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Letzte Woche habe ich ein “Baby’s Erstes Jahr”-Buch erstellt – für meinen zweieinhalbjährigen Sohn. *lach* Man kann so etwas wunderbar während des erstes Jahres machen. Muss man aber nicht. Es geht genauso gut (und wahrscheinlich sogar schneller) nach etwas mehr Zeit, auch noch nach fast drei Jahren. Ich bin total happy, denn es ist wunderbar geworden. Mein Kleiner guckt es sich jeden Tag begeistert an. Das ist so schön zu sehen! Denn gerade jetzt, wo sich das Geschwisterchen ankündigt, finde ich es schön, ihm anhand der Bilder zu erzählen, wie es war, als er ein Baby war.

Die 37. Schwangerschaftswoche geht zu Ende. Ich bin schon ziemlich rund. Hier und da zwickt es. Kann jetzt echt bald los gehen. Hach, die zweite Schwangerschaft ist schon anders als die erste. Einerseits sehr viel präsenter, weil ich viel mehr Wehwehchen habe und es anstrengender empfinde als die erste. Andererseits ist diese wahnsinnige Faszination und Neugier, wie da ein neues Leben in einem entsteht, sehr abgeschwächt. Außerdem fordert der “Große”, wie er es jetzt bald sein wird, natürlich weiterhin viel Aufmerksamkeit. Dazu mein Job. Man hat einfach viel mehr um die Ohren als während der ersten Schwangerschaft.

Jetzt bin ich immerhin schon im Mutterschutz. Damals war das die Zeit, in der ich die sog. Erstausstattung fürs Baby zusammen lieh und shoppte. Dieses Mal habe ich mich noch immer nicht wirklich mit dem neuen Familienmitglied beschäftigt. Stattdessen habe ich aber das starke Bedürfnis, auch meinen kleinen Mann, der jetzt bald ja “unser Großer” sein wird, mit einzubeziehen. Ich hatte mir immer vorgenommen, ihm ein schönes Fotobuch aus seinem ersten Lebensjahr zu machen – aber nicht geschafft. Bis jetzt.

Für das Baby in meinem Bauch führe ich seit kurz vor Weihnachten schon dieses tolle “Die ersten 1.095 Tage deines Lebens”-Buch von ACD Design. Aber irgendwie wollte ich auch unbedingt noch solch ein Buch für meinen Sohn haben. Auch wenn er jetzt schon zweieinhalb Jahre alt ist. Irgendwie kommt es mir jetzt wie die letzte Chance vor, bevor unser Familienleben wieder ganz neu und anders sein wird und das Baby ganz viel Aufmerksamkeit einsacken wird.

Also machte ich mich an dieses kleine Projekt – und erstellte binnen einer Woche ein wunderbares, persönliches “Baby’s 1. Jahr”-Buch für ihn. Es geht! Als Fotoalbum nahm ich dieses ganz wunderhübsch und liebevoll gestaltete “Baby Journal” von Wednesday Paperworks.

Und so sah meine Woche aus:

  • Ich startete an einem Wochenende, indem ich auf meinem Rechner alle Fotos, die in die engere Auswahl kamen, in einen extra Ordner “xxx 1. Jahr” kopierte (ca. 3-4 Stunden). Als Themen habe ich mich an folgenden entlang gehangelt: im Krankenhaus, die erste Zeit zu Hause, Familie & Freunde, erster Urlaub, Feste, Alltag, usw.
  • Außerdem hatte ich eine “Monatsserie” fotografiert, bei der ich ihn immer zu seinem Monatstag in ähnlichem Setting fotografiert hatte. Auch diese Fotos wanderten in den neuen Ordner.
  • Am Montag bestellte ich Abzüge der Fotos in einem Drogeriemarkt. Einige Tage später konnte ich den dicken Stapel abholen.
  • An einem weiteren Abend setzte ich mich auf den Boden und sortierte die Fotos, sichtete, was zu den Meilensteinen in dem Baby Journal passen könnte und erstellte Stapel für die “Rubriken”, die ich brauchen würde. Das dauerte noch einmal ca. 3 Stunden.
  • Am nächsten Tag sortierte ich die Bilder in das Buch ein und trug auch schon die ersten Angaben ein. Es hilft sehr, wenn man Bilder zunächst nur in das Buch legt. Dann kann man noch ein wenig umher schieben, es setzten lassen und dann in einem nächsten Schritt die Bilder final auswählen und einkleben. Das Sortieren dauerte vielleicht auch ca. 2 Stunden.
  • Es folgte das Einkleben und Beschriften (ca. 3-4 Stunden). In dem “Baby Journal” sind viele niedliche Anregungen gestellt, zu “Mama & Papa” (“Das wollte Mama immer werden als sie klein war”), den “Großeltern” (“Das wünschen dir deine Großeltern”) und dann viele Meilensteine wie z.B. “Ich bade”, “Die erste richtige Reise” u.ä.. Mithilfe des Ordners, in den ich alle Fotos fürs Ausdrucken gespeichert hatte, konnte ich sehr schön und schnell die Fotos, die ich schließlich einklebte, wieder finden und anhand der Dateiinformationen das Erstellungsdatum sehen, das ich dann in das Buch eintrug.

Tja, und so war ich innerhalb einer Woche – ein Samstagnachmittag plus 3 Abende unter der Woche – fertig mit dem “Babys 1. Jahr Buch”.

Oh, und was hat sich mein kleiner Mann gefreut! Der kannte ja kaum Babyfotos von sich. Es ist mir schon peinlich das zu sagen… aber hey, irgendwie hatte ich es einfach nicht geschafft. Das “erste Mal baden”, “hier waren wir im Krankenhaus”, “das bist du ganz, ganz klein”, das ist – gerade jetzt, wo er schon zweieinhalb ist und so viel versteht –  schon was Besonderes und für ihn wirklich Tolles.

Vor allem weil er jetzt, wo sein Geschwisterchen unterwegs ist, ist natürlich viel präsenter, was ein Baby ist. Außerdem hilft das Buch mir dabei, ihm zu zeigen, dass Babys viel schlafen, Milch trinken und am Anfang eben noch gar nichts können.

Jeder Mama, die es noch nicht geschafft hat, die (oft Mengen an) Fotos aus dem ersten Jahr des Kindes in physischer Form aufzuarbeiten, kann ich dies nur empfehlen. Seid nicht traurig, wenn ihr es nicht während des ersten Jahres schon geschafft habt. Vielleicht brauchte euer Baby einfach zu viel Aufmerksamkeit, vielleicht fehlte euch auch nur der Anreiz oder die Ideen, wie man es gestalten könnte. Und es ist nicht zu spät! Man kriegt die wesentlichen Sachen noch zusammen, die Technik hilft und dein Kind wird sich mega freuen.

Hier die Impressionen meiner “Foto-Buch-Woche”…

Ein ganz schöner Batzen Bilder – 5 Pakete à ca. 100 Bilder. Hehehe…

Baby-Journal_Fotostapel

Die Foto-Sortieraktion auf dem Boden.

Baby-Journal_fotoboden

Dies ist das “Baby Journal” von Wednesday Paperworks. Ich hatte es einmal bei einer Freundin ganz neidisch durch geblättert. Man kann vorne sogar den Namen des Kindes einprägen lassen. Das Buch enthält die Kapitel

  • Mama & Papa
  • Das bin ich (mein Name, Geburt, die ersten Besucher, etc.)
  • Meine Großeltern
  • Das erste Mal (ca. 30 Meilensteine vom “erster Brei”, “erster Zahn” zu “ich kann jetzt stehen”)
  • Monatsseiten (auf den Monatsseiten kann man zu jedem Monat Details eintragen wie z.B. Größe, Gewicht, “das esse ich gern”, “so schlafe ich”, u.ä. – dies ist der einzige Teil, der so weit im Nachhinein nicht so leicht für mich war. Ich habe hier die Bilder meiner “Monatsserie” eingeklebt.)

Baby-Journal_Titel
Das Buch ist wirklich sehr detailverliebt, gibt tolle Anregungen, und ist zudem wunderschön illustriert. Und wenn man mal zu einem Thema kein Foto hat, dann bleibt praktischerweise eine hübsch gestreifte Seite. Es gibt also quasi keine Leerräume.

Hier ein Beispiel für eine Kapitel-Titelseite. Ich habe hier auf die linke Seite ein Foto von “Mama & Papa” geklebt. Kann man machen, aber wenn nicht, ist die Illustration auch schön.

Baby-Journal_Beispielseite-Kapitel

Hier ein paar Beispiele der gestreiften “Meilenstein”-Seiten.

Baby-Journal_Beispielseite-gelb

Baby-Journal_Beispielseite-rot

So sehen die Seiten aus, auf denen man zu jedem einzelnen Monat die wichtigsten Angaben festhalten kann.

Baby-Journal_Beispielseite-Monat

Tja, und das war die Bastelaction… ziemlich wild war mein Foto-Chaos. Aber es hat sich absolut gelohnt.

Baby-Journal_Basteln

Echt, wenn ihr so etwas noch nicht haben solltet, macht es! Ob als Fotobuch, als einfaches Album, in das ihr selbst eure Kapitel eintragt oder mit der Hilfe von hübsch illustrierten “Baby’s 1. Jahr”-Büchern wie hier die von Wednesday Paper Works oder ACD Design. Viel Spaß!

Liebe Greetz

Silja