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18 Ressourcen, um dein 2018 zu einem wertvollen Jahr zu machen

18 Ressourcen, um dein 2018 zu einem wertvollen Jahr zu machen

Ja hallo! 2018 ist da. Schon die erste Woche rum, das gibt’s ja gar nicht. Gibt’s natürlich doch. Und ich plane mein 2018 so akribisch wie noch nie. Von daher bin ich gespannt, was es bringen wird! Da ich mich in den letzten Monaten mich immer wieder mit den Themen Selbstfindung, Ziele, Sinn und Produktivität auseinander gesetzt und gerade in den letzten Woche viele neue Tools benutzt habe, möchte ich euch heute eine inspirierende Liste von den besten Ressourcen, die ich aktuell nutze oder gelesen/gehört/gesehen habe, vorstellen. Auf geht’s!

Es ist echt eine bunte Mischung von physischen Kalendern, Webinars, Blog-Artikeln, Ebooks, Buchtipps, Downloads zum Ausdrucken, Videos, etc. Jeder bevorzugt unterschiedliche Medien. Ich auch. Und daher gibt es auch hier ein Potpourri.

Manche der Ressourcen helfen, die innersten Wünsche (und mögliche Ziele) zu erkennen, andere helfen bei der konkreten Umsetzung. Wieder andere sind Inspirationen zum Nachdenken, Methoden zum Ausprobieren oder auch einfach hübsch designte Tools. Mir hilft es, wenn es hübsch ist… 😉

Ich liste erst alle Ressourcen auf, damit wer es eilig hat, alles auf einen Blick sieht. Danach folgt die Liste erneut mit jeweils einigen Sätzen zur Erläuterung. Ich habe alle Ressourcen selbst genutzt und kann sie alle empfehlen.

18 Ressourcen, um dein 2018 zu einem wertvollen Jahr zu machen

  1. Bestself Planner “Self Journal”
  2. 15 Minute-Planner Method von Steph Crowder
  3. Montagsimpulse von Katja Kremling (als E-Mail Newsletter oder Blog)
  4. PowerSheets Calendar
  5. Cultivate What Matters – Blog
  6. Journaling for Vision and Motivation (Webinar) von Fizzle
  7. Bestself Motivational Mondays (als E-Mail Newsletter oder Collection zum Download)
  8. Lara Casey Blog
  9. Google Calendar – App für Android und iphone
  10. Asana – Task Management App
  11. Courage & Clarity Podcast von Steph Crowder
  12. A Guide to Making this the Best Year Ever – Blog-Artikel von Leo Babauta
  13. Gewohnheiten sind der Schlüssel – ein Blog-Artikel von mir
  14. Kalender Printables von Emily Ley
  15. Passion Planner – Kalender zum Download
  16. The Minimalists – Blog und 30-Tage-Minimalismus-Spiel
  17. Your 2018 ultimate planning guide – Facebook live Video von Bestself
  18. Man’s Search for Meaning – Buch von Viktor Frankl

Meine favorisierten 18 Ressourcen für 2018 mit Erläuterung

Hier folgen die 18 Ressourcen noch einmal mit jeweils kurzer (oder längerer ;-)) Erläuterung.

1 | Bestself Tagesplaner “Self Journal”

Dieser physische Kalender im DIN A5 Format ist ein Produktivitäts-Kracher. Das “Self Journal” zielt darauf, in den nächsten drei Monaten drei für dich besondere Ziele zu erreichen – und nebenbei natürlich auch alle sonstigen Erledigungen und Termine zu realisieren. Gleichzeitig nutzt es Elemente der Achtsamkeit und Positive Psychology. So beginnt man zum Beispiel jeden Tag mit einer Reflexion der Dinge, für die man dankbar ist und mit den wichtigsten Aufgaben des Tages. Man schließt den Tag ebenfalls mit einer Abendroutine, in der man wiederum sich dessen bewusst wird, wofür man dankbar ist, was man am Tag Schönes gewonnen hat, und welche Erkenntnisse man hatte.

Ich hatte den kostenlosen Download des Self-Journals schon letztes Jahr für einige Wochen genutzt und dann die Blätter in einem hübschen ferm living Ordner gesammelt. Das hat für den Anfang sehr gut funktioniert. Jetzt muss ich jedoch sagen, für mich war es Zeit für einen echten phyischen Kalender. Ich brauche mal wieder etwas Greifbares. Außerdem liebe ich das DIN A5 Format. Ich habe es übrigens von meinem lieben Mann zu Weihnachten geschenkt bekommen. 🙂 Da hatte er (mal wieder) einen mega guten Geschmack und ahnte, was zu mir passen würde.

Übrigens kann man mit dem Self Journal jederzeit beginnen, da es nicht datiert ist.

2 | 15 Minute-Planner Method von Steph Crowder

Diese 15 Minute-Planner Methode habe ich gerade letzte Woche in Steph’s Podcast (Nr. 11) gehört und als E-Mail Ebook erhalten. Ziel ist es, am Sonntag nur mit einem Zettel und Stift in 15 Minuten eine höchst produktive Woche durch zu planen. Ich habe es Sonntag gemacht und zusätzlich gestern angefangen, an einem 5-Tage Challenge auf Facebook dazu teilzunehmen. Tatsächlich ist es ein sehr guter Ansatz, wenn man sich überwältigt fühlt von der ganzen Planerei, aber irgendwie doch das Gefühl hat, man käme nicht wirklich  voran.

Die Basis stellt dieser Vergleich eines Professors dar, der ein Glas mit verschieden großen Steinen füllen will. Füllt man erst den Sand, dann die Kieselsteine und zuletzt die großen Brocken ein, wird es nicht gelingen. Stattdessen muss man erst die großen Brocken ins Glas stecken (die festen Termine, die man angenommen hat), dann die Kieselsteine (die Dinge, die dich deinen Zielen näher bringen) und dann den Sand (kleine täglich auftretende Aufgaben wie E-Mails bearbeiten oder die Küche machen). Steph erläutert und bebildert das sehr anschaulich in dem kostenlosen Ebook.

3 | Montagsimpulse von Katja Kremling

Die Montagsimpulse von Katja Kremling kann man entweder jede Woche als E-Mail Newsletter erhalten oder auf dem Blog lesen. Es ist eine Dosis an liebevoll formulierter, gut durchdachter und positiv stimmender Inspiration, die am Montag herein kommt. Die Impulse geben Denkanstöße, dich jede Woche mit einem neuen Thema zu beschäftigen oder helfen mit konkreten Aufgaben, einen kleinen Schritt auf deinem Weg zu machen.

Die ersten 52 Montagsimpulse gibt es jetzt auch als Buch. Dann kann man schön jeden Montag sich ein Kapitel durchlesen. Ich bin übrigens auch darin einmal erwähnt… 😉 Diese Woche zum Beispiel hat Katja sich selbst einen Brief auf FutureMe geschrieben. Inspiriert von einem englischen Dirigenten, der eine besondere Art der Motivationsmethode für seine Schüler hatte, erläutert sie, wie man mit einem einzigen persönlichen Brief an sich selbst, den niemand anderes lesen braucht, sich seiner Versagensängste entledigen kann.

4| PowerSheets Calendar

Neben dem Self Journal (Nr. 1) nutze ich seit Dezember auch die PowerSheets von Lara Casey. Der Untertitel lautet “Cultivate What Matters” – pflege, was wichtig ist. Es ist eine Art von Kalender (kann aber nie der einzige sein), der dir zunächst auf ca. 30 Seiten hilft, aufzudecken, was dir wichtig ist im Leben – und dem kommenden Jahr. Danach stellt der Kalender dir Monat für Monat gezielte Fragen zur Planung, bietet Seiten zum konkreten Nachh
alten des Fortschritts (“Tending List”) und eine monatliche Reflexion, um auf dem richtigen Weg zu bleiben – oder auch bewusst die Ziele zu korrigieren. Ich bin jedenfalls mittendrin in meiner Januar-Tending-List und habe Spaß und Zufriedenheit daran gefunden.

5 | Cultivate What Matters – Blog

Zusätzlich zu den Powersheets – oder als Einstieg für den, der sich nicht sofort einen Kalender aus den USA bestellen möchte – gibt es den Cultivate What Matters – Blog, auf dem auch viele Tipps und Gedanken zum Thema Zielfindung und Planung gibt. Besonders gefällt mir hier dieses fröhliche, liebevolle Design. Die Sachen richten sich definitiv an Frauen, die es hübsch und bunt mögen. 🙂

6 | Journaling for Vision and Motivation (Webinar) von Fizzle

Das ca. einstündige Webinar Journaling for Vision and Motivation (Webinar) von Fizzle wurde letztes Jahr im Sommer aufgezeichnet. Chase Reeves und Steph Crowder von Fizzle (den Podcast höre ich jede Woche) unterhalten sich darüber, wie sie ihre Ziele erarbeiten und nachhalten. Steph damals mit den Powersheets (Nr. 4). Überraschung… daher kannte ich die! Aber genauso beeindruckend fand ich Chase’s Ausführungen über seine tägliche Journaling-Routine, in der er in einem ganz einfachen DIN A4 Notizbuch sich mit sich selbst unterhält. Eine Mischung von Affirmationen, Dankbarkeit, Fragen an sich und Pläne für den Tag macht. So ein Journaling (in etwas abgespeckter Version) führe ich auch als “Morgenseiten”, bevor ich in das “Self Journal” (Nr. 1) eintrage.

7 | Bestself Motivational Mondays 

Wer vielleicht nicht gleich mit dem “Self Journal” (Nr. 1) starten will, kann sich bei den Bestself Motivational Mondays mit den Techniken, die Allen und Kathryn von Bestself erarbeitet haben, vertraut machen. Diese gibt es als wöchentliche Inspirationsdosis ähnlich wie die Monatagsimpulse (Nr. 3) als E-Mail. Die letzten 54 kann man sich als zusammengefasstes Ebook herunter laden, die sog. “Collection”.

8 | Lara Casey Blog

Die Gründerin von “Cultivate What Matters” und den Powersheets (Nr. 4 und 5) führt neben den “Business”-Sachen noch einen persönlichen Blog. Insbesondere die “Goal Setting”-Serie von Blog-Artikeln erläutert im Grunde 1:1 die Methodik der ersten 30 Seiten der PowerSheets und gibt Instruktionen, wie man seine eigenen Ziele findet. Ihre Theorie ist, dass alles schon in uns drinnen ist. Wir müssen “nur” die ganzen Erwartungshaltungen von uns und anderen abkratzen und auf Entdeckungstour gehen nach unseren innersten Wünschen. Dabei legt Lara Wert darauf, nicht so großen Druck auf sich selbst aufzubauen. (Was das Self Journal ehrlicherweise manchmal tut.)

Eine Prämisse ist zum Beispiel: “Es ist OK, langsam zu wachsen” (It’s OK to grow slow). Es ist doch egal, wann genau man DAS ZIEL erreicht. Das Wichtige ist, dass man ins Tun kommt, und zwar auf dem richtigen Weg. Dann fühlt man sich jeden Tag gut. So ähnlich sagt es übrigens auch Katja Kremling in den Montagsimpulsen immer wieder und ist auch Bestandteil meiner “Gewohnheiten als Schlüssel” (Nr. 13).

9 | Google Calendar

Zugegeben, diese Ressource ist nicht sonderlich inspirierend, aber wahnsinnig effektiv. Der Google Calendar ist die erste App, mit der mein Mann und ich es nun tatsächlich schaffen, unsere persönlichen und Familientermine gemeinsam zu verwalten. Solche Termine, die man mit jemand anderes abstimmen muss (zum Beispiel weil die Kinder auch versorgt sein müssen) oder der Klassiker, wenn man einen Arzttermin machen will, solche Termine funktionieren bei uns einfach nur digital. So kann man sie dem anderen gleich mit in den Kalender schreiben und vor allem – ich habe alles griffbereit auf dem Handy dabei. Also, Google-typisch schlicht, aber absolut verlässlich und intuitiv zu bedienen. Ein Must-Have-Basic Tool.

10 | Asana

Die Asana – Task Management App ist ein richtig gutes digital Tool, um deine Todo-Listen anzulegen. Alles, was wichtig ist, einfach dort abspeichern. Besonders brilliert die App, wenn man sie im Team mit anderen nutzt. Als App für meine Todos während des Tages habe ich sie letztes Jahr benutzt. Das was OK, aber durch diese digitale Unendlichkeit der Anzahl an Tasks gerate ich oft in den Konflikt, dann zu viele auch kleine Dinge auf einen Tag zu terminieren. Dann arbeite ich die gefühlt unendliche Liste ab, werde nie fertig, schiebe Sachen auf den nächsten Tag und höre irgendwann wieder auf, die App zu nutzen.

Jetzt finde ich sie eine gute Ergänzung zum “Self Journal” (Nr. 1). Hier kann ich Aufgaben und Erinnerungen unterwegs schnell speichern. Am Sonntag, wenn ich die Woche plane, schaue ich rein, was unbedingt in die nächste Woche fällt. Aber wie in der 15-Minute-Planner Methode gesagt, man muss erst die großen Brocken ins Glas stecken (die festen Termine, die man angenommen hat – aus dem Google Kalender), dann die Kieselsteine (die Dinge, die dich deinen Zielen näher bringen) und dann den Sand (kleine täglich auftretende Aufgaben wie E-Mails bearbeiten oder die Küche machen).

11 | Courage & Clarity Podcast

Hier ist der Link zu dem kurz schon erwähnten Courage & Clarity Podcast von Steph Crowder. Sie interviewt jede Woche eine bewundernswerte Frau, die (meist) sich mit ihrem Lebenstraum selbständig gemacht hat. In einer Folge geht es dann immer darum, wie diese Frau den Mut aufgebracht hat (Courage), ihr eigenes Ding zu verfolgen und dann in der zweiten Folge, gibt es konkrete Praxis-Tipps (Clarity) von den Unternehmerinnen, Coaches, etc., die diese Frauen sind. Angenehm zu hören und interessant, so viele Geschichten von Gründerfrauen zu erfahren – vor allem diese persönlichen Geschichten “dahinter”.

12 | A Guide to Making this the Best Year Ever

Ich mag immer gern diese klar, einfach und doch elegant geschriebenen Artikel von Leo Babauta. Letztes und vorletztes Jahr hatte ich auch einige der Meditations- und Kreativitäts-Kurse in seinem Sea Change-Programm mitgemacht. Tatsächlich rührt daher meine Routine, jeden Tag 10 Minuten zu zeichnen, die ich seit September 2016 in meinen Alltag fest eingebaut habe. Dieser Artikel ist von letzter Woche und umschreibt einmal mehr Leos bewährte Methode, wie man das Jahr planen kann. Diese Superlative in den Titeln mag ich nicht so, aber der Artikel A Guide to Making this the Best Year Ever ist trotzdem sehr gut.

13 | Gewohnheiten sind der Schlüssel

Dieser Blog-Artikel von vor zwei Jahren von mir hier auf CREATIPSTER war damals meine Methode, wie ich inspiriert einerseits von Leo Babauta und andererseits Craig Swanson von Creativelive einige Tage lang um Silvester einen “Masterplan” verfolgt habe. In dieser Methode denkt man erst ganz groß denkt und erstellt eine irre lange Liste macht von Dingen, die man tun möchte. Es folgen eine Eingrenzung und Bündelung, um daraus die eigentlichen Emotionen zu erkennen, nach denen man strebt und diese – jetzt kommt der Schlüssel – in tägliche Gewohnheiten zu überführen.

So gelangt man täglich einen kleinen Schritt dem großen Ziel näher, um vor allem genau diese Emotion zu fühlen, nach der man sich sehnt. Für mich war diese Erkenntnis echt eine kleine Erleuchtung. Es ist nicht das eine große Ziel, bei dessen erreichen wir uns toll fühlen. Das hält nicht lange an, wenn man denn überhaupt dort ankommt. Es sind die Emotionen, die wir suchen und oft kleine Gewohnheiten, mit denen wir diese jeden Tag fühlen können. Genauer erkläre ich die einzelnen Schritte in dem Artikel Gewohnheiten sind der Schlüssel.

14 | Kalender Printables von Emily Ley

Als ich neben den PowerSheets einen Kalender für das Jahr suchte, kam ich auf die Kalender von Emily Ley, die sich wirklich durch ein zauberhaft edles und buntes Design auszeichnen. Die Kalender waren mir aber aufgrund der krass hohen Versandkosten zu teuer (ein Glück, denn ich bekam ja das noch viel tollere Self Journal von meinem Mann geschenkt). Aber es gibt praktische Kalender Printables von Emily Ley auf ihrer Seite. Das sind zum Beispiel Ausdrucke für eine “Frühjahrsputz-Checkliste” (in hübsch natürlich) oder eine “Reisepackliste”. Sehr praktisch!

15 | Passion Planner

Der Passion Planner ist ein ebenfalls populärer Kalender aus den USA. Das Original ist im DIN A4 Format mit einer Woche auf zwei Seiten. Wer es nicht ganz so ausgeprägt mag wie im Self Journal, ist hiermit vielleicht zufriedener. Vor allem, es gibt verschiedene Formate des Kalenders kostenlos zum Download. Ich habe mir zum Beispiel hiervon Seiten für meinen Job ausgedruckt. Dort will ich nicht mein Self Journal benutzen, aber auch keinen kompletten zweiten Kalender anlegen.

16 | The Minimalists – Blog und 30-Tage-Minimalismus-Spiel

Sehr gern lese ich auch den The Minimalists Blog. Dieses Jahr habe ich mir auch wieder ein wenig “weniger ist mehr” vorgenommen. Simplizität üben und bewusst kontinuierlich auch immer wieder unsere Wohnung von unnützem Zeug befreien. Hier gibt es eine Anleitung zu einem kleinen “Spiel”, wie man sich zusammen mit einer Freundin anhält, jeden Tag für einen Monat ein Teil mehr aus dem Haushalt zu entfernen. Das will ich 2018 auch spielen!

17 | Your 2018 Ultimate Planning Guide

Ein Fan bin ich nicht von diesen ultimativen Titeln, aber als ich mein Self Journal aufsetzte, habe ich mir dieses Facebook-Live-Video mit angeschaut. Es enthält auch viele der Prinzipien von Bestself – für Leute die (noch) kein Self Journal haben wollen – und beeindruckend: das Video wurde in den letzten 10 Tagen schon über 44.000 Mal gesehen!

18 | Man’s Search for Meaning – Buch von Viktor Frankl

Das Buch Man’s Search for Meaning von Viktor Frankl habe ich schon häufiger lesen wollen, aber noch nicht geschafft. Jetzt schenkt es mir mein Mann zu meinem Geburtstag und ich bin gespannt. Rezensionen sagen, es sei “lebensverändernd” oder auch “das Buch, das man lesen muss, wenn man nur noch ein Buch in seinem Leben lesen darf”. Das erste Mal empfohlen bekommen habe ich es von der US Künstlerin Ann Rea. Es muss also auch gerade für Kreative etwas sein… Ich bin gespannt und werde berichten!

Zum Abschluss noch eine Frage, die es in sich hat:

Was wünschst du dir am allermeisten?

 

Diese Frage muss man lernen sich zu stellen. Denn oft meldet sich sofort der innere Kritiker und meckert, das Leben sei kein Wunschkonzert. Stimmt, aber wünschen darf man sich alles. Wünschen verbindet dich mit deinem innersten. Deinem Künstlerkind, deinem Wesen.

Ich wünsche dir, dass du findest, was du dir am allermeisten wünschst! Und vielleicht, vielleicht kann dir ja eine der oben beschriebenen und recherchierten Ressourcen dabei helfen.

Liebste Greetz & auf ein wertvolles Jahr 2018

Silja

 

Du hast kein Talent

Du hast kein Talent

Innerer Feind, böser Affe oder der eigene Kritiker… es gibt viele Namen für das Phänomen, das diese innere Stimme in deinem Kopf beschreibt, die deine kreativen Werke schon während des Prozesses abwertet.

Kennst du das? Du malst etwas und in deinem Kopf hörst du…

  • Was soll denn das sein? Das sieht ja mal gar nicht aus wie ein…
  • Du hast überhaupt kein Talent
  • Das ist ja furchtbar, total hässlich
  • Hat das ein Kind gemalt?
  • Hör auf, du machst dich lächerlich.
  • Glaubst du wirklich, das will irgendjemand sehen?
  • Totale Zeitverschwendung hier

So jedenfalls hört sich das in meinem Kopf an. Oder hörte… denn ich habe gelernt, dieser inneren Stimme was entgegen zu halten, um mich viel freier zu fühlen. Jetzt habe ich ungestört Spaß am kreativen Schaffen. Wenn dir es manchmal ähnlich ergeht, habe ich hier ein paar Tipps gesammelt, wie man diesen inneren Fiesling in seine Schranken weist.

Gestatten, ich bin’s, dein innerer Kritiker

Julia Cameron (“Der Weg des Künstlers”) sieht in dem inneren Feind negative Glaubenssätze oder Affirmationen, die die eigene Kreativität blockieren. Diese negativen Gedanken, entspringen negativen Einstellungen, die wir gegenüber Künstlern (verrückt, unglücklich, Schaumschläger, wirklichkeitsfremd, Tagträumer, o.ä.) haben. Diese projizieren wir auf die eigene Arbeit, die somit per se nicht gut sein kann. Wer will schon von sich aus unglücklich und verrückt werden? Oder so von anderen gesehen werden?

Danny Gregory, ein Illustrator, Künstler und Autor aus New York hat ein ganzes Buch nur über diesen inneren Kritiker geschrieben – er nennt ihn den Affen (“Shut Your Monkey”). Er berichtet davon, wie der Affe ihn selbst, aber auch Kreative um ihn herum, wenn nicht gar alle Leute in ihren Entscheidungen und Unternehmungen limitiert.

Doch warum so viel Kritik?

Das Ziel dieser inneren Stimme sei es, dich über die negativen Konsequenzen zu informieren, dich zu alarmieren, dir tatsächlich Sorgen zu bereiten und letztlich dich von Vorhaben abzuhalten. Das wird manchmal auch die Stimme der Vernunft genannt. Hör auf mit den Träumereien und such’ dir einen richtigen Job! Eigentlich will diese Stimme nur Gutes – nämlich dich vor Versagen und Schaden bewahren.

Allerdings macht sie manchmal ihren Job so gut, dass sie damit deine Energie auffrisst, deine Träume zerstört und möglicherweise auch dein Glück beeinträchtigt.

Scheitern bringt einen weiter

Es gibt schließlich auch ganz andere Empfehlungen, die sagen, dass man ruhig scheitern soll, um die Erfahrungen zu sammeln und es beim nächsten Versuch besser hinzukriegen.

Ein schönes Zitat hierzu von Simon Beckett (Autor) lautet:

Ever tried. Ever failed. No matter.

Try again. Fail again. Fail better.

Wir Menschen sind bekanntlich Gewohnheitstiere. Wenn wir es uns in unserer Komfortzone gemütlich gemacht haben, ist das ganz angenehm. Aber wirklich wachsen tun wir an den Herausforderungen. Man muss raus aus der Komfortzone und etwas wagen, um am Ende mehr zu gewinnen. Mindestens an Erfahrung.

Die Kunst im Umgang mit der inneren Stimme

Tatsächlich ist diese innere Stimme insbesondere fürs kreative Schaffen hinderlich. Dabei meine ich jede Art von Kreativität. Das kann das Malen oder Nähen sein, aber auch neue Ideen für Prozesse im Job zu generieren. Der innere Kritiker behindert jede Art von Kreativität, da dies immer mit etwas Neuem verbunden ist. Umbruch und Veränderung hasst der “Monkey” total.

Danny Gregory schreibt weiter, dass das Auftauchen der inneren Stimme zunächst einmal nur ein Signal ist, dass wir uns hier auf unbekanntes Terrain wagen. Dies müsse man sich unbedingt merken. Immer wenn die fiese kleine Stimme auftaucht, wird es sein, weil du gerade dabei bist, etwas zu ändern oder etwas Neues zu tun.

Die Kunst besteht jetzt darin, diese Stimme einerseits zu nutzen (vielleicht hat sie manchmal mal Recht mit den Gefahren, auf die sie hinweist), um sich auf mögliche Risiken vorzubereiten, aber sich auf keinen Fall von ihr unreflektiert vom Kurs abbringen zu lassen.

Wie man das schafft, dazu habe ich verschiedene Übungen zusammen getragen.

3 Übungen, um deinen Kritiker zum Schweigen zu bringen

Zuhören

Das Wichtigste ist zunächst, sich überhaupt bewusst zu werden, dass dieser negative innere Kritiker spricht, wenn du deine eigenen Werke extrem schlecht beurteilst, noch während du an der Arbeit bist. Es ist eine Seite von dir, nicht dein ganzes Selbst.

Deswegen musst du dieser Stimme erst einmal zuhören. Was kritisiert sie tatsächlich? Schreibe so eine Liste, wie ich sie oben gemacht habe, auf. Nehmen wir einmal an, du malst gerade ein Bild. Wenn es nun deine beste Freundin wäre, die dieses Bild hier vor deinen Augen malen würde. Würdest du ihr genau diese Sätze entgegen schmettern?

Sich mit dem inneren Kritiker auseinandersetzen

Als nächstes muss man sich mit dem inneren Kritiker auseinandersetzen. Eine Möglichkeit ist es, tatsächlich eine Art Dialog zu führen. Manche Leute – ich habe es z.B. in einem Interview mit der Künstlerin Ohn Mar Win gehört – setzen sich hierfür wirklich in einen Sessel und führen ein Gespräch.

“Das sieht ja furchtbar aus. Hör bloß auf damit. Du verschwendest deine Zeit.”

Sie versuchen dann, mit einer neugierigen oder neutraleren Seite von sich zu antworten oder nachzufragen. Z.B.

“Aha, du findest das also nicht schön, was ich gerade male. Warum?”

“Weil es überhaupt nicht so aussieht, wie du es dir in deinem Kopf vorstellst.”

“Ja, das stimmt, aber ich bin einfach noch nicht so gut mit meinen Strichen. Dafür übe ich ja hier.”

“Das ist Zeitverschwendung.”

“Das finde ich nicht. Denn wenn ich nicht übe, wird es ja nicht besser. Und außerdem habe ich Spaß daran.”

So könnte ein Dialog bei mir aussehen. Spätestens jetzt hat die innere Stimme kein Argument mehr. Denn hey, gegen Spaß haben, kann man ja schlecht was einwenden.

Den inneren Kritiker visualisieren

Eine weitere Möglichkeit ist es, sich eine Person vorzustellen, die einen in der Vergangenheit kritisiert und an kreativen Vorhaben gehindert hat. Diese Person kannst du skizzieren und mit all den Kritikpunkten umgeben, die sie oder jemand anderes dir gesagt haben. Am Schluss darfst du genüsslich all die verletzenden Punkte, die nicht der Wahrheit entsprechen, durchstreichen.

Ich habe hier ein Bild meines damaligen Kunstlehrers gemalt.

Auch wenn er nur einige dieser Punkte gesagt hat, glaube ich, dass seine Art von Unterricht wesentlich dazu beigetragen hat, dass ich keine Freude an Kunst oder Malen in der Schule hatte. Obwohl ich zu Hause täglich malte und zeichnete.

Dementsprechend kam es mir nicht in den Sinn, einen kreativen Beruf anzustreben. Glücklicherweise habe ich den inneren Kritiker überwunden und wieder begonnen kreativ zu sein. Seitdem ich neben meinem Beruf so viel zeichne, Letterings mache oder DIY-Projekte, bin ich viel ausgeglichener und glücklicher.

Weghören

Wenn der Affe immer noch nicht Ruhe gibt, gibt es den konfrontativen Kurs. Das heißt, einfach über ihn hinweggehen. Entweder man hört bewusst weg, oder man bringt ihn zum Schweigen, in dem man tatsächlich sich etwas anderes auf die Ohren spielt. Z.B. per Kopfhören Musik direkt in die Ohren. (Ausprobieren! Ist echt witzig!)

Die rote Pille schlucken

Oder man “schluckt immer die rote Pille”. Ich habe mal bei Unilever im Marketing gearbeitet. Eine besonders erfolgreiche Marke ist “Axe” (Duschgel, Bodyspray, u.ä. für pubertierende Männer ;-)). Bei Axe gab es diese Grundansage, immer die rote Pille zu schlucken. Damit ist gemeint, immer wenn es zwei Optionen gibt, dann nehmen wir die, die uns aus der Komfortzone herausbringt.

Das Ende des inneren Kritikers

So kann es auch bei dem eigenen Kritiker gehen. Wenn er anfängt mit seinen Negativtiraden, sagst du dir streng und bestimmt: Schluss damit, wenn das also der unsichere Weg ist, das ist die rote Pille, die nehme ich. Und du gehst über ihn hinweg, ohne ihn zu Ende angehört zu haben.

Ich jedenfalls habe mittlerweile schon richtig Spaß daran gefunden, meinen inneren Kritiker herauszukitzeln – und eben per se ihm nicht die Show zu überlassen.

Liebe Greetz

Silja

Weihnachten came early this year! Danke für 10.000 Besucher auf meiner Website im letzten Monat!!!

Oh la la!! Premiere! Ich habe im November die 10.000-Besucher pro Monat-Marke geknackt! Yippie yay yay! Wo ist das Konfetti??

Ah da..!!

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Hier der Beweis: ein Screenshot aus der App, in der ich die Besucherzahlen sehe:

 

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Ohne Witz: 10.000 auf den Besucher genau im Monat November! Ich bin dieses Jahr eine Dame der Punktlandungen, was? Mein zweiter Sohn kam ja genau am errechneten Stichtag, was bekanntlich auch eher unwahrscheinlich ist.

Im Januar bei meinem Jahresausblick hatte ich mir mehr so im Scherz gesagt, dass 10.000 “unique” Besucher pro Monat ja ein tolles Ziel bis Ende des Jahres wären. Im Online Marketing Camp, bei dem ich im Februar (damals noch mit ca. 2.000 Besuchern pro Monat) gewesen war, hatte einer der Referenten gesagt, ab 10.000 würde man so als “echter Blogger” bezeichnet. Das klang irgendwie gut – wenn auch weit entfernt.

Im Sommer habe ich dann die Frequenz der Artikel auf einen pro Woche runter gefahren, da ich einfach viel mit meinen beiden Jungs um die Ohren habe. Aber trotzdem wuchsen die Besucherzahlen stetig. Und dann – nicht zuletzt da ich entdeckt habe, das einige meiner Doodle-Bilder jetzt von ganz vielen Leuten bei Pinterest gepinnt wurden – stiegen die Besucher immer mehr und mehr. Und jetzt sind es jeden Tag so gut 300 und im letzten Monat 10.000. In den letzten 30 Tagen waren es sogar schon 10.500… die Weihnachtszeit ist eben auch Bastel- und DIY-Zeit. *zwinker*

Grund genug, ein riesen-riesen-großes D A N K E an euch alle rauszuhauen.

 

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Ich bin euch wirklich sehr dankbar für eure Besuche auf meiner Seite. Creatipster ist mein Herzensprojekt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen – oder hoffentlich könnt ihr es – wie ich mich freue, dass meine Artikel euch gefallen. Wenn es dann so mega tolle Kommentare gibt, wie z.B. auf meiner Über-mich-Seite, die zeigen, dass manche von euch echt von meiner Seite inspiriert werden, selbst kreativ zu werden, das ist so so schön!

Ich arbeite schon an einem kleinen Freebie, das ich euch als Dankeschön hochladen kann. Aber das ist noch nicht fertig. Der Adventskalender… ihr wisst schon.

Also, kommt bitte wieder! Ich freu mich so über Besuch hier. In meinem Kopf sind noch so unglaublich viele unverwirklichte Ideen. Ich bin so dankbar, dass ihr Creatipster besucht und werde mir alle Mühe geben, euch noch ganz viele DIY, Zeichen und Handlettering Inspirationen zu bescheren.

Liebste Greetz

Silja

Plätzchen backen und mit Freunden tauschen – Macht doch mal ‘nen Cookie Swap!

Plätzchen backen und mit Freunden tauschen – Macht doch mal ‘nen Cookie Swap!

Plätzchen backen ist natürlich ein Muss zu Weihnachten! Aber mehr als ein oder zwei Sorten schaffe ich zeitlich einfach nicht. Da es meinen Freundinnen genause geht, hatten wir die Idee zu einer Plätzchen-Tausch-Party. Heute habe ich dafür eine Einladung gemacht und teile sie mit euch, so dass ihr selbst ruckzuck mit euren Freunden einen Cookie Swap zum Plätzchen Backen und/oder Tauschen starten könnt.

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7 Tipps, um jeden Tag kreativ zu sein

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Gar nicht so leicht im Alltag neben Job, Kindern und den üblichen Verpflichtungen Zeit für dich und deine Leidenschaft zu finden. Ich habe mehrfach versucht, jeden Tag kreativ zu sein, aber meist nach kurzer Zeit es nicht mehr wirklich täglich geschafft. Diesmal ist es anders. Mein Ziel ist es, eine echte Gewohnheit aufzubauen, jeden Tag kreativ zu sein. Bisher klappt es super und deswegen möchte ich euch meine Erfahrungen als Tipps geben. Denn es lohnt sich! Egal ob du kreativ bist und einfach den Anstoß brauchst, es mal wieder richtig regelmäßig auszuleben oder ob du eigentlich nicht viel mit Kreativität am Hut hast, aber insgeheim dir wünschst, einfach ein bisschen besser in irgendwas Kreativem zu sein. Um dann z.B. mit deinen Kindern kleine Figuren zeichnen zu können oder endlich mal einen Winterschal selbst zu nähen.

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