Papierdiamanten sind eine wunderbare Bastelidee für Weihnachten. Weil: einfache Materialien, schnell gemacht, sogar für Kinder geeignet und schlicht-schick im Design. So stelle ich mir Weihnachtsschmuck im Skandi-Design vor.

Am Freitag fand die zweite “Craft Night” mit ein paar Freundinnen statt – aber ohne mich, da wir zu den Großeltern fuhren. Also musste ich heute schnell nachbasteln. Aus gutem Grund: ich habe dieses Jahr zum ersten Mal beim One Artsy Mama Ornament Exchange mitgemacht. Man bekommt eine craft-begeisterten Partner zugewiesen und bastelt für diesen einen Weihnachtsbaumschmuck. Lustige Idee – ausprobiert!

Die Druck-Vorlagen für diese Papierdiamanten gibt bei minieco. Und noch viel, viel mehr Vorlagen für geometrische Papiergebilde! Ich habe mir sofort ihr Buch “MiniEco: A Craft Book” bestellt. Ob das noch unter dem Weihnachtsbaum schafft, oder schon vorher bebastelt wird, weiß ich noch nicht…

Sind die nicht hübsch? Ich werd verrückt.. Ich habe 8 Papierdiamanten in 3 Stunden gebastelt! Geht doch, oder?

Hinweise zum Material für Papierdiamanten

Ganz einfaches Papier funktioniert (z.B. weißes Druckerpapier oder buntes Bastelpapier von Rossmann. Toll ist natürlich der gold- oder metallic-Look mit metallic-Farbenem Papier. Ich habe dieses verwendet: bronze-metallic-farbenes Papier.  Tatsächlich waren 310 g/qm etwas zu viel, aber die 80 g/qm des Kopierpapiers waren gerade noch gut. Am besten würde man etwas festeres Druckerpapier verwenden, von 100-120 g/qm.

Als Kleber habe ich es zunächst mit UHU Alleskleber versucht, der zog aber Fäden und ließ sich nicht fein genug positionieren und portionieren… wisst ihr, was ich meine? Dann kam der Pattex Sekundenkleber an den Start und hat wunderbar funktioniert.

Hinweise zum Basteln der Papierdiamanten

 

Das bronze-farbene Papier verweigerte mein Drucker. Wenn das Papier zu fest ist, einfach eine Form auf weißes Papier ausdrucken, ausschneiden und mit dem Lineal (nicht einfach so, das wird doch krumm und schief) die Ränder auf dem dicken Papier nachziehen.

Damit die Kniffe besser zu falten sind, was gerade bei den kleineren Varianten wichtig ist, damit es schön gerade und geometrisch wird, kann man diese mit einem Cutter ganz leicht einritzen, am besten auch wieder mit dem Lineal. Dann ist das Falten ruckizucki wunderschön gemacht.

Die Formen von miniEco sind genau zugewiesen. Man findet ein Bild, in dem die “Paper Gems” (=Papier-Diamanten) von A bis E durchnummeriert sind und dann weiter unten auf der Seite die Liste mit den Vorlagen – jeweils in groß (ein DIN A4 Blatt) oder klein (2 Formen je DIN A4 Blatt). Wirklich ganz toll aufbereitet und easy zu finden.

Wenn man das Garn oben in eine Öffnung mit ein lässt, muss man nicht die Löchlein ausstechen. Ich habe das Band meist mit einer kleinen Kugel beschwert, damit die Papierdiamanten noch besser nach unten hängen – weil schwerer, logisch…!

Beim Falten muss man schlicht die “Laschen” immer mit Klebepunkt versehen und dann der Reihe nach zudrücken. Ich habe ein bisschen probiert und gefunden, dass man am besten, zunächst immer einen “Deckel” schließt, dann den Mittelteil Seite für Seite befestigt und daran dann den unteren Deckel. Oder wenn es keinen unteren Deckel gibt (wie z.B. bei Variante A), dann eben die langen Seiten spitz schließen. Wie herum man arbeitet, hängt davon ab, ob du Rechts- oder Linkshänder bist. Ausprobieren – eine Seite geht bestimmt besser!

So, und jetzt verschicke ich einen Teil meiner Diamanten an eine kreative Frau aus den USA in Manassas. Ich muss mal gucken, wo das überhaupt ist. Und wer weiß, vielleicht hängen dann am Ende meine Papierdiamanten bei ihr. Ein paar bleiben aber natürlich auch bei mir und verzieren unsere Tischlampe. *zwinker*

Liebste Greetz

Silja

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