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Anlässlich der Geburtstagsfeier des kleinen großen Helden (3 Jahre!) habe ich mich erstmals an Fondant heran gewagt. Eine Freundin von mir kann ganz tolle Torten damit verzieren (sehen aus wie diese abgefahrenen Hochzeitstorten in Zeitschriften). Das wollte ich schon lange auch ausprobieren. Tja, und da so ein Kindergeburtstag im Alltag einer Elternzeit-Mama ein fast so wichtiger Anlass wie eine Hochzeit ist, sollte es dieses Mal zum Kindergeburtstag ein ganz besonderer Kuchen sein … mit einem richtigen Motiv!

Die Basis bildete erstmal ein Karottenkuchen, den ich mit Schokoglasur überzog. Ach ja, und weil mein kleiner Mann so sehr auf Gummibärchen auf Kuchen steht, bekam der Kuchen auch noch einen Rahmen aus Gummibärchen.

Dann ging’s an den Fondant. Aus der Alu-Verpackung pellte ich einen weißen Teig, so ein bisschen wie knetbaren Zuckerguss.

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Dazu ein bisschen Lebensmittelfarbe und viel, viel kneten… Witzigerweise wurde der Teig mit mehr Farbe nicht farbintensiver, sondern einfach nur glitschiger und feuchter. Um damit weiter arbeiten zu können, musste ich wiederum Puderzucker hinzufügen. Ein Teufelskreis quasi… also wurde und blieb es eher ein Pink denn ein Rot. Aber nun gut.

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Genauso ging es weiter mit den übrigen Standardfarben. Dann das Ganze ausrollen und mit dem Messer die Teile ausschneiden, die man zusammen fügen will.

Das war eigentlich auch schon alles.

So im Prinzip.

Hach, aber gedauert hat es bestimmt zwei oder drei Stunden, so knifflig war das Ganze. Immer wieder ausrollen, zuschneiden, mit etwas Fondant-Kleber (oder einfach so auf dem noch leicht feuchten Schokoguss) befestigen. Dabei nicht mit den Schoko-befleckten Patschefingern wieder auf das Motiv kommen. Oh nein, doch passiert. Also nochmal einen kleinen gelben Strich schneiden… So in etwa.

Aber das Ergebnis fand ich doch ziemlich cool:

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Okay, ich hoffe, ihr erkennt es!

Dreijährige Jungs – zumindest meiner und diverse weitere, die ich kenne – stehen ja mega auf Feuerwehr. Also war meine Idee, mit Fondant auf den Geburtstagskuchen eine Feuerwehr zu “malen”. Dazu noch ein paar Kerzen und der Gag war perfekt: die Feuerwehr kommt, um die Kerzen zu löschen. Das hat mein Kleiner zwar noch nicht ganz verstanden. Wohl aber die Feuerwehr begeistert gesehen und die echten drei Kerzen ruckzuck ausgepustet. Schon ging’s ans Schneiden, und binnen fünf Minuten war mein Prachtstück Geschichte.

Aber das sollte ja auch so sein. Happy Birthday!

Übringens, sehr gut kam auch die zweite Variante an: hanseatische Mürbeteig-Ecken mit Lemon Churd Füllung und ebenfalls mit Fondant-Kerzen verziert.

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Fazit: Fondant ist so was wie ein knetbarer Zuckerguss, den man mit Lebensmittelfarbe färben kann und so kleine Bildchen oder Motive auf Kuchen und Kekse zaubern kann. Das Prinzip ist sehr einfach, aber im Detail steckt der Teufel. Es ist definitiv eine Fleißarbeit. Wer aber ein bisschen Zeit für die Vorbereitung einer Party hat, kann mit Fondant super das Partymotto unterstützen oder einfach ein bisschen Aufmerksamkeit (bei backaffinen Freundinnen) erregen.

Ich werde mich aber wohl erst zum nächsten Kindergeburtstag wieder dran wagen.

Liebe Greetz

Silja