Einen Bulli zeichnen | für Kinder und Bulli-Liebhaber

Einen Bulli zeichnen | für Kinder und Bulli-Liebhaber

Hallo hallo! Ich bin heute knapp 1000 km nach Köln zurück gekommen. Wir hatten einen wunderbaren Urlaub in Italien, genau genommen Venetien. Venedig war natürlich auch mal am Start. Aber dazu vielleicht demnächst mehr. Die letzten 200 km waren die anstrengendsten, weil der Große (übrigens kürzlich 4 geworden) große Langeweile hatte. Also haben wir “Ich sehe was, das du nicht siehst” gespielt. Und was haben wir viele Wohnwagen und Wohnmobile gesehen! Ok, war jetzt nicht verwunderlich, schließlich gehen die Sommerferien langsam auch in den letzten Teilen Deutschlands zu Ende.

Na jedenfalls habe ich heute ein artverwandtes Zeichenobjekt für euch. Ich hoffe, ihr habt ebenso viel Spaß daran, einen Bulli zu zeichnen wie ich.

Los geht’s!

Einen Bulli zeichnen Schritt-für-Schritt

Und zwar in nur 5 mickrigen Schritten kann man einen mega coolen Bulli zeichnen!

Wenn man dann dieses Gerüst nimmt und ausmalt, sieht es noch schicker aus. Finde ich zumindest…

VW-Bulli Vorlage zum Ausmalen

Oder man nimmt die schwarz-weiße Strichzeichnung des Bullils als Vorlage zum Ausmalen.

Ich hab das natürlich auch direkt ein paar Male gemacht und finde kaum ein Ende…

Zum Beispiel einen Bulli in pink zeichnen, so in Richtung Flower Power…

Eine andere Variante in schwarz-weiß:

Oder mit Punkten…

Oder in meinen favorite Farben auf CREATIPSTER:

Einen Bulli zeichnen macht mich froh, und Kinder und andere ebenso… tadadada….

Liebste Greetz

Silja

Wie man einen Bagger zeichnen kann | Fahrzeughits der Kids

Wie man einen Bagger zeichnen kann | Fahrzeughits der Kids

Einen Bagger zeichnen gehört natürlich genauso zum Pflichtprogramm einer Jungsmama wie ein Auto. Aber wenn man es in kleinere Schritte unterteilt, gelingt es auf Anhieb. Hier habe ich eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung wie man einen Bagger zeichnen kann – ohne großartige Zeichenkünste, klar!

Vor dem Start – so zur Motivation und echt, das geht leichter als es vielleicht auf den ersten Blick aussieht – ein Blick aufs Ziel. So kann also ein gezeichneter Bagger aussehen.

Bagger-zeichnen-fertiger-Bagger

Das kleine Projekt Bagger zeichnen habe ich in – lass mich mal zählen – sechs Schritte unterteilt.

  1. Zwei Fenster zeichnen
  2. Baggerführerhäuschentür (ob das wohl wirklich so heißt?)
  3. Baggerfahrzeugrumpf (OK, das heißt bestimmt anders!)
  4. Kettenräder und Baggerarm in einfach
  5. Mehr Details einbauen
  6. Und noch mehr Details zum Finalisieren

Zuletzt dann nach Laune ausmalen oder jetzt das Bild dem Junior rüberschieben und ihn malen lassen. Der wird Augen machen! Und du kannst dich als beste Zeichenmama stolz zurück lehnen.

Wie ich das Ganze ausgemalt habe, siehst du oben.

Viel Spaß!

Liebste Greetz

Silja

Blind zeichnen | Augen zu und durch

Blind zeichnen | Augen zu und durch

Wenn sonst nichts geht, geht blind immer. Wenn du nur fünf Minuten Zeit hast und irgendwie was machen möchtest, was dich im Zeichnen besser macht, dann zeichne blind. Denn wenn man blind zeichnet, sieht man besser – und zwar das Motiv. Und das Sehen ist die halbe Miete beim Zeichnen. Nicht das kritische Beäugen der Linien, die man zieht, sondern das aufmerksame, neugierige Beobachten des Objekts der Zeichnung.

Hier habe ich drei einfache Übungen mitgebracht, wie man super blind drauf los zeichnen kann. Lerneffekt: besseres Sehen und ein lockerer Strich!

Selbstporträt zeichnen in blind

In einem Sketchbookskool-Kurs hatte ich letztens die folgende Zeichenübung von Illustrator Felix Scheinberger entdeckt. Zeichne ein blindes Selbstporträt, indem du mit einem Finger deiner nicht schreibenden Hand über dein Gesicht fährst und mit der anderen Hand die Linien, die du fühlst, zeichnest. Irre, oder?

Also  ausprobiert:

Faszinierend finde ich an dieser Übung, wie schnell man ist und wie zügig man die Linien zeichnet. Es gibt einfach kein richtig oder falsch, sondern es geht um den Prozess. Am Ende sehen die Ergebnisse entweder total lustig oder richtig künstlerisch aus. Bitte, ausprobieren! Es muss ja niemand sehen, so wie bei mir…

Alltagsgegenstände blind zeichnen

Die zweite Übung ist, Alltagsgegenstände blind zu zeichnen. Blumen bieten sich geradezu an, wenn man denn welche hat. Gern auch aus dem Garten oder hier bei mir habe ich einen Hochzeitsdekostrauß von letztem Wochenende abgezeichnet. So entstand für mich zudem ein tolles Erinnerungsstück in meinem Skizzenbuch an eine grandiose Feier.

Wenn du keine Blumen zeichnen magst oder keine in Sichtweite findest, schau dich einfach so um. Hier habe ich einfach ein paar Gegenstände blind gezeichnet, die mehr oder weniger zufällig auf meinem Schreibtisch standen.

Blind von einem Foto zeichnen

Blind zeichnen kann man natürlich auch von einem Foto. Der Vorteil ist, dass die Linien bereits flach ins Zweidimensionale übersetzt wurden und dass man einfach jegliche Art von Motiv, die einem in den Sinn kommt, per Internet als Foto finden kann. Hier habe ich in meiner Porträtserie von Leuten mit typischen Namen eines Landes einen Mann namens Jakub Nowak aus Polen als Blindzeichnung gezeichnet.

Andere Ideen wären Sehenswürdigkeiten, Weltwunder, Safari-Tiere oder was immer du schon immer mal zeichnen wolltest. Wenn man es blind zeichnet, ist der Start leicht, die Zeichnung schnell, der Prozess witzig und das Ergebnis überraschend.


Also los, mach die Augen zu und trau dich!

Liebste Greetz

Silja

7 Flamingos zeichnen Schritt-für-Schritt – auch für Kinder und natürlich rosa

7 Flamingos zeichnen Schritt-für-Schritt – auch für Kinder und natürlich rosa

Hier gibt es 7 Arten, wie man süße Flamingos zeichnen kann. Mal etwas einfacher für Kinder, mal auch einfach, aber mit mehr Details. Und natürlich immer rosa!

Flamingos sind so schön! Oder nicht? Rosa, pink oder orange leuchtende Federn, dieser lustig gebogene Hals und dann diese einzigartige Weise, die Kniegelenke anzuwinkeln (heißen die bei Vögeln auch Knie? naja, ihr wisst schon, was ich meine). Total süß! Und deswegen bringt Flamingos zeichnen auch so Spaß!

6 Arten Flamingos zu zeichnen

Fangen wir mal mit einer einfachen Variante an.

1) Ein erster Flamingo mit schwarzer Kontur

2) Ein Flamingo für Kinder

Noch einfacher geht’s so – und damit sollten diese Flamingos auch Kinder zeichnen können.

3) Mit dicken Filzstiften

Oder man malt mit dicken Filzstiften.

4) Ein Flamingo, der durchs Wasser stakt

Hier eine andere Haltung des Flamingos – schön durchs Wasser stelzend.

Achtet drauf, der Schnabel, die Augenpartie und das Gefieder sind immer ein bisschen anders gezeichnet. Was gefällt dir am besten? Zeichne deinen Flamingo so, wie es dir am besten gefällt.

5) Noch ein Flamingo im Wasser

Hier tapst der süße Flamingo noch einmal in die andere Richtung.

6) Mit farbigen Konturen arbeiten

Auch schön ist es, nicht mit schwarzem Fineliner die Konturen zu zeichnen, sondern in pink oder orange. Dann sind die Kontraste nicht so stark.

7) Ein Flamingo aus nur einer Linie

Dieser Flamingo ist im One-Line-Drawing-Stil gezeichnet. D.h. man malt immer mit derselben Linie weiter, ohne den Stift abzusetzen.

Alle 7 Flamingos im Überblick

Habt ihr aufgepasst, wie viele Flamingos das jetzt waren? Ach ja, steht auch drüber. Also hier nochmal alle 7 süßen Flamingo-Zeichnen-Arten im Überblick:

Sommerlich!

Viel Spaß!

Liebste Greetz

Silja

Portrait zeichnen lernen … und zwar mit echten Leuten von der ganzen Welt

Portrait zeichnen lernen … und zwar mit echten Leuten von der ganzen Welt

Schon ewig will ich lernen, Menschen zu zeichnen – und zwar so, dass man sie erkennt! Jetzt habe ich ein spannendes Zeichenprojekt begonnen, um dies zu üben. Ich nenne es “People of the World” ,und was ich mache ist Folgendes:

Ich wähle irgendein Land aus. Dann recherchiere ich im Internet, welches die häufigsten oder sehr typische Vor- und Nachnamen sind. Wenn ich eine seriös wirkende Statistik finde, das die häufigsten Namen zeigt, dann nehme ich die Namen von Platz 1. Wenn ich mir nicht sicher bin, nehme ich auch mal den zweiten oder dritten, wenn ich das Gefühl habe, die klingen auch wirklich nach dem Land und sind nicht gerade Michael oder Tom, die es in vielen Ländern geben könnte.

Dann kommt der spannende Teil: ich suche im Internet oder bei Facebook nach Personen, die so heißen, wie die Kombination aus Vor- und Nachnamen, die ich mir ausgesucht habe. Und diese Leute zeichne ich dann.

Das ist total witzig, weil es eben echte Menschen von irgendwo auf der Welt sind und sie eben einen “ganz normalen” Namen ihres Landes tragen.

Bisher habe ich schon Leute aus diesen ganzen Ländern gezeichnet: Schweden, Japan, Kolumbien, Kanada, Südafrika, Niederlande, Frankreich, Thailand, Kuba, Dänemark, Indien, Australien, China, Argentinien, Brasilien, Israel, Polen, Russland, Finnland, Schottland, Italien und Litauen.

Nur bei den Faröer Inseln bin ich gescheitert: ich habe zwar tolle Nachnamen gefunden und dass dort die Nachnamen unterschiedlich enden, je nachdem ob man selbst ein Mann oder eine Frau ist. Z.B. heißen die Töchter von Jógvans mit Nachnamen Jógvansdóttir, seine Söhne dagegen Jógvansson. (Faroese Surnames). Ganz lustig, oder?

Es ist so interessant, was man über die Namen lernt beim Recherchieren oder über die Leute selbst. Der Mann, den ich aus Finnland gezeichnet habe, lebt echt in einer Stadt ganz hoch im Norden von Finnland – sie heißt Oulu. Nur Murmansk in Russland ist noch nördlicher gelegen als Oulu. Man könnte denken, die Leute lebten dort “ab vom Schuss” und etwas langsamer und nicht so Trend-getrieben wie manch einer hier in Zentraleuropa und einer großen Stadt. Nein, Oulu ist bekannt dafür, dass die Leute hier extrem innovativ leben und richtig gemeindeweite Experimente mit innovativen Technologien im Alltag getestet werden. Krass, oder? (Mehr über Oulu, Finnland)

Oh, ich finde dieses Zeichenprojekt so spannend!

So, aber jetzt zeige ich euch natürlich auch die Gesichter zu den Namen, zumindest die ersten (gelungenen *zwinker*) 15 oder so. Springt auf!

Schweden – Erik Olsson

Warum auch immer, meine erste Reise ging nach Schweden, genauer an die Uni von Stockholm, wo ich Erik Olsson fand.

Japan – Misaki Tanaka

Weil unsere Freunde in Tokio leben, wir sie aber zum Glück dieses Wochenende in Wolfenbüttel (!) treffen, kam danach gleich Japan an die Reihe.

Kolumbien – Juan Rodriguez

Ich bin großer Kolumbien-Fan – nicht zuletzt weil wir dort eine wunderbare Hochzeitsreise bei tollen Freunden verbrachten.

Südafrika – Patrick Naidoo

Südafrika kam dann so dazu, ich war noch nie dort und kenne auch niemanden von dort. Aber interessant und irgendwie passend fand ich die Namenskombination aus dem englischen Patrick und dem afrikanisch klingendem Naidoo. Hello!

Niederlande – Sanne de Jong

Hier so ein Beispiel, wo Sanne zwar nicht auf Platz 1 stand, aber der erste Name der Liste war, der so richtig schön niederländisch klang. Diese Sanne de Jong ist übrigens eine recht erfolgreiche Sportlerin.

Frankreich – Gabriel Dubois

Ich hatte mal eine Französischlehrerin namens Dubois.

Thailand – Ploy Bunnag

In Thailand ist das mit den Nachnamen etwas anders als bei uns – sie wurden erst vor relativ kurzer Zeit eingeführt. Daher sind tatsächlich alles Familien mit den Namen. Die Familie Bunnag ist die größte Thailands, daher ist der Nachname der häufigste. Aber alle sind irgendwie noch verwandt!

Kuba – Fidel García

Klaro, für Kuba musste ich jemanden mit dem Namen Fidel suchen! Er hier ist übrigens Künstler laut seinem Facebook-Profil.

Dänemark – Anders Jensen

Meine Tante heißt auch Jensen und wohnt an der Grenze zu Dänemark. Das passt ja!

Indien – Neha Kumari

In Indien, habe ich gelernt, werden die Nachnamen ebenfalls an das Geschlecht der Person angepasst. Aber nur mit einer Endung, nicht mit diesem Sohn-Tochter-Anhängsel wie in den Nordics. Ein Mann würde Kumar heißen, dieses Mädel – eine (beste) Studentin aus Hajipur – heißt Kumari.

Australien – John Smith

Der häufigste männliche Vorname in Australien ist John und der Nachname Smith. Das könnte aber auch für diverse andere englischsprachige Länder gelten. Aber mit ein bisschen Suchen habe ich tatsächlich einen australischen John Smith gefunden – nämlich diesen hier aus Melbourne! Hi mate!

China – Zhang Wei Wang

Besonders spannend finde ich es an meinem Projekt, zu versuchen, ob man tatsächlich die Untschiede in den Gesichtern erkennen kann, je nachdem von welchem Kontinent jemand stammt. An Asiaten wage ich mich daher bisher kaum ran. Aber hier bin ich ganz happy mit dem Bild von Zhang Wei Wang. Man kann schon etwas erkennen, dass er asiatische Züge hat, oder?

Argentinien – Santiago Fernandez

2006 habe ich in Córdoba in Argentinien studiert. Für das Portrait aus Argentinien musste es daher auch jemand aus Córdoba sein.

Brasilien – Ana Da Silva

Komisch, Frauen fallen mir irgendwie viel schwerer als Männer. Ist das, weil ich die Falten nicht zeichnen darf? Bei Männern zeigen Falten den Charakter, bei Frauen machen sie hässlich, oder so? Mein Mann hat eine andere Theorie: wahrscheinlich möchte ich als Frau unbewusst andere Frauen hässlicher machen. Gemeine Unterstellung! *lach*

Israel – David Cohen

Oh ja, David Cohen war ein besonderes Zeichenprojekt. Ich wollte etwas lockerer in der Linienführung werden und habe daher experimentiert, wie weit man gehen kann, wenn man nicht genau die Linien versucht zu zeichnen.

Daher habe ich David fünf Mal gezeichnet – jedes Mal etwas anders, aber doch immer irgendwie erkennbar. Oben rechts das Bild, so wie bisher alle Portraits zeichne: möglichst realistisch. Die anderen Bilder sind die abstrakteren Versuche. Das Bild unten rechts gefällt mir am besten.

Polen – Jakub Nowak

Bei Jakub Nowak habe ich noch ein Experiment gewagt: eine vollkommene Blind-Kontur. Das heißt ich darf überhaupt gar nicht auf das Blatt gucken, während des Zeichnens… tja, das wird dann so…

 

Russland – Alexander Smirnov

Passt ja, dass ein Wodka Smirnov heißt, es ist der häufigste Nachname in Russland. Das sind sicher lustige Familienfeiern!

Finnland – Teemu Korhonen

Hier ist er, der Teemu aus Oulu, von dem ich ganz am Anfang schon geschrieben habe. Übrigens kannte ich sogar mal einen Teemu, aber ich komme einfach nicht mehr drauf, wann und wo.

Schottland – Craig Smith

Oh guckt mal, auch in Schottland steht Smith an erster Stelle der Nachnamen. Dieser Craig Smith hier hat total lustige Bilder in seinem Facebook-Account. Sympathischer Kerl!

Italien – Marco Rossi

Für Italien musste es einfach ein Marco sein. War aber gar nicht so leicht einen zu finden, der wirklich in Italien lebt.

 

Litauen – Greta Kazlauskaite

In Litauen war es witzig: mit der Kombination “Greta+Kazlauskaite” habe ich den absoluten Volltreffer gelandet: es gab unzählige Frauen mit diesem Namen auf Facebook. Und alle waren hübsch! Wirklich! Oder alle Frauen in Litauen sind voll hübsch, das kann natürlich auch sein.

Hm, nur leider kann ich immer noch nicht so schöne Frauen zeichnen… *lach*

Ein sehr empfehlenswertes Projekt, um Menschen in Portrait zeichnen zu üben.

Liebste Greetz

Silja

Falsche Kalligraphie | Genau richtig für den Start

Falsche Kalligraphie | Genau richtig für den Start

Falsche Kalligraphie, das ist längst nicht so falsch wie es sich auf den ersten Blick anhört. Im Grunde sieht es ganauso aus wie ein schickes Brush Lettering, aber der Vorteil ist: man braucht keinen Pinsel, keinen Brush Pen, sondern einfach nur einen stinknormalen Stfit. Das kalligraphische Verdicken der nach unten geführten Linien, verstärkt man nämlich in einem zweiten Durchgang. Schon ist die Handschrift-Optik (Brush Script) clever simuliert.

Neben dem einfachen Werkzeug besticht die falsche Kalligraphie zudem dadurch, dass man zunächst ganz “normal” schreiben kann, wie man es gewohnt ist. Dadurch ist es gerade für den Anfang des Brush Letterns total gut geeignet.

Falsche Kalligraphie ist Brush Lettering mit normalem Stift

Brush Lettering im falschen Kalligraphie-Stil sieht dann zum Beispiel so aus. Ich habe hier ein nettes Zitat von der schlauen Laberbacke Jonathan Swift (sehr viele Zitate…) umgesetzt.

Falsche Kalligraphie Schritt-für-Schritt

Du kennst vielleicht schon die absolute Grundregel beim Brush Lettering: dünn rauf, dick runter. Wenn man einen Pinsel in der Hand hat, bedeutet dass, mit ganz wenig Druck auf die Spitze die Linien nach oben ziehen und dafür dann mit richtig Wums, also Druck, die Linien nach unten führen. Dadurch entsteht dieser typische Kalligraphie-Look.

Für den Anfang geht es in drei Schritten:

  1. Den Buchstaben in Schreibschrift mit einem normalen Fineliner schreiben
  2. Alle Linien, die du nach unten gezogen hast, verdoppeln
  3. Die offenen Lücken zwischen der ersten und zweiten Linie, ausmahlen

Ein Brush Lettering Alphabet als Referenz

Wenn du deine eigene Handschrift eventuell vielleicht möglicherweise – wem geht das nicht so? – nicht so super schick findest, dann nimm einfach ein Brush Lettering Alphabet. Oder noch besser: so ein Alphabet, in dem du nur genau die Form der Buchstaben siehst. Die rosafarbenen Schatten sind die nach unten geführten Linien, die dann verdoppelt werden.

Viel Spaß & liebste Greetz

Silja