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18 Ressourcen, um dein 2018 zu einem wertvollen Jahr zu machen

18 Ressourcen, um dein 2018 zu einem wertvollen Jahr zu machen

Ja hallo! 2018 ist da. Schon die erste Woche rum, das gibt’s ja gar nicht. Gibt’s natürlich doch. Und ich plane mein 2018 so akribisch wie noch nie. Von daher bin ich gespannt, was es bringen wird! Da ich mich in den letzten Monaten mich immer wieder mit den Themen Selbstfindung, Ziele, Sinn und Produktivität auseinander gesetzt und gerade in den letzten Woche viele neue Tools benutzt habe, möchte ich euch heute eine inspirierende Liste von den besten Ressourcen, die ich aktuell nutze oder gelesen/gehört/gesehen habe, vorstellen. Auf geht’s!

Es ist echt eine bunte Mischung von physischen Kalendern, Webinars, Blog-Artikeln, Ebooks, Buchtipps, Downloads zum Ausdrucken, Videos, etc. Jeder bevorzugt unterschiedliche Medien. Ich auch. Und daher gibt es auch hier ein Potpourri.

Manche der Ressourcen helfen, die innersten Wünsche (und mögliche Ziele) zu erkennen, andere helfen bei der konkreten Umsetzung. Wieder andere sind Inspirationen zum Nachdenken, Methoden zum Ausprobieren oder auch einfach hübsch designte Tools. Mir hilft es, wenn es hübsch ist… 😉

Ich liste erst alle Ressourcen auf, damit wer es eilig hat, alles auf einen Blick sieht. Danach folgt die Liste erneut mit jeweils einigen Sätzen zur Erläuterung. Ich habe alle Ressourcen selbst genutzt und kann sie alle empfehlen.

18 Ressourcen, um dein 2018 zu einem wertvollen Jahr zu machen

  1. Bestself Planner “Self Journal”
  2. 15 Minute-Planner Method von Steph Crowder
  3. Montagsimpulse von Katja Kremling (als E-Mail Newsletter oder Blog)
  4. PowerSheets Calendar
  5. Cultivate What Matters – Blog
  6. Journaling for Vision and Motivation (Webinar) von Fizzle
  7. Bestself Motivational Mondays (als E-Mail Newsletter oder Collection zum Download)
  8. Lara Casey Blog
  9. Google Calendar – App für Android und iphone
  10. Asana – Task Management App
  11. Courage & Clarity Podcast von Steph Crowder
  12. A Guide to Making this the Best Year Ever – Blog-Artikel von Leo Babauta
  13. Gewohnheiten sind der Schlüssel – ein Blog-Artikel von mir
  14. Kalender Printables von Emily Ley
  15. Passion Planner – Kalender zum Download
  16. The Minimalists – Blog und 30-Tage-Minimalismus-Spiel
  17. Your 2018 ultimate planning guide – Facebook live Video von Bestself
  18. Man’s Search for Meaning – Buch von Viktor Frankl

Meine favorisierten 18 Ressourcen für 2018 mit Erläuterung

Hier folgen die 18 Ressourcen noch einmal mit jeweils kurzer (oder längerer ;-)) Erläuterung.

1 | Bestself Tagesplaner “Self Journal”

Dieser physische Kalender im DIN A5 Format ist ein Produktivitäts-Kracher. Das “Self Journal” zielt darauf, in den nächsten drei Monaten drei für dich besondere Ziele zu erreichen – und nebenbei natürlich auch alle sonstigen Erledigungen und Termine zu realisieren. Gleichzeitig nutzt es Elemente der Achtsamkeit und Positive Psychology. So beginnt man zum Beispiel jeden Tag mit einer Reflexion der Dinge, für die man dankbar ist und mit den wichtigsten Aufgaben des Tages. Man schließt den Tag ebenfalls mit einer Abendroutine, in der man wiederum sich dessen bewusst wird, wofür man dankbar ist, was man am Tag Schönes gewonnen hat, und welche Erkenntnisse man hatte.

Ich hatte den kostenlosen Download des Self-Journals schon letztes Jahr für einige Wochen genutzt und dann die Blätter in einem hübschen ferm living Ordner gesammelt. Das hat für den Anfang sehr gut funktioniert. Jetzt muss ich jedoch sagen, für mich war es Zeit für einen echten phyischen Kalender. Ich brauche mal wieder etwas Greifbares. Außerdem liebe ich das DIN A5 Format. Ich habe es übrigens von meinem lieben Mann zu Weihnachten geschenkt bekommen. 🙂 Da hatte er (mal wieder) einen mega guten Geschmack und ahnte, was zu mir passen würde.

Übrigens kann man mit dem Self Journal jederzeit beginnen, da es nicht datiert ist.

2 | 15 Minute-Planner Method von Steph Crowder

Diese 15 Minute-Planner Methode habe ich gerade letzte Woche in Steph’s Podcast (Nr. 11) gehört und als E-Mail Ebook erhalten. Ziel ist es, am Sonntag nur mit einem Zettel und Stift in 15 Minuten eine höchst produktive Woche durch zu planen. Ich habe es Sonntag gemacht und zusätzlich gestern angefangen, an einem 5-Tage Challenge auf Facebook dazu teilzunehmen. Tatsächlich ist es ein sehr guter Ansatz, wenn man sich überwältigt fühlt von der ganzen Planerei, aber irgendwie doch das Gefühl hat, man käme nicht wirklich  voran.

Die Basis stellt dieser Vergleich eines Professors dar, der ein Glas mit verschieden großen Steinen füllen will. Füllt man erst den Sand, dann die Kieselsteine und zuletzt die großen Brocken ein, wird es nicht gelingen. Stattdessen muss man erst die großen Brocken ins Glas stecken (die festen Termine, die man angenommen hat), dann die Kieselsteine (die Dinge, die dich deinen Zielen näher bringen) und dann den Sand (kleine täglich auftretende Aufgaben wie E-Mails bearbeiten oder die Küche machen). Steph erläutert und bebildert das sehr anschaulich in dem kostenlosen Ebook.

3 | Montagsimpulse von Katja Kremling

Die Montagsimpulse von Katja Kremling kann man entweder jede Woche als E-Mail Newsletter erhalten oder auf dem Blog lesen. Es ist eine Dosis an liebevoll formulierter, gut durchdachter und positiv stimmender Inspiration, die am Montag herein kommt. Die Impulse geben Denkanstöße, dich jede Woche mit einem neuen Thema zu beschäftigen oder helfen mit konkreten Aufgaben, einen kleinen Schritt auf deinem Weg zu machen.

Die ersten 52 Montagsimpulse gibt es jetzt auch als Buch. Dann kann man schön jeden Montag sich ein Kapitel durchlesen. Ich bin übrigens auch darin einmal erwähnt… 😉 Diese Woche zum Beispiel hat Katja sich selbst einen Brief auf FutureMe geschrieben. Inspiriert von einem englischen Dirigenten, der eine besondere Art der Motivationsmethode für seine Schüler hatte, erläutert sie, wie man mit einem einzigen persönlichen Brief an sich selbst, den niemand anderes lesen braucht, sich seiner Versagensängste entledigen kann.

4| PowerSheets Calendar

Neben dem Self Journal (Nr. 1) nutze ich seit Dezember auch die PowerSheets von Lara Casey. Der Untertitel lautet “Cultivate What Matters” – pflege, was wichtig ist. Es ist eine Art von Kalender (kann aber nie der einzige sein), der dir zunächst auf ca. 30 Seiten hilft, aufzudecken, was dir wichtig ist im Leben – und dem kommenden Jahr. Danach stellt der Kalender dir Monat für Monat gezielte Fragen zur Planung, bietet Seiten zum konkreten Nachh
alten des Fortschritts (“Tending List”) und eine monatliche Reflexion, um auf dem richtigen Weg zu bleiben – oder auch bewusst die Ziele zu korrigieren. Ich bin jedenfalls mittendrin in meiner Januar-Tending-List und habe Spaß und Zufriedenheit daran gefunden.

5 | Cultivate What Matters – Blog

Zusätzlich zu den Powersheets – oder als Einstieg für den, der sich nicht sofort einen Kalender aus den USA bestellen möchte – gibt es den Cultivate What Matters – Blog, auf dem auch viele Tipps und Gedanken zum Thema Zielfindung und Planung gibt. Besonders gefällt mir hier dieses fröhliche, liebevolle Design. Die Sachen richten sich definitiv an Frauen, die es hübsch und bunt mögen. 🙂

6 | Journaling for Vision and Motivation (Webinar) von Fizzle

Das ca. einstündige Webinar Journaling for Vision and Motivation (Webinar) von Fizzle wurde letztes Jahr im Sommer aufgezeichnet. Chase Reeves und Steph Crowder von Fizzle (den Podcast höre ich jede Woche) unterhalten sich darüber, wie sie ihre Ziele erarbeiten und nachhalten. Steph damals mit den Powersheets (Nr. 4). Überraschung… daher kannte ich die! Aber genauso beeindruckend fand ich Chase’s Ausführungen über seine tägliche Journaling-Routine, in der er in einem ganz einfachen DIN A4 Notizbuch sich mit sich selbst unterhält. Eine Mischung von Affirmationen, Dankbarkeit, Fragen an sich und Pläne für den Tag macht. So ein Journaling (in etwas abgespeckter Version) führe ich auch als “Morgenseiten”, bevor ich in das “Self Journal” (Nr. 1) eintrage.

7 | Bestself Motivational Mondays 

Wer vielleicht nicht gleich mit dem “Self Journal” (Nr. 1) starten will, kann sich bei den Bestself Motivational Mondays mit den Techniken, die Allen und Kathryn von Bestself erarbeitet haben, vertraut machen. Diese gibt es als wöchentliche Inspirationsdosis ähnlich wie die Monatagsimpulse (Nr. 3) als E-Mail. Die letzten 54 kann man sich als zusammengefasstes Ebook herunter laden, die sog. “Collection”.

8 | Lara Casey Blog

Die Gründerin von “Cultivate What Matters” und den Powersheets (Nr. 4 und 5) führt neben den “Business”-Sachen noch einen persönlichen Blog. Insbesondere die “Goal Setting”-Serie von Blog-Artikeln erläutert im Grunde 1:1 die Methodik der ersten 30 Seiten der PowerSheets und gibt Instruktionen, wie man seine eigenen Ziele findet. Ihre Theorie ist, dass alles schon in uns drinnen ist. Wir müssen “nur” die ganzen Erwartungshaltungen von uns und anderen abkratzen und auf Entdeckungstour gehen nach unseren innersten Wünschen. Dabei legt Lara Wert darauf, nicht so großen Druck auf sich selbst aufzubauen. (Was das Self Journal ehrlicherweise manchmal tut.)

Eine Prämisse ist zum Beispiel: “Es ist OK, langsam zu wachsen” (It’s OK to grow slow). Es ist doch egal, wann genau man DAS ZIEL erreicht. Das Wichtige ist, dass man ins Tun kommt, und zwar auf dem richtigen Weg. Dann fühlt man sich jeden Tag gut. So ähnlich sagt es übrigens auch Katja Kremling in den Montagsimpulsen immer wieder und ist auch Bestandteil meiner “Gewohnheiten als Schlüssel” (Nr. 13).

9 | Google Calendar

Zugegeben, diese Ressource ist nicht sonderlich inspirierend, aber wahnsinnig effektiv. Der Google Calendar ist die erste App, mit der mein Mann und ich es nun tatsächlich schaffen, unsere persönlichen und Familientermine gemeinsam zu verwalten. Solche Termine, die man mit jemand anderes abstimmen muss (zum Beispiel weil die Kinder auch versorgt sein müssen) oder der Klassiker, wenn man einen Arzttermin machen will, solche Termine funktionieren bei uns einfach nur digital. So kann man sie dem anderen gleich mit in den Kalender schreiben und vor allem – ich habe alles griffbereit auf dem Handy dabei. Also, Google-typisch schlicht, aber absolut verlässlich und intuitiv zu bedienen. Ein Must-Have-Basic Tool.

10 | Asana

Die Asana – Task Management App ist ein richtig gutes digital Tool, um deine Todo-Listen anzulegen. Alles, was wichtig ist, einfach dort abspeichern. Besonders brilliert die App, wenn man sie im Team mit anderen nutzt. Als App für meine Todos während des Tages habe ich sie letztes Jahr benutzt. Das was OK, aber durch diese digitale Unendlichkeit der Anzahl an Tasks gerate ich oft in den Konflikt, dann zu viele auch kleine Dinge auf einen Tag zu terminieren. Dann arbeite ich die gefühlt unendliche Liste ab, werde nie fertig, schiebe Sachen auf den nächsten Tag und höre irgendwann wieder auf, die App zu nutzen.

Jetzt finde ich sie eine gute Ergänzung zum “Self Journal” (Nr. 1). Hier kann ich Aufgaben und Erinnerungen unterwegs schnell speichern. Am Sonntag, wenn ich die Woche plane, schaue ich rein, was unbedingt in die nächste Woche fällt. Aber wie in der 15-Minute-Planner Methode gesagt, man muss erst die großen Brocken ins Glas stecken (die festen Termine, die man angenommen hat – aus dem Google Kalender), dann die Kieselsteine (die Dinge, die dich deinen Zielen näher bringen) und dann den Sand (kleine täglich auftretende Aufgaben wie E-Mails bearbeiten oder die Küche machen).

11 | Courage & Clarity Podcast

Hier ist der Link zu dem kurz schon erwähnten Courage & Clarity Podcast von Steph Crowder. Sie interviewt jede Woche eine bewundernswerte Frau, die (meist) sich mit ihrem Lebenstraum selbständig gemacht hat. In einer Folge geht es dann immer darum, wie diese Frau den Mut aufgebracht hat (Courage), ihr eigenes Ding zu verfolgen und dann in der zweiten Folge, gibt es konkrete Praxis-Tipps (Clarity) von den Unternehmerinnen, Coaches, etc., die diese Frauen sind. Angenehm zu hören und interessant, so viele Geschichten von Gründerfrauen zu erfahren – vor allem diese persönlichen Geschichten “dahinter”.

12 | A Guide to Making this the Best Year Ever

Ich mag immer gern diese klar, einfach und doch elegant geschriebenen Artikel von Leo Babauta. Letztes und vorletztes Jahr hatte ich auch einige der Meditations- und Kreativitäts-Kurse in seinem Sea Change-Programm mitgemacht. Tatsächlich rührt daher meine Routine, jeden Tag 10 Minuten zu zeichnen, die ich seit September 2016 in meinen Alltag fest eingebaut habe. Dieser Artikel ist von letzter Woche und umschreibt einmal mehr Leos bewährte Methode, wie man das Jahr planen kann. Diese Superlative in den Titeln mag ich nicht so, aber der Artikel A Guide to Making this the Best Year Ever ist trotzdem sehr gut.

13 | Gewohnheiten sind der Schlüssel

Dieser Blog-Artikel von vor zwei Jahren von mir hier auf CREATIPSTER war damals meine Methode, wie ich inspiriert einerseits von Leo Babauta und andererseits Craig Swanson von Creativelive einige Tage lang um Silvester einen “Masterplan” verfolgt habe. In dieser Methode denkt man erst ganz groß denkt und erstellt eine irre lange Liste macht von Dingen, die man tun möchte. Es folgen eine Eingrenzung und Bündelung, um daraus die eigentlichen Emotionen zu erkennen, nach denen man strebt und diese – jetzt kommt der Schlüssel – in tägliche Gewohnheiten zu überführen.

So gelangt man täglich einen kleinen Schritt dem großen Ziel näher, um vor allem genau diese Emotion zu fühlen, nach der man sich sehnt. Für mich war diese Erkenntnis echt eine kleine Erleuchtung. Es ist nicht das eine große Ziel, bei dessen erreichen wir uns toll fühlen. Das hält nicht lange an, wenn man denn überhaupt dort ankommt. Es sind die Emotionen, die wir suchen und oft kleine Gewohnheiten, mit denen wir diese jeden Tag fühlen können. Genauer erkläre ich die einzelnen Schritte in dem Artikel Gewohnheiten sind der Schlüssel.

14 | Kalender Printables von Emily Ley

Als ich neben den PowerSheets einen Kalender für das Jahr suchte, kam ich auf die Kalender von Emily Ley, die sich wirklich durch ein zauberhaft edles und buntes Design auszeichnen. Die Kalender waren mir aber aufgrund der krass hohen Versandkosten zu teuer (ein Glück, denn ich bekam ja das noch viel tollere Self Journal von meinem Mann geschenkt). Aber es gibt praktische Kalender Printables von Emily Ley auf ihrer Seite. Das sind zum Beispiel Ausdrucke für eine “Frühjahrsputz-Checkliste” (in hübsch natürlich) oder eine “Reisepackliste”. Sehr praktisch!

15 | Passion Planner

Der Passion Planner ist ein ebenfalls populärer Kalender aus den USA. Das Original ist im DIN A4 Format mit einer Woche auf zwei Seiten. Wer es nicht ganz so ausgeprägt mag wie im Self Journal, ist hiermit vielleicht zufriedener. Vor allem, es gibt verschiedene Formate des Kalenders kostenlos zum Download. Ich habe mir zum Beispiel hiervon Seiten für meinen Job ausgedruckt. Dort will ich nicht mein Self Journal benutzen, aber auch keinen kompletten zweiten Kalender anlegen.

16 | The Minimalists – Blog und 30-Tage-Minimalismus-Spiel

Sehr gern lese ich auch den The Minimalists Blog. Dieses Jahr habe ich mir auch wieder ein wenig “weniger ist mehr” vorgenommen. Simplizität üben und bewusst kontinuierlich auch immer wieder unsere Wohnung von unnützem Zeug befreien. Hier gibt es eine Anleitung zu einem kleinen “Spiel”, wie man sich zusammen mit einer Freundin anhält, jeden Tag für einen Monat ein Teil mehr aus dem Haushalt zu entfernen. Das will ich 2018 auch spielen!

17 | Your 2018 Ultimate Planning Guide

Ein Fan bin ich nicht von diesen ultimativen Titeln, aber als ich mein Self Journal aufsetzte, habe ich mir dieses Facebook-Live-Video mit angeschaut. Es enthält auch viele der Prinzipien von Bestself – für Leute die (noch) kein Self Journal haben wollen – und beeindruckend: das Video wurde in den letzten 10 Tagen schon über 44.000 Mal gesehen!

18 | Man’s Search for Meaning – Buch von Viktor Frankl

Das Buch Man’s Search for Meaning von Viktor Frankl habe ich schon häufiger lesen wollen, aber noch nicht geschafft. Jetzt schenkt es mir mein Mann zu meinem Geburtstag und ich bin gespannt. Rezensionen sagen, es sei “lebensverändernd” oder auch “das Buch, das man lesen muss, wenn man nur noch ein Buch in seinem Leben lesen darf”. Das erste Mal empfohlen bekommen habe ich es von der US Künstlerin Ann Rea. Es muss also auch gerade für Kreative etwas sein… Ich bin gespannt und werde berichten!

Zum Abschluss noch eine Frage, die es in sich hat:

Was wünschst du dir am allermeisten?

 

Diese Frage muss man lernen sich zu stellen. Denn oft meldet sich sofort der innere Kritiker und meckert, das Leben sei kein Wunschkonzert. Stimmt, aber wünschen darf man sich alles. Wünschen verbindet dich mit deinem innersten. Deinem Künstlerkind, deinem Wesen.

Ich wünsche dir, dass du findest, was du dir am allermeisten wünschst! Und vielleicht, vielleicht kann dir ja eine der oben beschriebenen und recherchierten Ressourcen dabei helfen.

Liebste Greetz & auf ein wertvolles Jahr 2018

Silja

 

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die Workshop-Termine 2018 sind da!

Die ersten Workshop-Termine und viele neue Themen stehen für 2018 an. Schaut doch einmal hier vorbei:

Termine Kreativ- und Handlettering-Workshops Köln

Hier findet ihr die Übersicht und Infos zu allen Terminen 2018:

>>  Workshop-Termine 2018

Ein paar Beispiele:

  • Los geht es im Januar mit Handlettering – Brush Lettering.
  • Weiter im Februar mit Zeichnen lernen im Doodle Stil.
  • Im März kommt dann Handlettering – Creative Lettering.
  • Im April geht der Schwerpunkt noch einmal ums Zeichnen, und zwar mit dem Ziel, nach diesem Workshop das Zeichnen (lernen) als kreative Routine in den Alltag einzubauen. (Es geht! Ich mache das trotz Kindern, Job, Blog, etc. seit 15 Monaten)
  • Im Mai geht es weiter mit Handlettering – Brush Lettering mit Schwerpunkt “Muttertag”.
  • Und im Juni – ich freue mich jetzt schon (nach 3 Wochen Regen in Köln): heißen wir den Sommer willkommen mit Wasserfarben! 

Es gibt noch mehr Kurse und Workshops in Planung, aber deren Termine könnten sich noch ändern, so dass die Anmeldung noch nicht läuft.

Es lohnt sich vorbeizuschauen, um 2018 deine Kreativität (wieder) aufleben zu lassen!

Ich zeichne jeden Tag – besonders hat es mir das Zeichnen im Doodle Stil, diese niedliche Linienzeichnungen angetan. Und natürlich Handlettering. Einfach zur Entspannung den Brush Pen schwingen oder Karten nicht mehr kaufen, sondern individuell und persönlich für Freunde gestalten.

Heute habe ich meine ersten Art-Journaling Einträge zu Weihnachten gemacht. Nix Besonderes, und eigentlich muss man sein Skizzenbuch nicht anderen zeigen, damit man sich nicht unter Druck setzt, dass es ein total schickes (aka vorzeigbares) Ergebnis gibt.

Egal, ich zeig euch trotzdem, was ich heute gemalt habe.

Typisch in unserer Familie an Weihnachten 2017:

Großer Sohnemann, 4 Jahre, hat es raus:

Kleiner Sohnemann, 1.5 Jahre, typisch:

So, bevor ich es morgen nicht mehr schaffe…

Ich wünsche euch allen ein wunder-wunderbares Weihnachtsfest umgeben von euren Liebsten, vor Tellern mit euren Leibgerichten und mit Kindern, deren Augen leuchten, wenn sie an den Zauber von Weihnachten glauben!

Habt es schön! Genießt die Stunden der Heiligen Nacht. Redet miteinander, seht euch tief in die Augen, lächelt euch an. Weihnachten kann so schön sein! Einmal im Jahr haben wir die Chance zur Ruhe zu kommen, das Smartphone echt mal für viele Stunden am Stück aus der Hand zu legen und einfach “da” zu sein.

Ich bin was Weihnachten angeht totaler Romantiker. Ich will solche Momente zelebrieren und meinen Kindern diesen Zauber erleben lassen.

Also, morgen früh geht es los mit Zeichnen, lesen und basteln, wie ich euch die Tage schon angekündigt habe, und dann kein Internet, kein Handy, aber meine DSLR und meine Familie.

Hach, wat freu ich mich!

Fröhliche Weihnachten!

7 tägliche Rituale für entspannte Weihnachtstage

7 tägliche Rituale für entspannte Weihnachtstage

Ging es euch auch so und die letzten Wochen sind einfach nur so dahin geflogen? Es ist Zeit inne zu halten, einmal kurz zu stoppen, sonst verfliegen auch die Feiertage. Hier schreibe ich, wie ich das konkret machen möchte und warum.

Immerhin waren wir Ende November mehr zufällig auf einem Bauernhof bei Köln und nahmen spontan einen Weihnachtsbaum schon mal mit. Danach setzte bei meinem Sohn ein reges Pochen ein, den Baum draußen mit Lichtern zu schmücken, den Adventskalender aufzuhängen und einen Kranz mit Kerzen aufzustellen, so dass wir mit allem doch vor dem 1. Dezember fertig waren.

Aber danach? Die Tage verflogen nur so. Okay, das lag bei mir auch an den schönen Handlettering-Workshops, die ich durchgeführt habe – natürlich obendrauf zu Job, Familie, meiner Zeichenroutine, etc. Trotzdem war es irgendwie weihnachtlich, aber langsam war’s nicht. *lach*

Jetzt ist schon der 20. Dezember. Die zwei steht vorn und es ist noch “viermal schlafen”!

Für die Feiertage habe ich mir daher mehr Muße, Gelassenheit und inne Halten vorgenommen. Das geht, man muss sich nur dessen bewusst werden, wie man die Tage gestalten und annehmen möchte.

Die 7 Rituale für entspannte Weihnachtstage

Ich habe mir folgende 7 kleine Rituale überlegt, die ich glaube, in jeden Feiertagsalltag einbauen zu können. Ich weiß nämlich auch schon wie!

  1. Die erste Stunde zählt! Einen gelassenen Start in den Tag – auch mit meinen Jungs
  2. Eine Meditation pro Tag
  3. Ein Weihnachtsjournal in meinem Skizzenheft
  4. Nicht überessen und achtsam das Festtagsessen genießen
  5. Jeden Tag raus an die frische Luft und wenn es geht sogar laufen
  6. Mitgefühl und Dankbarkeit
  7. Kreativprojekte mit den Jungs

Wie soll das gehen? Zentral ist der Start in den Tag.

1 Die erste Stunde zählt! Ein gelassener Start in den Tag – auch mit meinen Jungs

Sobald der Tag startet, ist es einfach, sich in Gewohnheiten zu verlieren, zum Beispiel am Handy die Nachrichten zu lesen oder E-Mails. Es kann schnell passieren, dass der Tag dahin gleitet, während du dich von einer kleinen Tätigkeit zur nächsten treiben lässt – gerade an solchen Feiertagen, an denen man ganz bewusst keine Termine macht.

Aber dennoch kann es am Ende des Tages unbefriedigend sein, wenn man sich so hat treiben lassen. Was mir dabei hilft, dass es in jedem Fall ein bewusster Tag wird, an dem ich auch Zeit für mich gefunden habe, ist der ersten Stunde besondere Beachtung zu schenken.

Wenn ich gleich am Morgen zwei oder drei Dinge tue, von denen ich weiß, dass sie mir gut tun, zehre ich den ganzen Tag davon.

Solche kleinen Dinge können sein:

  • Meditieren
  • Zeichnen oder Handlettering
  • Lesen (z.B. meine Lieblingszeitschrift “Flow”)
  • Sportübungen
  • einen Tagesplan schreiben (was sind die wichtigsten drei Dinge, die ich erledigen oder erleben will)

Für die Weihnachtstage habe ich mir Folgendes vorgenommen – und das alles muss mit meinen Jungs vereinbar sein, denn ich werde immer recht früh zusammen mit ihnen aufstehen.

  • Zeichnen

Ich werde in meinem Skizzenbuch ein Kapitel anfangen: Weihnachten 2017 und dann auf den folgenden Seiten kleine Zeichnungen zu den Eindrücken der Tage machen. Ein kleines mini-art-journal der Tage. Wenn ich abends schon für die Jungs ebenfalls Malsachen zurecht lege, weiß ich, dass sie morgens relativ schnell einmal den Malsachen ihre Aufmerksamkeit schenken. Wenn ich dann schnell auch mein Skizzenbuch zücke, habe ich zumindest 5-10 Minuten zum Zeichnen. Außerdem, wenn das Skizzenbuch eh irgendwo griffbereit mit Stiften liegt und ich schon morgens angefangen habe, etwas zu zeichnen, fällt es mir ganz automatisch mehrmals am Tag wieder in die Hände.

  • Lesen

Ok, ernsthaft, etwas für mich lesen wird morgens mit den Jungs nichts. Aber ich kann ja morgens direkt den Jungs etwas vorlesen. Das ist zwar ein anderes Gefühl, aber wenn ich mit den Jungs entspannt etwas lese, gefällt ihnen das bestimmt. Wir haben dieses Jahr noch gar nicht alle Geschichten aus “Astrid Lindgrens Weihnachtsbuch” gelesen. Das lege ich ebenfalls schon am Vorabend für den Morgen zurecht.

  • Sich der drei wichtigsten Dinge für den Tag bewusst werden

Während des Spielens mit den Jungs am Morgen kann ich mir Gedanken machen, welches die drei wichtigsten Dinge für mich an dem jeweiligen Tag sind. Was will ich heute an diesem Weihnachtstag erleben oder machen? Am besten notiere ich sie in den Notizen meines Handys, damit sie greifbarer sind und ich abends schauen kann, ob es geklappt hat. Das gibt dann wiederum ein gutes Gefühl, dass man das erreicht oder erlebt hat, was man an diesem Tag vorhatte. Ich kann dazu auch meinen Sohn fragen, was er sich denn für den Tag wünscht. Ich bin gespannt, vielleicht ergeben sich ja so noch neue Aktivitäten für die Tage.

Wenn ich diese drei Dinge morgens mit den Jungs zusammen schaffe, dann wäre das ein perfekter Start in einen Weihnachtstag.

2 Einmal meditieren pro Tag

Tja, das wird schon schwieriger mit den Jungs zusammen. Aber mein Mann und ich sind weiterhin total begeistert von der App “Headspace“. An Weihnachten habe ich mir vorgenommen, wieder neu zu starten. Am besten sollte man sich eine feste Zeit für so etwas nehmen. Ich sage mir, immer dann, wenn der kleine Mann seinen Mittagsschlaf hält. Dann kann der Große auch mal kurz alleine spielen und ich klinke mich für 10 Minuten aus.

3 Ein Weihnachtsjournal in meinem Skizzenheft

Easy… das habe ich ja schon in der ersten Stunde mit angefangen. Jetzt heißt es, das Skizzenheft einfach immer im weihnachtlichen Wohnzimmer liegen haben, dann ergeben sich sicher immer wieder Minuten, in denen Zeit für eine kleine Skizze ist.

Was ich an meiner Zeichenroutine, die ich seit September 2016 durchführe, gelernt habe: vergiss den Anspruch, dass eine Zeichnung immer fertig werden muss. Siehe lieber die paar Minuten zeichnen für sich als das Ziel an. Zeichne einfach so weit, wie du kommst in der Zeit, die du hast. Dann ist der Angang viel leichter, denn es ist nicht eine halbe Stunde gleich geblockt, sondern es können einfach ein paar Minuten sein. Und ehrlich, wer checkt nicht auch mal seine Mails und Whatsapp Nachrichten für fünf Minuten?

Ist es da nicht viel schöner, eine Zeichnung zu machen? Dann hat man etwas Bleibendes in der Hand. Und obendrein, meine Jungs lieben das Malen auch so sehr – glaube ich – weil sie immer mich malen sehen.

4 Nicht überessen und achtsam das Festtagsessen genießen

Oh ja, großes Thema an Weihnachten: das Essen. Ist ja auch wichtig, wunderschön, gesellig und lecker! Aber mir ergeht es oft so, dass ich spätestens am zweiten Weihnachtstag mich träge und schwer fühle und mich dieses schlechte Gewissen plagt, dass irgenwie alles zuviel war und wir mehr am Essenstisch saßen, als auf den Beinen zu sein.

Also folgender Plan: ich esse bei jedem Festmahl ganz bewusst. Vielleicht lade ich mir erst nur einen hübsch angerichteten halben Teller voll und nehme dann noch einmal nach. Ich esse langsam und lass es mir ganz bewusst schmecken. Dann schätze ich das Essen auch viel mehr.

Außerdem: nur essen, wenn wir alle essen und nicht zwischendurch naschen. Das heißt, der leckere Stollen und Kuchen am Nachmittag geht klar, aber die ganze Schokolade zwischendurch muss ja nicht sein… *zwinker*

5 Jeden Tag raus an die frische Luft und wenn es geht sogar laufen

Nach dem Essen immer raus an die frische Luft! Oder zumindest einmal am Tag. Einen Spaziergang zum Beispiel, dann kann man auch über die Tage und das Jahresende mit der Familie reden. Ich werde manchmal am Ende der Feiertage ganz wahnsinnig, weil man sich so wenig bewegt hat. Während der Tage nicht, nein. Da lasse ich mich treiben und genieße die Gesellschaft der anderen. Einfach auf dem Sofa zu sitzen und zu quatschen ist doch super. Aber nach ein paar Tagen kommt genau diese Schwere, die ich schon beschrieben habe.

Also vorbeugen und immer direkt nach dem Frühstück das erste Mal raus. Noch besser: joggen gehen mit meinem Mann und den Kids im Jogger-Wagen.

6 Mitgefühl und Dankbarkeit

Dieser Punkt ist eine Sache der Einstellung, keine Tätigkeit an sich. Gerade in den Weihnachtstagen treffen oft ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen aufeinander und kollidieren nicht selten in ähm… etwas lauteren Diskussionen, sag ich mal.

Mitgefühl bedeutet sich in andere einfühlen. Jeder hat seine Geschichte, seine Meinung, seine Wünsche. “Der Mensch ist einfach liebenswert und rührselig”, sagte ein Schweizer Professor einmal in einem Seminar. Jeder Mensch will einfach nur Respekt, Aufmerksamkeit und Liebe. Von ganz klein bis ganz groß. Und wir mittendrin. Wenn jeder sich bewusst ist, dass ein anderer einfach aus seinen Wünschen so handelt, wie er es tut, und dass jeder von uns von eigenen Unsicherheiten geplagt wird, fällt es viel leichter, nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.

Dankbarkeit brauche ich nicht zu erklären, höchstens vielleicht, warum ich es hier extra aufführe. Ich spreche jeden Abend ein paar Worte zu mir, worüber ich dankbar bin. Das hilft mir, mich einzunorden und bewusst zu werden, wie gut und schön ich es habe. Gerade an Weihnachten, wenn das Jahr zu Ende geht, sollten wir besonders in uns gehen und uns bewusst machen, was wir haben. Wie gut es uns geht. Dass wir in Frieden leben, genug zu essen haben, ein Dach über dem Kopf, unsere Familien und Freunde. Hach, die Liste ist doch ellenlang!

Auf jeden Fall möchte ich diese Weihnachtsfeiertage auch unter das Motto “Dankbarkeit” stellen und mir mehrmal am Tag – vielleicht auch in meinem Art Journal – dessen bewusst werden.

7 Kreativprojekte mit den Jungs

Zu guter Letzt…. ich bastele ja total gerne und deswegen meine Jungs auch. Außerdem sehe ich das, als wertvolle Zeit mit meinen Jungs an. Sie genießen meine Aufmerksamkeit, dass sie etwas Neues machen oder lernen und sind am Ende bolle-stolz auf das, was wir gemacht haben. Zumindest der Große, der Kleine versteht’s noch nicht so, ist aber trotzdem mit Leidenschaft dabei. “Ich au” ist ja eh eins seiner derzeitigen Lieblingswörter.

An den Weihnachtstagen ist man ja eh auch viel zu Hause… warum also nicht konkret ein paar Kreativprojekte planen? Mit “planen” meine ich, dass ich eine ungefähre Idee habe, was wir machen könnten und entsprechende Bastelsachen (Schere, Kleber, Papier) zurecht lege. Außerdem hätten wir dann im Zweifelsfall auch gleich eine Aktivität für die erste Stunde am Morgen. Also, Bastelbücher, Blogs und Pinterest werden heute Abend noch einmal kurz (!) konsultiert und drei (mehr nicht) einfache Kinder-Bastelprojekte ausgesucht. Dabei lasse ich alles Fünfe gerade sein und suche nicht das “Beste”, “Tollste” irgendetwas Projekt, sondern einfach nur eines, das altersgemäß für meine Kids ist und am besten keine anderen Materialien als die oben genannten braucht, die ich eh zu Hause habe.

Das ist doch mal ein Plan, oder?

Das weihnachtliche Art Journal präsentiere ich euch hier im Januar oder auf Instagram schon davor.

Ich wünsche euch entspannte Weihnachtstage!

Liebste Greetz

Silja

Papierdiamanten – einfach schöner Weihnachtsschmuck

Papierdiamanten – einfach schöner Weihnachtsschmuck

Papierdiamanten sind eine wunderbare Bastelidee für Weihnachten. Weil: einfache Materialien, schnell gemacht, sogar für Kinder geeignet und schlicht-schick im Design. So stelle ich mir Weihnachtsschmuck im Skandi-Design vor.

Am Freitag fand die zweite “Craft Night” mit ein paar Freundinnen statt – aber ohne mich, da wir zu den Großeltern fuhren. Also musste ich heute schnell nachbasteln. Aus gutem Grund: ich habe dieses Jahr zum ersten Mal beim One Artsy Mama Ornament Exchange mitgemacht. Man bekommt eine craft-begeisterten Partner zugewiesen und bastelt für diesen einen Weihnachtsbaumschmuck. Lustige Idee – ausprobiert!

Die Druck-Vorlagen für diese Papierdiamanten gibt bei minieco. Und noch viel, viel mehr Vorlagen für geometrische Papiergebilde! Ich habe mir sofort ihr Buch “MiniEco: A Craft Book” bestellt. Ob das noch unter dem Weihnachtsbaum schafft, oder schon vorher bebastelt wird, weiß ich noch nicht…

Sind die nicht hübsch? Ich werd verrückt.. Ich habe 8 Papierdiamanten in 3 Stunden gebastelt! Geht doch, oder?

Hinweise zum Material für Papierdiamanten

Ganz einfaches Papier funktioniert (z.B. weißes Druckerpapier oder buntes Bastelpapier von Rossmann. Toll ist natürlich der gold- oder metallic-Look mit metallic-Farbenem Papier. Ich habe dieses verwendet: bronze-metallic-farbenes Papier.  Tatsächlich waren 310 g/qm etwas zu viel, aber die 80 g/qm des Kopierpapiers waren gerade noch gut. Am besten würde man etwas festeres Druckerpapier verwenden, von 100-120 g/qm.

Als Kleber habe ich es zunächst mit UHU Alleskleber versucht, der zog aber Fäden und ließ sich nicht fein genug positionieren und portionieren… wisst ihr, was ich meine? Dann kam der Pattex Sekundenkleber an den Start und hat wunderbar funktioniert.

Hinweise zum Basteln der Papierdiamanten

 

Das bronze-farbene Papier verweigerte mein Drucker. Wenn das Papier zu fest ist, einfach eine Form auf weißes Papier ausdrucken, ausschneiden und mit dem Lineal (nicht einfach so, das wird doch krumm und schief) die Ränder auf dem dicken Papier nachziehen.

Damit die Kniffe besser zu falten sind, was gerade bei den kleineren Varianten wichtig ist, damit es schön gerade und geometrisch wird, kann man diese mit einem Cutter ganz leicht einritzen, am besten auch wieder mit dem Lineal. Dann ist das Falten ruckizucki wunderschön gemacht.

Die Formen von miniEco sind genau zugewiesen. Man findet ein Bild, in dem die “Paper Gems” (=Papier-Diamanten) von A bis E durchnummeriert sind und dann weiter unten auf der Seite die Liste mit den Vorlagen – jeweils in groß (ein DIN A4 Blatt) oder klein (2 Formen je DIN A4 Blatt). Wirklich ganz toll aufbereitet und easy zu finden.

Wenn man das Garn oben in eine Öffnung mit ein lässt, muss man nicht die Löchlein ausstechen. Ich habe das Band meist mit einer kleinen Kugel beschwert, damit die Papierdiamanten noch besser nach unten hängen – weil schwerer, logisch…!

Beim Falten muss man schlicht die “Laschen” immer mit Klebepunkt versehen und dann der Reihe nach zudrücken. Ich habe ein bisschen probiert und gefunden, dass man am besten, zunächst immer einen “Deckel” schließt, dann den Mittelteil Seite für Seite befestigt und daran dann den unteren Deckel. Oder wenn es keinen unteren Deckel gibt (wie z.B. bei Variante A), dann eben die langen Seiten spitz schließen. Wie herum man arbeitet, hängt davon ab, ob du Rechts- oder Linkshänder bist. Ausprobieren – eine Seite geht bestimmt besser!

So, und jetzt verschicke ich einen Teil meiner Diamanten an eine kreative Frau aus den USA in Manassas. Ich muss mal gucken, wo das überhaupt ist. Und wer weiß, vielleicht hängen dann am Ende meine Papierdiamanten bei ihr. Ein paar bleiben aber natürlich auch bei mir und verzieren unsere Tischlampe. *zwinker*

Liebste Greetz

Silja

Verlinkt zu creadienstag.de

Handlettering Workshop “x-mas edition”

Handlettering Workshop “x-mas edition”

Es ist also soweit: ich möchte nicht nur online zum Kreativ Sein ermutigen. Sondern auch eine richtige “live” Workshop anbieten. Den Anfang machen Handlettering Workshops in Köln. Warum jeder Handlettering lernen kann (und sollte) und vor allem, wie so ein Workshop bei CREATIPSTER aussieht, zeige ich euch heute.

Warum jeder Handlettering lernen kann

Handlettering ist das schöne Zeichnen von Buchstaben und kreative Gestalten von Schriften. Es zu lernen hat so viele tolle Reize:

  • Es ist mit etwas Übung (und richtiger Anleitung *zwinker*) leicht zu lernen
  • Handlettering wirkt total entspannend – genau wie das Zeichnen – und kann der Achtsamkeit dienen. Weil man beim kreativ Sein so schön die linke Gehirnhälfte ausschaltet (erklärt Betty Edwards in “Garantiert Zeichnen lernen“, übrigens das erste Zeichenbuch, das ich geschenkt bekam)
  • Schon mit nur einigen Werkzeugen und kreativen Schriftstilen lassen sich wunderbare, persönliche Geschenke für Weihnachten (*zwinkerzwinker*), wie z.B. Karten oder Bilder mit schönen Zitaten zum Aufhängen gestalten.

Wenn du jetzt noch Fragezeichen vor Augen und Zweifel im Kopf hast, lies trotzdem weiter. Jetzt kommt das Ganze in schönen Bildern von meinem ersten Workshop.

Handlettering Workshop x-mas edition – wie das so war

An einem Samstagvormittag um 10 Uhr geht es los. Natürlich habe ich die Nacht zuvor fünfmal mit meinen Kindern irgendwie zu tun gehabt und bin entsprechend müde, aber total aufgeregt und neugierig auf den Workshop. Ruckzuck sind die Sachen gepackt, zu Knirpse & Komplizen rüber geschafft und dann gemütlich bei sanfter Kaffeehausmusik hergerichtet. Es kann losgehen!

Jeder bekommt ein Arbeitsheft und Profi-Stiftepaket

Um kurz vor 10 Uhr trudeln die ersten Teilnehmerinnen ein, wir trinken noch einen Kaffee, dann sucht sich jede ihren Platz an dem langen weißen Tisch – mit Sternchendecke, ist ja Weihnachtszeit.

Auf ihrem Platz findet jede ein Päckchen Stifte, genau genommen vier:

  • einen professionellen Fineliner mit dokumentenechter Tinte mit dünner, fester Mine
  • einen schwarzen Marker
  • einen professionellen, japanischen Pinselstift
  • einen Zeichen-Bleistift

Darunter schlummert ein kleiner Schatz: das “Handlettering Liebe” Arbeitsheft. Dieses Arbeitsheft enthält die wichtigsten Kniffe, technischen Grundlagen, Warm-Up-Übungen, Materialkunde, Beispielalphabete, Verzierungen, Weihnachtsmotive, Beispielwörter und Kompositionshinsweise – von mir extra zusammengestellt und liebevoll gestaltet.

Natürlich dürfen alle Teilnehmer sowohl Arbeitsheft als auch Stifte für ihr ganzes weiteres Handlettering-Leben mit nach Hause nehmen. Schließlich legen wir heute den Grundstein, aber geübt und gestaltet wird danach weiter.

Wir legen direkt los

Nach einer kurzen Vorstellung, damit auch jeder weiß, wer da so mitkritzelt, steigen wir direkt ein in die ersten Übungen. Wir schreiben unsere Namen mit einem besonderen, effektvollen (aber total einfachen) Schriftstil in die Hefte und verabschieden uns (für heute) von unserer normalen Handschrift.

Es folgenden komprimiert die wichtigsten technischen Grundlagen – aber immer parallel zu einer kleinen Übung. Denn dies ist kein Vortrag, sondern ein Workshop – jeder muss arbeiten! Nein, Scherz, jeder ist eingeladen aktiv zu werden. Und nimmt dies glücklicherweise auch wahr.

Ich bin total begeistert: die Teilnehmerinnen lassen die Stifte nicht einmal fallen, wenn das neue Thema kommt. Stattdessen probieren sie immer sofort mit aus, noch während ich am Projektor vorzeichne, was wir machen wollen.

Zunächst arbeiten wir mit dem Sakura Fineliner, dann erkunden wir den Pinselstift (Brush Pen) mit ersten Aufwärmschwüngen.

Fürs leibliche Wohl…

ist natürlich gesorgt. Kaffee, Tee und Wasser, aber auch Brezeln, Streuselschnecken (Danke, Kathi!) und Spekulatius finden ihren Weg in unsere Mägen.

Brush Lettering lernen

Um elf Uhr haben wir die ersten fünf Übungen schon hinter uns und sind so mitten drin. Jetzt geht es an das Brush Lettering, eine moderne Form der Kalligraphie. Wie in der klassischen Kalligraphie zeichnet beim Brush Lettering die Linien aus, dass sie in dem Kontrast variieren. Dicke Linien wechseln sich mit elegant zarten Linien ab. Man erreicht dies durch unterschiedlich starken Druck auf die besondere Pinselspitze des Schreibwerkzeugs.

Wir erlernen die verschiedenen Formen mithilfe eines Tombow Fudenosuke Stiftes. Das erste Alphabet wird konzentriert geschrieben.

Diese wunderbaren Bilder hat übrigens Linda Duschek, selbst Teilnehmerin, so nebenbei (!) mal gemacht. Tssss… Fotografin müsste man sein! Ihre tollen Kinder- und Familienporträts kann man hier anschauen und buchen… *zwinker*. Liebe Linda, die Fotos sind mega mega hübsch und zeigen so toll dieses wunderbare Ambiente und mit wie viel Leidenschaft ihr alle beim Erlernen des Handlettering dabei wart. Tausendmillionenfach Danke!

Block Lettering und illustrative Verzierungen

Nach einer kurzen Mittags-Snack-Pause geht es weiter mit kreativen Schriften. Block Lettering und wir man es nutzen kann, z.B. für Beschriftungen oder Kommentare in Illustrationen. Wie man Rahmen zeichnen kann, ein kleines Monogramm oder oder oder…

Ein eigenes Lettering gestalten

Die letzte Stunde dieses Intensivkurses gehört der eigenen Kreativität. Jetzt wo wir einen Strauß an Werkzeugen, Elementen und Schriftstilen gelernt haben, sucht sich jeder ein eigenes Projekt, z.B. eine Weihnachtskarte oder ein Türschild für die Tochter aus.

Wer mag, mit dem berate ich, wie die Schriftgrößen am besten harmonieren, welche Verzierungen oder Rahmen schick sein könnten, welche Farben passen.

Am Ende hat jede ein eigenes Lettering gestaltet.

Nur Linda steht natürlich wieder hinter der Kamera.

Hach, was war das für ein wunderbarer Workshop! Vielen Dank an die liebe Julia, Nele, Kathi, Ricarda und Habiba, dass ihr zum einen dabei wart und zum anderen euch bereit erklärt habt, dass ich die Fotos von Linda hier veröffentlichen darf. Ich bin immer noch total gerührt und so so happy, dass diese Workshops nun losgehen.

Die nächsten Workshop Handlettering Termine

Eigentlich wollte ich erstmal nur einen Workshop im Dezember noch machen, aber ich hatte so schnell die ersten Anmeldungen, dass ich jetzt noch einen weiteren Termin für den “Handlettering Workshop x-mas edition” angesetzt habe:

Samstag, 9.12.2017 – 10 – 14 Uhr — ACHTUNG: nur noch 2 Plätze

Samstag, 16.12.2017 – 10 – 14 Uhr — noch 5 Plätze

Wer interessiert ist, hüpft jetzt bitte noch schnell zur Handlettering-Workshop-Seite rüber und trägt seinen Namen in die Interessenten-E-Mail-Felder ein.

Es grüßt euch weihnachtlich und glücklich

Silja