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Frühlingswörter mit Brush Lettering schreiben

Frühlingswörter mit Brush Lettering schreiben

Was war das für ein herrliches Osterwochenende! Ich hoffe, du konntest die Frühlingssonne genießen! Wir waren mit den Jungs am See und natürlich mehrfach Eis essen. Eis essen ist eine der Ausnahmen, die wir uns trotz der sonst veganen Ernährung gönnen.

Heute habe ich mir gedacht, dass ich dir mal wieder eine Handlettering Übung zu Gute kommen lasse. Beim Handlettering Lernen ist es wichtig, dran zu bleiben – mit ganz kleinen Schritten. Dies lege ich meinen Workshop-Teilnehmern immer wieder ans Herz. Selbst wenn es nur ein Wort pro Tag ist. Manchmal habe ich abends auch nur ein paar Minuten Zeit (und Kraft), aber noch Lust (oder eben das Bedürfnis), etwas Sinnvolles zu tun, meiner Kreativität ein klein wenig Raum des Tages zu geben, da ich weiß, dass ich dann zufriedener ins Bett gehe. Dann nehme ich mir ein Linienblatt und schreibe einfach ein paar Wörter in Brush Lettering. Meist lasse ich die Wörter zu mir kommen, z.B. was an dem Tag so angefallen ist oder einfach den Wochentag, den Monat, Namen, irgendetwas. Du kannst auch nur ein einziges Wort nehemn und dieses in dein (Bullet) Journal oder deinen Kalender am Abend schreiben. Hauptsache in kleinen Schritten dran blieben. Dann wirst du Stück für Stück Wort für Wort immer besser und kannst im Nu Sprüche, Karten, Etiketten oder andere kleine Schriftstücke selbst gestalten.

Um es dir noch leichter zu machen, habe ich dir ein paar Seiten Beispielwörter zusammen gestellt. Du kannst dir diese Bilder einfach ausdrucken und mit einem Brush Pen (Pinselstift) die grauen Wörter nachschreiben und daneben noch einmal frei üben.

Die Beispielwörter sind teilweise universell nutzbar, wie z.B. Alles Gute oder Happy Birthday, oder sie haben einen Frühlingsbezug wie z.B. “Danke Mama” (Muttertag kommt bald… ;.-)) oder “Tanz in den Mai”. Manches sind auch Wörter, die man gut für Sprüche nehmen kann, wie z.B. “lebe liebe lache”. Ach, schau es dir einfach an! Ich hoffe, du bekommst Lust gleich los zu schreiben.

In meinem Newsletter habe ich zu diesem Thema ein kleines Übungsheft verschickt. Hier habe ich neben diesen Beispielwort-Seiten noch ein Brush Lettering Alphabet hinzu gepackt, ein paar Seiten zu “Faux Calligraphy”, also falscher Kalligraphie, einer Technik, wie man den Brush Lettering Effekt auch mit einem normalen Stift erzielen kann sowie einige Linienblätter.

Wenn du Lust hast, solche kleinen freien Give-Aways zu erhalten, melde dich gerne für den Newsletter “Kreative Teilchen & Beschleuniger” an. Entweder ein Fenster müsste hier auf der Seite schon aufgepoppt sein, oder du erreichst das Anmeldefeld über diesen Link:

Anmelden kann man sich unter diesem Link (etwas warten, das Fenster öffnet sich nach 20 Sekunden). Danke!

Hab ein wunderbares Wochenende und gönn deiner kreativen Seite eine kleine Runde Handlettering!

Deine Silja

7 schnelle Tipps für eine schönere Handschrift

7 schnelle Tipps für eine schönere Handschrift

Glaubst du vielleicht, du hast keine schöne Schrift? Ich glaube das nicht! Ich glaube vielmehr, du bist entweder sehr kritisch mit dir selbst bist, oder dass du deine Handschrift mit deiner Notizschrift verwechselst.

Ich unterscheide gerne zwischen der Handschrift und der Notizschrift. Mit Notizschrift meine ich die Schrift, mit der du dir den Tag über Sachen notierst. Meist sind es Notizen eines Telefonats, Mitschriften bei einem Termin oder der gute Einkaufszettel. Allen gemein ist, dass du sie zum einen nur für dich selbst schreibst und zum anderen, dass du sie meist unter Zeitdruck schreibst. 

Genau genommen notierst du nur deine Gedanken, du schreibst keinen Text. 

Wenn du nur für dich schreibst, wirst du sofort „schlampiger“ schreiben als wenn du für die Augen jemand anderes schreibst. Zumindest wenn du es gut mit deiner Leserin oder dem Leser meinst, denn dann wirst du berücksichtigen, dass sie oder er deine Schrift nicht per se so einverleibt haben wie du und dein Auge. Deine eigene Schrift kannst du immer erkennen und lesen. Du kennst sie so gut, und du warst ja selbst dabei, als aus dem Gedanken in deinem Kopf diese Wörter auf dem Papier wurden. Dein Gedächtnis hilft beim Lesen zusätzlich. Für einen Fremden sind deine Gedanken dagegen völlig neu.

Hinzu kommt der Zeitdruck. Unter Zeitdruck schreiben heißt automatisch ebenfalls unleserlicher schreiben. Für die Lesbarkeit sind einige Faktoren besonders wichtig: zum Beispiel dass gleiche Buchstaben gleich aussehen oder dass die Buchstaben und Wörter ausreichend Abstand genießen. So etwas leidet unter Zeitdruck immens. 

Kann es sein, dass du meistens Dinge nur notierst, statt sie zu schreiben? 

Das Gute daran: wenn deine Notizschrift eher unleserlich wirkt, ist nichts verloren! Wenn du das nächste Mal eine Karte – vielleicht eine Osterkarte? – schreibst, schreibe mit deiner Handschrift! 

Hier habe ich 7 schnelle Tipps, wie du von deiner Notizschrift zu einer schönen Handschrift kommst.

1. Nimm dir Zeit

Zunächst die Zeit. Nimm dir (mehr) Zeit zum Schreiben. Schreibe schlicht langsamer. Konzentriere dich auf die Linien und Schwünge. 

Es hilft sogar, wenn du ruhige Musik laufen lässt. Entspanne dich vor dem Schreiben und nimm das Tempo raus. Wirklich, schreibe langsam, sage dir immer wieder „Lang-sam“.

2. Forme konsistente Buchstaben

Das Zweite ist Konsistenz. Wir empfinden eine Schrift als ästhetisch, wenn sich die Elemente wiederholen. Jeden Buchstaben kannst du dir als ein Konstrukt aus verschiedenen Bausteinen vorstellen. Es gibt, Linien, Kreise und Schlaufen. Schau, dass die gleiche Elemente, z.B. die Schwünge beim „l“, „f“ und „b“, in etwa gleichmäßig geformt sind.

3. Benutze Hilfslinien

Lege dir ein Linienblatt unter, wenn es geht. Oder ziehe dir zumindest mit einem Bleistift die Grundlinie, auf der die Buchstaben „sitzen“ sollen, und noch eine Kopflinie, bis zu der alle Schlaufen und langen Aufstriche hoch ragen. 

So entsteht direkt ein ordentlicheres Bild, weil alle Buchstaben gleich hoch sind und auf der gleichen Linie aufsetzen.

4. Schreibe den Text vor und mache eine Aufwärmübung

Schreibe dir den Text, den du z.B. auf die Karte schreiben möchtest, unbedingt vor. Ja, es dauert auch wieder ein wenig Zeit. Aber es lohnt sich. Denn wenn du nicht über den Text, den du schreiben möchtest, während des Schreibens nachdenken musst, kann sich dieser (linke) Teil deines Gehirns zurück ziehen und dem (rechten) Teil, der für das Visuelle zuständig ist, den Raum geben, damit dieser sich darauf konzentrieren kann, die Buchstaben schön gleichmäßig zu formen. 

Wenn du beides gleichzeitig machst, kannst du dich schlicht weniger darauf konzentrieren schön zu schreiben.

Du kannst auch einzelne Wörter üben. Zum Beispiel für die Anrede oder wenn du vorne auf die Karte noch ein „Frohe Ostern“ oder Ähnliches schreiben möchtest. Schreibe die Wörter einige Male vor, dann werden die Schwünge beim „richtigen“ Schreiben viel runder.

Außerdem kannst du generell Aufwärmungen machen. Das ist kein Witz! Auch das Schreiben ist eine (wenn auch kleine) Muskelübung deiner Hand. Wenn du die Muskeln vorher aufwärmst und die Schwünge, Schlaufen und Striche kurz übst, dann gehen sie ebenfalls leichter, einheitlicher und gleichmäßiger von der Hand. 

Insbesondere solltest du eine Aufwärmung machen, wenn du mit einem besonderen Stift schreibst, z.B. einem Brush Pen oder Pinselstift. So kannst du dich an die Spitze des Stiftes gewöhnen und z.B. den Tintenfluss „warm schreiben“.

5. Nimm besondere Buchstaben als Vorbild

Wenn du ein Fan von schönen Schriften bist, kannst du dir auch eine Schrift heraussuchen und davon einzelne Elemente kopieren. Zum Beispiel die Großbuchstaben oder eine besondere Schlaufe für alle kleinen „g“, „j“, „y“-Buchstaben. So ein kleiner Twist zu deiner „normalen“ Schrift macht schon total viel her. 

Hier habe ich ein Beispielalphabet in Schreibschrift für dich als Inspiration.

6. Benutze schönes Material – deinen Lieblingsstift und glattes Papier

Nimm dir schönes Material, mit dem es dir Spaß bringt zu Schreiben. 

Wenn du schon anfängst und dich darüber ärgerst, dass der Stift einseitig abgeschrieben ist oder schon erste Zeichen zeigt, dass er bald leer sein wird, dann wirst du auch direkt wenig Lust haben auf das Schreiben. Obendrein ist bei einem abgeschriebenen Stift es wahrscheinlich, dass auch die Linien an sich tatsächlich ausreißen oder unterschiedlich dick sein werden – und nicht in einer schönen, konsistenten Art. 

Suche dir also einen besonders schönen Stift, mit dem du gerne schreibst. 

Außerdem sollte das Papier möglichst glatt sein, damit der Stift schön darüber gleitet. Auch dies hilft, damit die Handschrift ebenmäßig und hübsch aussehen wird. 

7. Übe – am besten jeden Tag mit viel Freude und schöner Musik

Der letzte Tipp für eine schönere Handschrift ist üben. 

Wir schreiben heute viel seltener mit der Hand als noch vor 10 oder 15 Jahren. Wie schon gesagt, mit der Hand schreiben ist auch eine Muskelarbeit des Körpers. Wenn man dies selten tut, verlernt der Körper die Bewegung und wird steifer. Übung hält die Hand frisch, könnte man sagen. 

Das Schöne beim Üben der Handschrift, oder des Handlettering, ist, dass das Üben wirklich Spaß bringen kann. Lege dir schöne Musik ein, setze sich an einen schönen Platz. 

Nimm dir vor, es jeden Abend für nur fünf Minuten zu machen. Oder am Morgen beim ersten Kaffee. Oder nimm dir ein Wort pro Tag vor, das du z.B. in deinen Kalender oder dein Journal schreibst. Das kann der Name des Wochentages sein oder ein Erlebnis des Tages. 

Nur ein Wort in Schönschrift pro Tag, das sind 365 schön geschriebene Wörter in einem Jahr. Das ist quasi eine ganze Kurzgeschichte! Und jeden Tag bleibt deine Hand dran gewöhnt. 

 

So, das sind meine 7 Tipps für eine schönere Handschrift. Lass mich hören, ob du noch mehr Tipps hast oder wie sie dir gefallen.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim schön Schreiben! 

Liebste Greetz

Deine

Silja

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Neuer Workshop: Bullet & Art Journaling in Köln

Kennst du dieses Gefühl, ganz nah bei dir zu sein, hoch konzentriert – in einer ganz positiven Art, losgelöst und einfach glücklich? Dieses Flow-Gefühl kannst du beim kreativen Schaffen empfinden. Es fühlt sich so ein bisschen wie das Spielen an, als du Kind warst. Es ist dieses Gefühl von Spannung, Glück und Leichtigkeit. Man vergisst die Zeit und taucht ab.

Was ist Art Journaling? Ein Beispiel:

Nimm dir Zeit für die schönen Dinge des Lebens.

Durch Art Journaling Flow erleben

Es macht riesig Spaß, eigene Ideen zum Leben zu erwecken und Bilder aus deinem Kopf auf Papier zu bringen. Das geht in ganz unterschiedlicher Form: als Zeichnung, Handlettering, Bullet Journal-Eintrag, mit Sketchnoting visualiert.

Falls du zu den Menschen gehörst, die sich mehr Kreativität in ihrem Leben wünschen, aber im Alltag zu wenig Zeitdafür haben, dann ist dieser Art Journaling Workshop möglicherweise eine wunderbare Idee für dich. Es geht darum, verschiedene kreative Techniken zu lernen, um im Urlaub der eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen.

Im Urlaub haben wir diese besondere Leichtigkeit, etwas Neues auszuprobieren. Der Ort ist neu oder zumindest anders, meist das Wetter schön, und wir verbringen viel Zeit draußen. Dies ist eine fantastische Gelegenheit, kreativ zu werden.

Ein Art Journal (= Kunst-Tagebuch) ist ein Skizzenheft, in dem du deine Kreativität im Urlaub so richtig ausleben kannst. Du kannst mit Handlettering schöne Zitate gestalten, die dich in deinem Urlaub begleiten oder zu deiner Stimmung passen. Du kannst Sehenswürdigkeiten vor Ort skizzieren – oder im Café gegenüber von einer Postkarte abpausen. Deine Reiseroute kannst du auf einer Karte aufmalen und Tagesabläufe mit Sketchnoting-Grafiken visuell gestalten. Wenn du Bullet Journaling magst, kannst du Reiseerlebnisse auch in diesem Stil festhalten und die Tage schön beschriften, sie in kurzen Sätzen wichtigste Erlebnisse festhalten und mit kleinen Zeichnungen verschönern. Dazu kann man Eintrittskarten und Fahrkarten einkleben.

Art Journaling Workshop in Köln am Sonntag, den 08.07.2018

In diesem Workshop machen wir einen kreativen Streifzug durch die Techniken und lernen die Basics des:HandletteringBullet JournalingSketchnotingZeichnenWir werden erste Seiten anhand deines letzten Urlaubs und deiner Pläne für den nächsten Urlaub gestalten. Sobald du dann in den nächsten Urlaub fährst (oder auch eine Staycation zu Hause verbringst), kannst du dir aus diesem Blumenstrauß von Übungen diejenigen aussuchen, die dir am meisten Spaß und Flow versprechen. Du kannst die Übungen wiederholen oder auf die Situation und deinen Ort anpassen.

Sicher wirst du durch ein Art Journal besser werden im

  • Zeichnen (Bullet Journaling),
  • Sketchnoting und
  • Handlettering

Und du wirst

  • deinen nächsten Urlaub ganz neu erleben und festhalten in einem einzigartigen, individuellem künstlerischen Heft
  • ganz viel Spaß und Flow beim kreativen Schaffen haben.

Damit du sorgenfrei ohne Vorbereitung zum Art Journaling Workshop kommen kannst, erhältst du ein Materialpaket inkl. eines Skizzenhefts und zwei professionellen Tinten-Zeichenstiften zum Behalten. Zusätzlich benötigte Farben, Werkzeuge, etc. werden zur Verfügung gestellt.

Wie immer arbeiten wir in einer kleinen Gruppe von max. 8 Teilnehmern, so dass für Fragen und Hilfestellungen für jeden Zeit ist. Nebenbei gibt es guten Kaffee und Tee, sowie Gebäck.

Inklusive Materialien, Kaffee, Tee und Snacks kostet der Kurs 89 EUR pro Person.

Der Kurs findet am 08.07.2018 von 9:30 Uhr bis 13:30 Uhr statt. Die Location ist “Knirpse & Komplizen”, Gladbacher Str. 21, 50672 Köln.

Bei Interesse klicke bitte hier oder schicke eine E-Mail an creatipster@gmail.com.

Ich freue mich, von dir zu hören und bin schon wahnsinnig gespannt, auf diesen Workshop, da er wirklich eine bunte Reise durch all meine Lieblingstechniken ist.

Liebste Greetz,

Deine Silja

Mit Schriften spielen

Mit Schriften spielen

Heute hatte ich einfach mal wieder Lust, nach Laune unterschiedliche Schriftstile zu probieren und zu kombinieren. Wenn man zum Beispiel einfach Wörter, die einem gefallen, notiert und dann mit unterschiedlichen Stilen auf einem Blatt wild anordnet – erst größere, dann kürzere oder einfach welche in kleiner für die Zwischenräume – erhält man sogar ein richtiges Lettering-Werk.

Am Ende habe ich noch mit einer reduzierten Farbpalette coloriert, so dass durch die gleichmäßigen Farben die „Unruhe“ der Schriften wieder ein wenig ausgeglichen und zu einem Werk zusammen gefügt werden.

Fazit: just for fun lettering, mit dem man gut die Zeit im Café vertreiben kann – es bedarf aber etwas Zeit – bei mir hier waren es ca. zwei Stunden. Dafür hält man am Ende a) eine Sammlung von Schriftstilen als Referenz und b) ein eigenes Lettering-Werk in den Händen.

 

Liebste Greetz

Silja

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die ersten Workshop-Termine und viele neue Themen stehen für 2018 an. Schaut doch einmal hier vorbei:

Termine Kreativ- und Handlettering-Workshops Köln

Hier findet ihr die Übersicht und Infos zu allen Terminen 2018:

>>  Workshop-Termine 2018

Ein paar Beispiele:

  • Los geht es im Januar mit Handlettering – Brush Lettering.
  • Weiter im Februar mit Zeichnen lernen im Doodle Stil.
  • Im März kommt dann Handlettering – Creative Lettering.
  • Im April geht der Schwerpunkt noch einmal ums Zeichnen, und zwar mit dem Ziel, nach diesem Workshop das Zeichnen (lernen) als kreative Routine in den Alltag einzubauen. (Es geht! Ich mache das trotz Kindern, Job, Blog, etc. seit 15 Monaten)
  • Im Mai geht es weiter mit Handlettering – Brush Lettering mit Schwerpunkt “Muttertag”.
  • Und im Juni – ich freue mich jetzt schon (nach 3 Wochen Regen in Köln): heißen wir den Sommer willkommen mit Wasserfarben! 

Es gibt noch mehr Kurse und Workshops in Planung, aber deren Termine könnten sich noch ändern, so dass die Anmeldung noch nicht läuft.

Es lohnt sich vorbeizuschauen, um 2018 deine Kreativität (wieder) aufleben zu lassen!

Ich zeichne jeden Tag – besonders hat es mir das Zeichnen im Doodle Stil, diese niedliche Linienzeichnungen angetan. Und natürlich Handlettering. Einfach zur Entspannung den Brush Pen schwingen oder Karten nicht mehr kaufen, sondern individuell und persönlich für Freunde gestalten.

Heute habe ich meine ersten Art-Journaling Einträge zu Weihnachten gemacht. Nix Besonderes, und eigentlich muss man sein Skizzenbuch nicht anderen zeigen, damit man sich nicht unter Druck setzt, dass es ein total schickes (aka vorzeigbares) Ergebnis gibt.

Egal, ich zeig euch trotzdem, was ich heute gemalt habe.

Typisch in unserer Familie an Weihnachten 2017:

Großer Sohnemann, 4 Jahre, hat es raus:

Kleiner Sohnemann, 1.5 Jahre, typisch:

So, bevor ich es morgen nicht mehr schaffe…

Ich wünsche euch allen ein wunder-wunderbares Weihnachtsfest umgeben von euren Liebsten, vor Tellern mit euren Leibgerichten und mit Kindern, deren Augen leuchten, wenn sie an den Zauber von Weihnachten glauben!

Habt es schön! Genießt die Stunden der Heiligen Nacht. Redet miteinander, seht euch tief in die Augen, lächelt euch an. Weihnachten kann so schön sein! Einmal im Jahr haben wir die Chance zur Ruhe zu kommen, das Smartphone echt mal für viele Stunden am Stück aus der Hand zu legen und einfach “da” zu sein.

Ich bin was Weihnachten angeht totaler Romantiker. Ich will solche Momente zelebrieren und meinen Kindern diesen Zauber erleben lassen.

Also, morgen früh geht es los mit Zeichnen, lesen und basteln, wie ich euch die Tage schon angekündigt habe, und dann kein Internet, kein Handy, aber meine DSLR und meine Familie.

Hach, wat freu ich mich!

Fröhliche Weihnachten!

Handlettering Workshop “x-mas edition”

Handlettering Workshop “x-mas edition”

Es ist also soweit: ich möchte nicht nur online zum Kreativ Sein ermutigen. Sondern auch eine richtige “live” Workshop anbieten. Den Anfang machen Handlettering Workshops in Köln. Warum jeder Handlettering lernen kann (und sollte) und vor allem, wie so ein Workshop bei CREATIPSTER aussieht, zeige ich euch heute.

Warum jeder Handlettering lernen kann

Handlettering ist das schöne Zeichnen von Buchstaben und kreative Gestalten von Schriften. Es zu lernen hat so viele tolle Reize:

  • Es ist mit etwas Übung (und richtiger Anleitung *zwinker*) leicht zu lernen
  • Handlettering wirkt total entspannend – genau wie das Zeichnen – und kann der Achtsamkeit dienen. Weil man beim kreativ Sein so schön die linke Gehirnhälfte ausschaltet (erklärt Betty Edwards in “Garantiert Zeichnen lernen“, übrigens das erste Zeichenbuch, das ich geschenkt bekam)
  • Schon mit nur einigen Werkzeugen und kreativen Schriftstilen lassen sich wunderbare, persönliche Geschenke für Weihnachten (*zwinkerzwinker*), wie z.B. Karten oder Bilder mit schönen Zitaten zum Aufhängen gestalten.

Wenn du jetzt noch Fragezeichen vor Augen und Zweifel im Kopf hast, lies trotzdem weiter. Jetzt kommt das Ganze in schönen Bildern von meinem ersten Workshop.

Handlettering Workshop x-mas edition – wie das so war

An einem Samstagvormittag um 10 Uhr geht es los. Natürlich habe ich die Nacht zuvor fünfmal mit meinen Kindern irgendwie zu tun gehabt und bin entsprechend müde, aber total aufgeregt und neugierig auf den Workshop. Ruckzuck sind die Sachen gepackt, zu Knirpse & Komplizen rüber geschafft und dann gemütlich bei sanfter Kaffeehausmusik hergerichtet. Es kann losgehen!

Jeder bekommt ein Arbeitsheft und Profi-Stiftepaket

Um kurz vor 10 Uhr trudeln die ersten Teilnehmerinnen ein, wir trinken noch einen Kaffee, dann sucht sich jede ihren Platz an dem langen weißen Tisch – mit Sternchendecke, ist ja Weihnachtszeit.

Auf ihrem Platz findet jede ein Päckchen Stifte, genau genommen vier:

  • einen professionellen Fineliner mit dokumentenechter Tinte mit dünner, fester Mine
  • einen schwarzen Marker
  • einen professionellen, japanischen Pinselstift
  • einen Zeichen-Bleistift

Darunter schlummert ein kleiner Schatz: das “Handlettering Liebe” Arbeitsheft. Dieses Arbeitsheft enthält die wichtigsten Kniffe, technischen Grundlagen, Warm-Up-Übungen, Materialkunde, Beispielalphabete, Verzierungen, Weihnachtsmotive, Beispielwörter und Kompositionshinsweise – von mir extra zusammengestellt und liebevoll gestaltet.

Natürlich dürfen alle Teilnehmer sowohl Arbeitsheft als auch Stifte für ihr ganzes weiteres Handlettering-Leben mit nach Hause nehmen. Schließlich legen wir heute den Grundstein, aber geübt und gestaltet wird danach weiter.

Wir legen direkt los

Nach einer kurzen Vorstellung, damit auch jeder weiß, wer da so mitkritzelt, steigen wir direkt ein in die ersten Übungen. Wir schreiben unsere Namen mit einem besonderen, effektvollen (aber total einfachen) Schriftstil in die Hefte und verabschieden uns (für heute) von unserer normalen Handschrift.

Es folgenden komprimiert die wichtigsten technischen Grundlagen – aber immer parallel zu einer kleinen Übung. Denn dies ist kein Vortrag, sondern ein Workshop – jeder muss arbeiten! Nein, Scherz, jeder ist eingeladen aktiv zu werden. Und nimmt dies glücklicherweise auch wahr.

Ich bin total begeistert: die Teilnehmerinnen lassen die Stifte nicht einmal fallen, wenn das neue Thema kommt. Stattdessen probieren sie immer sofort mit aus, noch während ich am Projektor vorzeichne, was wir machen wollen.

Zunächst arbeiten wir mit dem Sakura Fineliner, dann erkunden wir den Pinselstift (Brush Pen) mit ersten Aufwärmschwüngen.

Fürs leibliche Wohl…

ist natürlich gesorgt. Kaffee, Tee und Wasser, aber auch Brezeln, Streuselschnecken (Danke, Kathi!) und Spekulatius finden ihren Weg in unsere Mägen.

Brush Lettering lernen

Um elf Uhr haben wir die ersten fünf Übungen schon hinter uns und sind so mitten drin. Jetzt geht es an das Brush Lettering, eine moderne Form der Kalligraphie. Wie in der klassischen Kalligraphie zeichnet beim Brush Lettering die Linien aus, dass sie in dem Kontrast variieren. Dicke Linien wechseln sich mit elegant zarten Linien ab. Man erreicht dies durch unterschiedlich starken Druck auf die besondere Pinselspitze des Schreibwerkzeugs.

Wir erlernen die verschiedenen Formen mithilfe eines Tombow Fudenosuke Stiftes. Das erste Alphabet wird konzentriert geschrieben.

Diese wunderbaren Bilder hat übrigens Linda Duschek, selbst Teilnehmerin, so nebenbei (!) mal gemacht. Tssss… Fotografin müsste man sein! Ihre tollen Kinder- und Familienporträts kann man hier anschauen und buchen… *zwinker*. Liebe Linda, die Fotos sind mega mega hübsch und zeigen so toll dieses wunderbare Ambiente und mit wie viel Leidenschaft ihr alle beim Erlernen des Handlettering dabei wart. Tausendmillionenfach Danke!

Block Lettering und illustrative Verzierungen

Nach einer kurzen Mittags-Snack-Pause geht es weiter mit kreativen Schriften. Block Lettering und wir man es nutzen kann, z.B. für Beschriftungen oder Kommentare in Illustrationen. Wie man Rahmen zeichnen kann, ein kleines Monogramm oder oder oder…

Ein eigenes Lettering gestalten

Die letzte Stunde dieses Intensivkurses gehört der eigenen Kreativität. Jetzt wo wir einen Strauß an Werkzeugen, Elementen und Schriftstilen gelernt haben, sucht sich jeder ein eigenes Projekt, z.B. eine Weihnachtskarte oder ein Türschild für die Tochter aus.

Wer mag, mit dem berate ich, wie die Schriftgrößen am besten harmonieren, welche Verzierungen oder Rahmen schick sein könnten, welche Farben passen.

Am Ende hat jede ein eigenes Lettering gestaltet.

Nur Linda steht natürlich wieder hinter der Kamera.

Hach, was war das für ein wunderbarer Workshop! Vielen Dank an die liebe Julia, Nele, Kathi, Ricarda und Habiba, dass ihr zum einen dabei wart und zum anderen euch bereit erklärt habt, dass ich die Fotos von Linda hier veröffentlichen darf. Ich bin immer noch total gerührt und so so happy, dass diese Workshops nun losgehen.

Die nächsten Workshop Handlettering Termine

Eigentlich wollte ich erstmal nur einen Workshop im Dezember noch machen, aber ich hatte so schnell die ersten Anmeldungen, dass ich jetzt noch einen weiteren Termin für den “Handlettering Workshop x-mas edition” angesetzt habe:

Samstag, 9.12.2017 – 10 – 14 Uhr — ACHTUNG: nur noch 2 Plätze

Samstag, 16.12.2017 – 10 – 14 Uhr — noch 5 Plätze

Wer interessiert ist, hüpft jetzt bitte noch schnell zur Handlettering-Workshop-Seite rüber und trägt seinen Namen in die Interessenten-E-Mail-Felder ein.

Es grüßt euch weihnachtlich und glücklich

Silja