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Erste Schritte mit Wasserfarbe

Heute startete die nächste Woche in meinem Sketchbook Skool Kurs “Expressing”. Thema: Wasserfarbe. Bin sehr gespannt, ob ich tatsächlich noch Aquarell malen lernen werde. Meine erste Übung: baden gehen…

Diese Woche in meinem Kurs der online Sketchbook Skool wird von dem Künstler Felix Scheinberger gestaltet. Der ist übrigens sogar Professor für Illustration an der FH Münster und Autor von diversen Büchern, unter anderem dem meistverkauften Buch bei Amazon für Aquarellmalerei: “Wasserfarbe für Gestalter”. Ich habe es mir schon ein paar mal bei Amazon angeschaut, einen “Blick ins Buch” geworfen und mal vorgemerkt – für den Fall, dass ich mich diese Woche in Wasserfarbe verlieben sollte.

Bisher hatte ich mit Aquarell eher keine bzw. lange keine Berührungspunkte mehr. Tatsächlich waren Aquarellbuntstifte und ein zugehöriger Block einmal mein liebstes Geschenk, das ich von meiner Patentante – die selbst auch damals viel malte  – geschenkt bekommen gehabt. Da war ich vielleicht 12 Jahre alt oder so. Ja, ich fand die Stifte sehr toll – ich liebte schließlich malen und zeichnen.

Aber erstens sind die Buntstifte nicht so dankbar (weil schnell Resultate erzielt werden und man es schnell lernen kann) zum Aquarellmalen Lernen wie die Tuschkästen und zweitens hatte ich so einen Heidenrespekt vor diesen vermeintlich mega teuren Stiften und diesem dicken Papier, dass ich diesen einen Block nie voll gemalt habe. Ich habe diese Buntstifte bis vor einigen Jahren, oder vielleicht habe ich sie sogar noch, in ein und derselben Klarsichthülle aufbewahrt, um sie bloß nicht zu verschwenden. Nur leider habe ich darüber ganz das Benutzen vernachlässigt. Tssss… Denke ich mir jetzt. Wie dumm gelaufen!

Jetzt also auf ein Neues. Die erste Übung zum Umgang mit Wasserfarbe bestand darin, die beiden grundlegenden Techniken zu üben.

Erstens das “Glaze” oder lasieren, bei dem man Schicht für Schicht malt. Wartet bis die eine trocknet, dann darüber malt bis der Farbton die gewünschte Tiefe erreicht. Die zweite Technik heißt “Wash”, weil man dabei Farben ineinander verlaufen bzw. verwaschen lässt und so sanfte Übergänge schafft.

Hier habe ich mit ein paar Farbklecksen geübt…

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Doch leider würde ich sagen, das Ganze war eher so ein baden gehen. Die Würfel sind mit der Glaze-Technik gemalt. Das ging gut und einfach, ist aber auch ein bisschen langweilig bzw. sind es wiederum nicht so schön aus, wenn man nicht ganz akkurat ist – so wie ich hier.

Der Rest sind Wash-Versuche. Das Ineinanderlaufen-Lassen klappte noch ganz gut, aber leider sind die Farbfelder so unregelmäßig und unschön getrocknet. Ich hatte wohl viel zu viel Wasser. Daran muss ich noch arbeiten. Nicht besonders hilfreich war zudem, dass mein Block an einer Seite eine Spiralbindung hat und an den übrigen dreien offen ist. So hat sich das Papier rechts hoch gewölbt – und die nassen Farben sind munter und stetig nach links verlaufen. Immer wieder. Na super! Aber… Immerhin  besser als so teures Papier zu verwenden, dass man sich nicht traut es mit solchen kleinen Übungen zu verschwenden. Also, alles gut. Und vor allem: es hat Spaß gemacht! Bin sehr gespannt, was die Woche noch so kommt!

Liebste Greetz

Silja

 

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