Warum die Welt (oder halt Köln) noch einen Handlettering Workshop braucht

Warum die Welt (oder halt Köln) noch einen Handlettering Workshop braucht

Es ist soweit! Yay!

Ich mache jetzt schon seit Jahren Hand Lettering, habe dutzende Bücher und Kurse besucht, Karten für Freunde, für uns und zu Festlichkeiten gestaltet. Just for fun Sprüche gelettert und etliche Materialien ausprobiert. Jetzt will ich mein Wissen weitergeben. Das heißt, ich plane Kreativworkshops zu geben. Für jede und jeden, die Spaß am kreativ Sein und vor allem schönen Schreiben haben. Für alle, die Lust haben, sich eine zweite Handschrift – und zwar in schön – zuzulegen, um damit Karten gestalten zu können, schöne Dankesnotizen zu schreiben oder Umschläge schick zu beschriften. Für alle, die mal raus wollen aus dem Alltag aus Medienkonsum und dem schlichten Hacken in die Tasten. Endlich mal wieder für ein paar Stunden offline sein wollen, so richtig phyisch mit Stift und Papier etwas Greifbares erschaffen wollen.

Wieso jetzt Kurse?

Meine liebe Freundin Juliane hat im Juli einen tollen Laden im Belgischen Viertel in Köln eröffnet: Knirpse & Komplizen. Sie schafft dort einen Treffpunkt für junge Mamas mit ihren Kinderm im Veedel. Es gibt Babykurse und Kurse für Erwachsene. Ich selbst habe diese Woche den “Erste Hilfe für Babys und Kleinkinder”-Kurs besucht. Die Räumlichkeiten sind modern und wunderschön eingerichtet. Ein Ort zum Wohlfühlen und zur Ruhe kommen.

Ich erzählte Juliane von meiner Idee, dass ich “vielleicht irgendwann mal Kurse mit was Kreativem” geben möchte, um Leute auch “in echt” und nicht nur auf meinem Blog zum Kreativ Sein zu ermutigen. Dass ich glaube, ich könne mit Ideen und Techniken Leute inspirieren, endlich mal oder auch mal wieder kreativ zu werden. Da grinste Juliane und sagte frech: “Das ist eine super Idee. Mach das doch hier.”

Seit unserem Gespräch sind nur ein paar Wochen vergangen, aber ich habe schon so viele Ideen, wie man mit möglichst einfachen Übungen schöne Ergebnisse erzielen kann. Ebenfalls diese Woche habe ich mir von meinem Arbeitgeber das OK geholt. Denn wie ihr wisst, ist mein großes Anliegen auch, zu zeigen, dass man neben dem eigentlichen (und vielleicht ganz anders gelagertem) Beruf kreativ sein kann.

Warum nicht nur Künstler und Grafiker kreativ sein sollten

Kreativ sein ist nicht nur Grafikern, Künstlern und besonders talentierten Ausnahmemenchen vergönnt. Das ist Quatsch. Das sind vielleicht die, die damit ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Aber das heißt nicht, dass nicht jeder andere auch sich am kreativen Schaffen erfreuen sollte.

Anfang des Jahres habe ich eine Umfrage zum Thema “Kreativ Sein” gemacht. Viele haben darin beschrieben, welch ein tolles Gefühl es ist, wenn man etwas Kreatives tut. Dass es eine ganz besondere Freude wäre, man dieses tiefe Glück spüre und ganz nah bei sich und präsent im Moment “da” sei. Andere nannten den Begriff “Flow”, das dieses intensive, glückliche Gefühl beschreibt, wenn man voll und ganz in einem Thema oder einer Tätigkeit steckt, es sich wie kindliches Spielen oder energiegeladenes Tun anfühlt. Wieder andere fühlen sich frei, wenn sie kreativ sind.

Ich konnte mich so wiederfinden in den Kommentaren. Seit ungefähr vier Jahren nun, aber im Prinzip solange ich denken kann, bin ich ganz regelmäßig kreativ. Ich zeichne jeden Tag, trage immer ein kleinen Skizzenbuch und Stifte bei mir und habe wie gesagt, unzählige Kurse besucht und Bücher bearbeitet. Das alles neben meinem Beruf und Familie. In kleinen Dosen, die auch in einen vollgepackten Tag passen. Und es macht mich glücklich!

Kreativität, um die Zeit achtsam zu erleben und festzuhalten

Nur wenn ich regelmäßig etwas Kreatives Schaffe, bin ich ausgeglichen. Außerdem kommt es mir so vor, als würde ich meine Zeit besser nutzen. Ihr kennt doch sicher dieses Gefühl, dass jedes Jahr sich kürzer anfühlt? Die Zeit – gerade mit so kleinen Kindern zu Hause – rast. Wenn ich zeichne und die Skizzen mit schönen Beschriftungen versehe, bin ich zum einen im Moment selbst ganz präsent. Zudem kreiiere ich physiche Erinnerungsstücke. Ich kann durch die Skizzenbücher des vergangenen Jahres blättern und erinnere mich an die Momenten mit meiner Familie wieder ganz lebhaft. Eine Skizze braucht mehr Zeit als ein Foto, aber dafür brennt sich der Moment stärker in meinen Kopf ein.

Hier blättere ich zum Beispiel durch mein Skizzenbuch, das ich komplett in unserem Urlaub in Barcelona im März gefüllt habe.

Der Kunst liegt in den Schaffensritualen

Meine Bekannte Katja schreibt den Blog und Newsletter “Montagsimpulse”. Jeden Montag gibt sie einen Impuls für eine kleine Änderung im Alltag oder Denkaufgabe, mit der man sich selbst reflektieren kann. Diese Woche hat sie über kreative Schaffensrituale geschrieben. Das Kreativ Sein brauche ein festes Ritual oder einen festen Raum. Denn es lauerten so viele Kreativitätskiller um uns herum, dass wir schnell abgelenkt werden, und dann doch dies und jenes erledigen, obwohl wir eigentlich gerade etwas Kreatives machen wollten. Das kann ich total bestätigen. Ich schaffe es seit 13 Monaten, jeden Tag mindestens 10 Minuten zu zeichnen. Das ist mein festes Ritual. Vielleicht kann mein Workshop für andere so ein erster fester Raum sein, in dem man sich völlig auf die kreative Technik “Handlettering” fokussiert.

Ich fühle mich so gut, seitdem ich richtig zeichne, illustriere und lettere. Das möchte ich Leuten, die ebenfalls sich nach einer kreativen Seite (neben Alltag und dem Beruf) sehnen. Die sich sehnen nach diesem Gefühl wie als Kind beim Spielen.

Startschuss für einen weihnachtlichen Handlettering Workshop

Für den Anfang wird das ein Handlettering Workhop in der Weihnachtszeit. So kann man die kreativen Projekte direkt nutzen, zum Beispiel als Geschenk oder als Weihnachtskarte zum Verschicken.

Mehr in Kürze zu meinem…

Liebste Greetz

Silja

Ein niedliches Gutscheinbuch selber machen

Ein niedliches Gutscheinbuch selber machen

Ein Gutscheinbuch selber machen kann ein richtiges kleines Kunstwerk sein, mit dem du dem Beschenkten zeigst, wieviel sie oder er dir bedeutet. Hier zeige ich, wie ich vom japanischen Zakka Stil ein Büchlein selbst gemacht habe, absolut liebevoll gestaltet und niedlich mit versteckten Botschaften bestückt. Es gibt viel zu entdecken!

Ein selbst gemachtes Gutscheinbuch

Von außen – das Büchlein ist ca 9*9 cm groß und mit einer beschichteten, gelb- weiß gestreiften Trennseite aus einem Flow-Papierbuch eingeschlagen sowie mit einem neongelben Garn umschlagen und mit ein paar Perlen am Ende verziert. Mehr ist mehr, schon klar!

Entwickelt man den Neonfaden und schlägt das Büchlein auf, wird man links von einer liebevollen, aber aus abstrakt schwarz-weiß gemusterter Köln-Skyline inklusive Dom (natürlich!) empfangen. Rechts deutet der Pfeil an, dass man weiter aufschlagen muss…

Tadaa, so sieht nun das aufgeschlagene Leporello (also diese Ziehharmonika-Art von Buch) aus. Zunächst habe ich dafür aus einem DIN A4 Blatt zwei Streifen mit einer Höhe von ca. 8 cm geschnitten und diese mit Washi-Tape (dieses rötlich-organge-gemusterte in der Mitte) zusammen geklebt. So überlappen die Seiten nicht und es lässt sich gut falten. Alle Seiten habe ich mit bunt gemustertem Papier beklebt. Dadurch werden die Seiten selbst stärker und es sieht natürlich total hübsch aus.

Das finderische Auge entdeckt auf der Doppelseite rechts der Kölner Silhouette einen Punkt “Start”.

Faltet man diesen mit einem freihändigen Muster verzierten Zettel auf, bekommt man den Brief, der die ganze Gutschein-Geschichte für unsere Freunde erläutert (wir laden sie zu einem Wochenende in Köln ein).

Viele Verstecke für Botschaften und Gutscheine

Link des Briefes findet man dann in einer einfachen Papiertasche den ersten Gutschein – Kuchen essen im weltbesten Café Braun!

Die nächste Seite habe ich mit einer kleinen hochklappbaren Landschaft versehen. Hier geht es raus in die Natur mit einem ebenfalls in einer Papiertasche verstecktem Outdoor-Gutschein.

Just for fun und weil ich dieses witzige Teil in einer Hema-Geburtstagskarten-DIY-Set entdeckte, folgt ein quietschgelber Pompom.

Jetzt drehen wir den Spieß äh Leporello mal um!

Ebenfalls in der Hema-DIY-Kiste entdeckte ich eine Mini-Girlande, die direkt mal über mehrere Seiten gehängt werden musste. Solch eine Girlande kann man aber auch zicke-zakka selber machen: Streifen von Washi-Tape über einen Faden knicken (und somit zukleben), und dann eine Spitze zuschneiden.

Die erste Seite habe ich etwas personalisiert mit Namen der Beschenkten bestempelt. Den Gutschein hier findet man in einem kleinen frei Hand gebastelten Umschlag. Für ein genaueres Maß kann man einen kleinen (gekauften) Umschlag auffalten und die Umrisse abzeichnen. Aber ich hab mich hier etwas durchgefrickelt und das geht auch.

Ein weiterer Gutschein ist in einem aufklappbaren Baum versteckt.

Jetzt kommt großes Kino. Die Türen öffnen sich! Hierfür einen Streifen Papier von beiden Seiten in die Mitte hin knicken, Punkte außen aufkleben Am besten mit etwas Karton deiner letzten Zalando-Bestellung unten versehen, so dass man eine kleine Erhöhung hat, um den Faden darum zu wickeln.

Mittlerweile erahnt man, wie dick das kleine Büchlein geworden ist. Und hoffentlich auch, wieviel Spaß mir das Gutscheinbuch selber machen gebracht hat. Hier gibt es natürlich auch was hinter der Klappe versteckt.


Das Versteck des letzten Gutscheins hat nochmal besonders Spaß gebracht. Eine Ziehharmonika mit Gutscheintext wird hinter einen Resttreifen des Papiers, aus dem ich den Buchumschlag gebastelt habe, geklemmt.

Noch ein paar Tipps zum Abschluss

Zwischendurch habe ich immer mal wieder kleine Schilder oder Sprechblasen mit Texten wie “Hurra”, “Oh yeah” oder eben dem Gutscheinverfallsdatum versehen.

Insgesamt habe ich “nur” ca. 5-6 verschiedene Papiere benutzt. So wird das selbst gemachte Büchlein hübsch bunt und abwechslungsreich, folgt aber doch einem gewissen Farb- oder Musterschema.

Ebenfalls süß sind auch kleine Aufkleber, wie z.B. der kleine Affe auf dem Buchumschlag. Alles kann, nichts muss.

Der Faden mit den Perlen um das Buch herum gefällt mir besonders. Er macht das Buch irgendwie in sich schlüssig und abgeschlossen. Die Perlen sind sozusagen das i-Tüpfelchen.

Hier noch einmal zusammengefasst

Material und Maße für ein Gutscheinbuch

Man braucht nur Papier, Klebstoff und Schere.

  • Am besten buntes oder gemustertes Papier, z.B. Origami-Papier,
  • dazu normales oder etwas festeres Papier für den Untergrund
  • Kleine Extras wie z.B. Faden, Perlen, Aufkleber, Washi Tape, Mini-Girlande (Faden + Washi-Tape), Pompon

Als Maße habe ich DIN A4 großes Papier genommen und daraus 8 cm hohe Streifen Papier geschnitten. Diese Streifen habe ich dann zweimal gefaltet, so dass vier Teile mit je 7,5 * 8 cm entstanden. Die bunten Papiere habe ich dann meist als Doppelseite in 15 cm * 8 cm zugeschnitten. Alles andere frei Hand.

Insgesamt habe ich für das Gutscheinbuch selber Machen ca. 2,5 bis 3 Stunden gebraucht.

Mein Sohnemann war übrigens derart fasziniert von diesem Büchlein, dass er es unzählige Male auffalten, drehen und wenden musste. Ich durfte es nicht verschicken, ohne im zu Versprechen, ihm zu seinem Geburtstag ebenfalls eines zu basteln. Das ist zwar erst wieder im August, aber ich glaube, in der Weihnachtszeit wird es auch schon Gelegenheit dafür geben.

Liebste Greetz Silja

Verlinkt zu creadienstag und handmade on Tuesday

Mal eine etwas andere Taufkarte

Mal eine etwas andere Taufkarte

Seitdem ich so viel (und gern) zeichne und Handlettering mache, kann ich mir einfach keine Karten mehr kaufen. Man kann sich etwas genau für diese Person überlegen. So wird es in jedem Fall ein super Geschenk, genau weil es selbst gemacht ist, individuell und einzigartig.

Da wir gestern bei einer Taufe eingeladen waren, war das Unterfangen, eine Taufkarte selber zu machen. Natürlich irgendwie anders als das, was ich sonst so kenne und sehe. Und eher überbordend denn minimalistisch.

Eine Taufkarte selber machen – Motivwahl

Ich überlegte zunächst, ob es ein Motiv oder ein Lettering werden sollte. Ein “Herzlichen Glückwunsch” fand ich zu wenig “tauf-spezifisch”. Den Namen des Täuflings zu schreiben oder zu stempeln, ähnelte zu sehr einer Geburtskarte. (Tatsächlich hatte ich diesem Zwerg zur Geburt eine Karte mit seinem gestempelten Namen und Wasserfarbe im Hintergrund gemacht. Das ging also nicht noch einmal.)

Also doch was mit Motiven – vielleicht den Symbolen der Kirche, wie man es oft auf Taufkerzen findet. Taube, Baum, Boot, Fische, … ihr wisst schon? Okay, aber nicht so angeordnet wie auf den Kerzen. Soll ja auch irgendwie anders werden…. Da ich letztes Wochenede (mal wieder… yay!) bei Modulor in Berlin Sakura Micron Pigma Pens geshoppt hatte, fiel mir schnell ein ganz dünner schwarzer Fineliner in die Hände, um die Symbole in möglichst klein auf die Karte zu malen.

Das Segelboot skizzierte auf Basis eines Fotos aus dem Internet, um ein biiisschen (aber nich zu sehr) realistischer zu werden als so eine “Kinderzeichnung”.

Ein paar Gedanken zur Komposition

Da die Mama des Kleinen total auf “Skandi-Design” steht, mussten ein paar geometrische Formen dazu.

Mit Farbe wird es noch schöner

Schwarz-weiß hatte schon was. Minimalistisches Design finde ich mega cool. Aber wenn man auf eine weiße Karte nur zwei kleine schwarze Buchstaben stempelt oder eben “nur” ein paar Minuten Fineliner-Skizzen drauf zeichnet, dann muss das schon irgendwie “bold” sein, damit es “nach etwas aussieht”. Außerdem hatte ich sowieso meine “Whitenights”-Wasserfarben mal wieder nutzen wollen.

Also malte ich verschiedene türkis-, blaue und violette Elemente bzw. Streifen auf die Karte. Irgendwie wurden es immer mehr – schließlich war die ganze Karte getaucht in ein Blau.

Dass ich einen weißen Rahmen gelassen hatte, gefiel mir ganz gut.

Zuviel Farbe braucht wieder Kontrast

Um wiederum ein wenig Kontrast zurück zu holen, fügte ich zuletzt ein paar Details mit weißem Gel-Pen (Uniball) hinzu. Voilà!

Tatsächlich haben die weißen Linien das Ganze irgendwie abgerundet. Ich bin jedenfalls sehr happy mit meiner mal etwas anderen Taufkarte.

Liebste Greetz

Silja

Einen Bulli zeichnen | für Kinder und Bulli-Liebhaber

Einen Bulli zeichnen | für Kinder und Bulli-Liebhaber

Hallo hallo! Ich bin heute knapp 1000 km nach Köln zurück gekommen. Wir hatten einen wunderbaren Urlaub in Italien, genau genommen Venetien. Venedig war natürlich auch mal am Start. Aber dazu vielleicht demnächst mehr. Die letzten 200 km waren die anstrengendsten, weil der Große (übrigens kürzlich 4 geworden) große Langeweile hatte. Also haben wir “Ich sehe was, das du nicht siehst” gespielt. Und was haben wir viele Wohnwagen und Wohnmobile gesehen! Ok, war jetzt nicht verwunderlich, schließlich gehen die Sommerferien langsam auch in den letzten Teilen Deutschlands zu Ende.

Na jedenfalls habe ich heute ein artverwandtes Zeichenobjekt für euch. Ich hoffe, ihr habt ebenso viel Spaß daran, einen Bulli zu zeichnen wie ich.

Los geht’s!

Einen Bulli zeichnen Schritt-für-Schritt

Und zwar in nur 5 mickrigen Schritten kann man einen mega coolen Bulli zeichnen!

Wenn man dann dieses Gerüst nimmt und ausmalt, sieht es noch schicker aus. Finde ich zumindest…

VW-Bulli Vorlage zum Ausmalen

Oder man nimmt die schwarz-weiße Strichzeichnung des Bullils als Vorlage zum Ausmalen.

Ich hab das natürlich auch direkt ein paar Male gemacht und finde kaum ein Ende…

Zum Beispiel einen Bulli in pink zeichnen, so in Richtung Flower Power…

Eine andere Variante in schwarz-weiß:

Oder mit Punkten…

Oder in meinen favorite Farben auf CREATIPSTER:

Einen Bulli zeichnen macht mich froh, und Kinder und andere ebenso… tadadada….

Liebste Greetz

Silja

Ein Auto zeichnen | Fahrzeughits der Kids

Ein Auto zeichnen | Fahrzeughits der Kids

Ich bin ja Jungsmama… und ja, meine Jungs fahren voll ab auf Fahrzeuge. Autos, Bagger, Feuerwehrautos, egal, Hauptsache Räder dran und am besten auch laut. Ungläubig beobachte ich, wie schon der Lütte, der jetzt gut ein Jahr ist, sich Autos seines Bruders schnappt, sie mit der dicken Hand über den Boden drückt, und dazu macht er ein fröhliches “Ummm”.

Tja, und da man die Feste ja bekanntlich feiern soll wie sie fallen, übe ich nun Fahrzeuge zu zeichnen für meine Jungs. Denn was kommt von meinem Großen, wenn wir zusammen malen? “Mama, wie zeichnet man ein Auto?”

Heute habe ich daher für euch ein paar Auto-Zeichen-Anleitungen mitgebracht. Und alle Fahrzeug-Zeichenanleitungen natürlich Schritt-für-Schritt, damit auch diejenigen von uns, die kein Talent zum Zeichnen besitzen, ihre Jungs mit 1a-Autos beeindrucken können. Man kann echt ein easy Auto zeichnen. Schaut doch mal!

Ein cooles Auto zeichnen Schritt-für-Schritt

Wir wollen also ein Auto zeichnen. Und zwar in richtig cool. So sieht’s aus! Und das kann jede Mama. Unten gibt’s die Schritte und danach noch einmal die Autos für die ganz Kleinen – sprich: noch einfachere Alternativen. Aber dieses ist schon was, oder?

So geht’s:

Ein einfaches Auto zeichnen – Schritt-für-Schritt

Also der weiße Combi oben ist ja schon schick, was? Aber okay okay, ich kann schon hören, dass die ein oder andere Mama sich da nicht ran traut. Also gibt es hier ein paar noch einfachere Alternativen, um ein Auto zu zeichnen.

Also, jetzt aber bitte bitte ran an den Stift und losgemalt und dann deinem Kleinen gezeigt oder vorgemalt. Viel Spaß!

Liebste Greetz

Silja

Wie man ein Monogramm gestalten kann & daraus eine Karte macht

Wie man ein Monogramm gestalten kann & daraus eine Karte macht

Glaubst du etwa Monogramme und verschnörkelte Namensinitialen sind was Altmodisches? No way! Gerade das Gegenteil ist der Fall. Denn in der heutigen Zeit, in der mehr Worte digital in die Tasten gehauen werden denn mit der Hand in Schönschrift geschrieben, ist das edle Zeichnen und Zusammensetzen einzelner Buchstaben individueller denn je. Also weg von den Tasten. Und hin zur Feder a.k.a. Fineliner oder was auch immer und ab ein Monogramm gestalten.

Als Ersten übst du am besten mit deinen eigenen Initialen. Zack, 30 Minuten. That’s it. Dann, wenn du das nächste Mal zu Hochzeit oder Geburtstag eingeladen bist, schnappst du dir eine weiße Karte und malst ein schickes, fettes, individuelles Monogramm für das glückliche Paar oder das fröhliche Geburtstagskind.

Hier zeige ich ein Beispiel, wie ich ein Monogramm gestaltet habe aus den Buchstaben “J” und “M”. Daraus konnte ich dann eine schicke  Hochzeitskarte machen.

1| Die einzelnen Buchstaben für das Monogramm üben

Ohne Übung alles Mist. Nein, natürlich nicht. Aber wir starten ganz einfach. Denn mit einer einfachen Übung, ist der Anfang schnell geschafft und das blockierende weiße Blatt Geschichte. Und zwar indem wir die beiden oder den einen benötigten Buchstaben üben. In Großschrift, in kleiner Schrift. Schreibschrift. Druckschrift. Alles ausprobieren. Je mehr Schriften du probierst, desto stärker machst du dich mit den Besonderheiten des Buchstabens vertraut. Suche dir in Zeitschriften, Comics, (Kinder-)Büchern, Internet, auf Karten, die du bekommen hast, etc. ein Repertoire an schönen Schriften zusammen und benutze daraus die Schriften, die dir besonders gefallen.

Hier ein paar Fragen und Tipps: Soll es ein eher klassiches Monogramm mit stark verschnörkelten Kringeln sein, die sich ineinander schlingen? Oder passt zu dir oder dem Paar eher etwas Modernes, ohne Schnörkel, auf die Essenz reduzierte Buchstaben?

2| Die Buchstaben spielend zusammen fügen

Jetzt wird’s spaßig und kreativ. Als Nächstes schreibst du die geübten Buchstaben in mehreren Varianten zusammen. Zum Beispiel nebeneinander, überlappend oder frei stehend, aber nie zu großen Abstand, evtl. den einen weiter nach unten versetzt, etc. Dann probierst du aus, wie du die beiden Buchstaben zu einer Einheit zusammen bringen könntest. Durch Schnörkel, durch parallel verlaufende Linien oder einen Rahmen. Dies mache ich meist mit Bleistift.

3| Ein Monogramm gestalten aus den schönsten Varianten

Schließlich kannst du aus diesen Tests, oder man nennt sie manchmal in der Grafik aus “Thumbnails”, diejenigen aussuchen, die dir am besten gefallen. Diese zeichnest du nochmals ordentlich ab.

Hier ein paar Beispiele für “JM”.

4| Das finale Monogramm auswählen und auf eine Karte zeichnen

Jetzt wird’s ernst. Butter bei die Fische. Welches ist das schönste Monogramm geworden? Sobald du dich entschieden hast, nimmst du eine schöne Karte, um darauf dieses Monogramm zu gestalten. Ich habe mich für das sehr moderne, puristische Monogramm entschieden. Übrigens war diese Schriftart Teil der Schrift auf der Einladungskarte meiner Freunde. Die beiden hatten daraus ein ganzes Logo erstellt inkl. der kompletten Namen. Ich habe nun eine Variante nur aus den Initialen gemacht und so ein Monogramm gestalten wollen.

Witzigerweise – und das fand ich so speziell – sind die Anfangsbuchstaben meiner Freunde “J” und “M” und damit auch die Anfangsbuchstaben von “just” und “married”. Kling kling. Was für eine Idee! So schrieb ich unter das Monogramm auch noch “Just married”, wobei ich die Schriftart der Initialen wieder aufgriff.

So, das war mein Exkurs, wie man ein Monogramm gestalten kann. Es gibt natürlich noch zigtausende Varianten, aber mit diesen vier Schritten findest du bestimmt dein persönliches Highlight!

Liebste Greetz

Silja