben.

Damit du sorgenfrei ohne Vorbereitung zum Art Journaling Workshop kommen kannst, erhältst du ein Materialpaket inkl. eines Skizzenhefts und zwei professionellen Tinten-Zeichenstiften zum Behalten. Zusätzlich benötigte Farben, Werkzeuge, etc. werden zur Verfügung gestellt.

Wie immer arbeiten wir in einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern, so dass für Fragen und Hilfestellungen für jeden Zeit ist. Nebenbei gibt es guten Kaffee und Tee, sowie Gebäck.

Inklusive Materialien, Kaffee, Tee und Snacks kostet der Kurs 89 EUR pro Person.

Der Kurs findet am 08.07.2018 von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Die Location ist “Knirpse & Komplizen”, Gladbacher Str. 21, 50672 Köln.

Bei Interesse klicke bitte hier oder schicke eine E-Mail an creatipster@gmail.com.

Ich freue mich, von dir zu hören und bin schon wahnsinnig gespannt, auf diesen Workshop, da er wirklich eine bunte Reise durch all meine Lieblingstechniken ist.

Liebste Greetz,

Deine Silja